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[gelöst] Windows-Speicherdiagnose und Memtest86

bugg

kennt sich schon aus
Hallo!

Mein Win7 Prof. 64 bit hat ja eine Speicherdiagnose mit an Board. Vor einiger Zeit hatte ich die aus Windows heraus auch schon mal benutzt. Jetzt hab ich meinen RAM erweitert und will testen ob mit den Modulen alles ok ist. Wenn ich nun in Windows die Speicherdiagnose starten will (Programm ist geöffnet und ich klicke auf "jetzt neu starten..." oder auf "Nach Problemen beim nächsten Starten des Computers suchen"), erscheint folgende Fehlermeldung: "Es kann nicht nach Speicherproblemen gesucht werden. Aufgrund eines Fehlers kann der Speicher beim Start nicht auf Fehler überprüft werden...". Was das für ein Fehler ist wird mir nicht mitgeteilt. Ich kann zwar mit der windwos DVD den speichertest durchführen, aber dann bekomme ich keine Meldung im Tray, wo das Ergebnis drin steht.

Daher folgende Fragen:

1. Warum lässt sich das nimmer aus Windows heraus ausführen?
2. Wie komme ich an das Ergebnislog? In der Ereignisanzeige kann ich nix finden.


Da ich nicht dem Ergebnis eines einzelnen Programms traue, will ich noch memtest drüber laufen lassen. Mein System ist ein Dualboot mit Win 7 und Ubuntu... Der bootmanager (grub2) bietet mir auch memtest 86+ zur auswahl.
Da mein System aber komplett 64 bit ist und nun 12 GB RAM beinhaltet, weiß ich net ob das kompatibel ist. Gibts von memtest ne 64bit version? ich hab dazu Unterschiedliches im Netz gefunden...


Danke!
 
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D

DaTaRebell

Gast
Ob der RAM mit einem 64- oder32-Bit Programm getestet wird, ist unerheblich.
Lasse Memtest 86+ mindestens 2-3 Durchläufe machen..
 
D

DaTaRebell

Gast
Welches Problem damit? Das Prog liefert auf jeden Fall ein korrektes Ergebnis.
Die Windows-eigene taugt nicht besonders.
Memtest 86+ wird immer empfohlen.
 

bugg

kennt sich schon aus
Lies dir so erste Hälfte des Startplätze durch, dann weißt du welches Problem ich meine...
 

Ari45

gehört zum Inventar
Noch mal zum Klarstellen:
Memtest86+ läuft ohne Betriebssystem, damit spielt auch die Datenbreite des Betriebssystems keine Rolle. Es ist ja noch gar nicht geladen.
Und dass Memtest86+ nur bis 4 GB RAM testen kann (wie man es manchmal liest), ist ein Märchen. Ich habe meine 8 GB schon mehrfach getestet und andere Benutzer hier im Forum haben schon 16 GB damit getestet. Über 4 GB werden nur die Einzeltest auf 2 oder 4 Durchläufe gesplittet.
Also zB:
Test #1 RAM 0 bis 4 GB
Test #1 RAM 4 bis 8 GB
Test #1 RAM 8 bis 12 GB usw.
Test #2.....

Also auf CD brennen -> von CD booten -> mehrere Stunden testen lassen (am Besten über Nacht)
 

RobertfH

Foren-Wischmopp
Wenn Windows 7 den Speichertest nicht starten kann, dann entweder weil entweder:
1. zum Motherboard inkompatibler RAM vorliegt;
2. Das Motherboard einen Defekt im Bereich der neu eingesetzten RAMs hat
3. Einer der neuen RAM-Riegel defekt ist.

Punkt 1 kann man mit einem Blick auf die Kompatibilitätsliste des Herstellers rausfinden;
Punkt 2 ist schon komplexer. Da fällt mir auf die Schnelle keine Lösung ein;
Punkt 3 kann man analysieren, in dem man immer nur einen neuen Riegel nacheinander mit Windows testet.

Wichtig bei memtest ist auch, dass man nicht nach ein bis 2 Überläufen beendet. Die Fehler zeigen sich häufig erst bei den letzten Überläufen. Also am besten mal über Nacht laufen lassen.
 

bugg

kennt sich schon aus
punkt 2 und 3 schließe ich mal aus, da weder der windowstest mit de boot-dvd noch memtest nach diversen durchläufen fehler gemeldet hat
 

RobertfH

Foren-Wischmopp
Dann besteht die Möglichkeit, dass dein Windows eine fehlerhafte Datei hat. Um das zu überprüfen, kannst du mal die Eingabeaufforderung per Rechtsklick als Administrator starten und den Befehl
sfc /scannow
mehrere Male hintereinander durchlaufen lassen.
 

corvus

gehört zum Inventar
Defekte Speicherzellen, meist sind es ganze Pages auf einem der Chips eines DIMMs, werden innerhalb von Sekunden von Memtest+ reklamiert. Wenn bei mehreren Versuchen immer die gleichen Adressen moniert werden, dann ist der Fall klar.
Instabilitäten kommt man nicht so leicht drauf, wenn sie mit Standard-Frequenzen und Latenzen auftreten ist das aber auch als Defekt zu werten, sonst muß man sich mit Bios-Feintuning behelfen.
Am Besten ist die Floppy-Version von Memtest+, danach die Superfloppy-Variante vom Stick, während die CD-Version zB 100mbyte Speicher reserviert, der nicht getestet wird.
GoldMemory ist in der Bezahlversion empfehlenswert wg. der Logfunktion, die Memtest nicht hat. Die kostenlose Version ist ein mit Verzögerungsschleifen gespicktes Memtest mit ohne Logging.
 
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