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Windows Insider Programm: Neues Logo, mehr Experimente, weniger Kommunikation

DrWindows

Redaktion
Windows Insider Programm: Neues Logo, mehr Experimente, weniger Kommunikation
von Martin Geuß
Windows Insider Logo 2022


Das Windows Insider Programm stellt sich neu auf: Künftig soll es mehr Experimente geben, Microsoft will mit den Insidern auch Dinge ausprobieren, die es nie in die offizielle Version von Windows 11 schaffen werden, kündigt gleichzeitig aber auch an, weniger über diese Experimente zu sprechen. Außerdem bekommt das Programm ein neues Logo.

Das Logo soll die Liebe der Insider zu Windows symbolisieren und für eine starke Community stehen. Sicherlich Geschmackssache, die Ninja Cat wird deswegen hoffentlich aber nicht in Rente geschickt, die fand ich deutlich origineller.

In einem ausführlichen Blogpost wird die neue Ausrichtung besprochen, dabei werden allerdings viele Punkte wiederholt, die heute schon gelebte Praxis sind, wie beispielsweise der Umstand, dass der Developer Kanal keinem bestimmten Release zugeordnet ist und neue Funktionen nicht mehr zwingend mit einem Feature Update ausgerollt werden, sondern ganz einfach dann, wenn sie fertig sind. Ein paar Beispiele dafür haben wir in Windows 11 ja bereits gesehen.

Der Developer Kanal wird in Zukunft endgültig zum Freestyle-Testgelände. Die Entwickler werden dort konzeptionelle Funktionen testen und im Rahmen von A/B-Tests unterschiedliche Umsetzungen von Ideen ausprobieren. Bestimmte Features werden manche Insider zu sehen bekommen und manche wiederum nicht, auch das ist ja leider heute schon der Fall.

Es wird weiterhin Blogposts zu den Insider Builds im Developer Kanal geben, allerdings teilt man mit, dass man nicht mehr alle Änderungen, die in einer Build stecken, in diesen Posts besprechen wird. Da muss ich doch gleich wieder an das neue Logo denken und mich fragen, wo denn da die Liebe und vor allen Dingen die Community bleiben soll. Für mich liest sich das eher so, als würden die Insider erneut herabgestuft. Von dem echten Insider-Feeling aus den Anfangszeiten des Programms unter Gabe Aul entfernt man sich so jedenfalls wieder ein Stück mehr.

Aber zurück zur Ankündigung: Der Beta Kanal bleibt wie bisher die Vorschau auf das, was dann auch tatsächlich an die Kundschaft ausgeliefert wird. Weil Beta und Developer getrennte Stränge sind, kann es durchaus vorkommen, dass eine Neuerung zuerst im Beta Kanal aufschlägt. Auch das ist bereits gelebte Praxis, der Testbetrieb der Android Apps für Windows 11 startete zuerst im Beta Kanal, der Developer Kanal wurde später bedient.

Im Release Preview Kanal bleibt alles, wie es ist. Hier landen nur die Updates, die im Grunde bereits fertig und bereit zur Auslieferung sind.

Last but not least hebt der Blogpost nochmals hervor, auf wie vielen Wegen Windows in Zukunft aktualisiert werden kann:

  • Windows Update
  • Windows Feature Experience Packs
  • Windows Web Experience Packs
  • Online Service Experience Packs
  • Updates über den Microsoft Store

Dazu kommt, dass bestimmte Funktionen schon seit Windows 10 serverbasiert sind und somit jederzeit geändert werden können, ohne dass dafür irgendeine Art von Eingriff in das System notwendig ist.


Hinweis: Der Artikel wird möglicherweise nicht vollständig angezeigt, eingebettete Medien sind in dieser Vorschau beispielsweise nicht zu sehen.

Artikel im Blog lesen
 
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PeterK

eben noch da
Künftig soll es mehr Experimente geben, Microsoft will mit den Insidern auch Dinge ausprobieren, die es nie in die offizielle Version von Windows 11 schaffen werden, kündigt gleichzeitig aber auch an, weniger über diese Experimente zu sprechen.
Neue Dinge ausprobieren aber aber ohne die dazugehörige Kommunikation, wozu dann erst ausprobieren wenn es eh egal ist?

Absoluter Unsinn, die Kommunikation zwischen Programmierer und enduser ist doch die Quintessenz.

Dazu kommt, dass bestimmte Funktionen schon seit Windows 10 serverbasiert sind und somit jederzeit geändert werden können, ohne dass dafür irgendeine Art von Eingriff in das System notwendig ist.
Da könnte ich mich auch in ein Botnet einreihen und weis auch nicht zu was mein Rechner missbraucht wird.

Da muss ich doch gleich wieder an das neue Logo denken und mich fragen, wo denn da die Liebe und vor allen Dingen die Community bleiben soll.
Wo siehst du denn da ein Herz?
 

Screensaver

gehört zum Inventar
Weniger Kommunikation, dafür immer mehr KI*. So spart man beim Weltkonzern Microsoft Personal. 😒

*Anfangs fand ich die maschinellen Übersetzungen recht lustig, inzwischen ärgert es mich.
 
Zuletzt bearbeitet:

Mister1302

nicht mehr wegzudenken
Also passt MS jetzt nur die Kommunikation zur offiziellen an?

MS dreht mir in der Tat viel zu oft an irgendwelchen Dingen rum. Sei es Optik, heute so, ne doch anders, zurück und doch so. Gefolgt von Abschaffungen und neuem und wieder zurück zum alten. Ich fand den neuen Mail Client schon immer übel und übel ist nicht das Wort was es beschreibt und jetzt dreht man zurück, eigentlich auf Outlook Express oder Vista Mail. Schön das der Media Player zurück kommt, die Alternative hatte ich nie genutzt, ich fand den auch übel.

Sollen die mal Ihr Ding durchziehen, betrifft mich so oder so nicht, weder inoffiziell, noch offiziell.

Kurz: Noch mehr inoffizielles wer es möchte und die Kommunikation ist nicht anders als bei den offiziellen Funktionen. Hin und her, nix für mich.
 

Baumg.P

nicht mehr wegzudenken
Hab gerade den Artikel zu der neuen Windows 11 Insider Build gelesen und wollte etwas kommentieren, bin aber drauf gekommen, dass das hier besser passt, deswegen schreib ich es hier.

Ich finde die neue Art des Insider Programms gut. Es wird einfach entwickelt (zumindest im Developer Kanal) und kann auch (leider) jederzeit wieder verschwinden. Aber gut finde ich vor allem folgenden Punkt: Es wird einfach entwickelt und Feedback gesammelt und dann (hoffentlich auf Basis des Feedbacks) entweder an der Funktion festgehalten, sehr geändert oder eben wieder ausgebaut. Finde auch die Auslieferung der Funktionen, also sobald sie fertig sind, werden sie veröffentlicht und sind an keine Version (wie es in Windows 10 der Fall war) mehr gebunden, ziemlich gut.

Das einzige was mich bisschen nervt (und nicht nur mir) ist die Sache, dass mit den Insidern weniger kommuniziert wird.

Irgendwie hab ich trotzdem Lust bei dieser Art von Windows Entwicklung wieder dabei zu sein. Ich hab nämlich seit einigen Monaten keine Insider Build mehr im Einsatz. Hoffe nur bei den Anforderungen (7. Generation) ändert sich noch irgendwann was.
 

Peter

Karbolmäuschen
Teammitglied
hallo und willkommen in unserem Forum, @merrilimaontesano66
ehrlich gesagt, so ganz verstehe ich deine Aussage nicht, kannst du mal etwas genauer schreiben?
 
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