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Windows Update installiert ungefragt Add-on in Firefox

HeikeFy

da bin ich
Wer dachte, dass er bei der Verwendung des Firefox die Kontrolle über die gewünschten Add-on's hat, hat sich wohl geirrt.

Microsoft hat mit dem "Windows Update" ein Service Pack für das .NET Framework 3.5 installiert, das ohne nachzufragen auch einen "Microsoft .NET Framework Assistent 1.0" als Add-on in Firefox einbaut.
Dieser ist dem unbedarften Nutzer nicht nur klammheimlich untergejubelt worden, er lässt sich nicht mal wie gewohnt einfach so deinstallieren. Lediglich deaktivieren kann man dieses Kuckucksei fürs erste.

Wer dieses Add-on denoch loswerden will, muss sich manuell das "Update für das "NET Framework 3.5 SP1" bei Microsoft holen. Nach einem Neustart des Computers ist dann auch die Deinstallation möglich.

Quelle: PC-WELT
 
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koelner42

Student des Lebens
:)hatte mir dieses Ding auch eingefangen aber dank dieses Thearts bin ich es wieder losgeworden . Danke Euch herzlich(y)

MfG Peter
 
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Martin

Webmaster
Teammitglied
Auf den ersten Blick stellt sich die Frage wirklich, "was daran so schlimm sein soll".
Schließlich ändern laufend Softwareinstallationen irgendwelche Systemparameter ohne Rückfrage, jubeln einem Toolbars unter, die die Welt nicht braucht, reißen Dateizuordnungen an sich etc.
Grundsätzlich muss man inzwischen leider bei fast jeder Installation davon ausgehen, dass möglicherweise etwas Ungewolltes passiert.

Nun weiß man aber, dass Microsoft argwöhnisch auf Firefox schaut, weil er inzwischen eben viel mehr ist als ein alternativer Browser. Wenn also Microsoft einem ernsthaften Konkurrenten etwas "unterschiebt", dann ist es nur nachvollziehbar, dass man sich erstmal fragt, was das soll, und ob das ausschließlich gut gemeint ist.

Es muss aber auch die Frage erlaubt sein, warum sich Firefox so leicht etwas unterschieben lässt. Wer das AddOn-Feature in Firefox nutzt, muss sich im Klaren sein, dass er damit die Tür sehr weit offen stehen lässt.
Eine einfache Abhilfe wäre beispielsweise, dass die Installation von AddOns nur in einer laufenden Firefox-Instanz und mit expliziter Bestätigung möglich ist, wie es zum Beispiel bei den Standard-XPI-Dateien der Fall ist.
 

Roberto

gehört zum Inventar
Mir ist zum Beispiel ein Adobe Reader "Update" über Windows Update angeboten worden.
 

McStarfighter

kennt sich schon aus
Ich kann diese ganze Aufregung nicht verstehen. Oder ist das jetzt so ne Prinzipiensache, weil MS es gewagt hat, dem Fuchs was unterzuschieben? Meine Güte, Firefox läuft auf einem kompletten Betriebssystem von MS, da meckert auch keiner. Und was das System so alles macht, ist auch nicht klar. Warum hört man da keinen Aufschrei, hm?!
 

Klabautermann

SSD Spezi ;-)
@\-latte-/
wer weiß wofür das wieder gut gewesen ist.:rolleyes:
Mit dem Add-on soll Firefox die ClickOnce-Technik unterstützen, die die Installation von Software durch Webseiten mit dem Anklicken eines einzigen Links ermöglicht.




Nachtrag: Hier kann, wer möchte, etwas darüber lesen; mit einer tabelarischen Übersicht.
Übersicht über die ClickOnce-Bereitstellung

Nachtrag 2, weil so schön ist die Diskussion hier darüber zu lesen.
ClickOnce gibt dem Benutzer die Möglichkeit, Programme nur durch Klicken eines Links auf einer Webseite zu installieren und auszuführen. Die Kernprinzipien von ClickOnce sind, die Einfachheit von Webanwendungen zum Windows-Nutzer zu bringen. Darüber hinaus zielt ClickOnce auf das Lösen dreier weiterer Probleme von herkömmlichen Modellen der Softwareverteilung ab: Die Schwierigkeit, ein eingesetztes Programm zu aktualisieren, die Einwirkung eines Programms auf den Computer des Nutzers, und die Notwendigkeit von administrativen Benutzerrechten zum Installieren von Programmen......Das ClickOnce-Modell unterstützt zwei Arten von Programmen: installierte Programme (ähnlich konventionellen Windows-Programmen mit Windows-Startmenü-Integration) und Online-Anwendungen (im Browser gehostete Programme, die nicht installiert, sondern nur ausgeführt und zwischengespeichert werden).ClickOnce setzt CAS (Code Access Security) ein, um sicherzustellen, dass Systemfunktionen nicht von einem ClickOnce-Programm aus dem Internet aufgerufen werden können, was die Sicherheit der Daten und des Systems allgemein gewährleistet.
Quelle
 

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Danke für die Info, HeikeFy :) :)

Einmal, weil ich es prinzipiell nicht mag, wenn sich etwas ungefragt installiert.

Die etwas älteren unter uns erinnern sich vielleicht noch an die seitenlangen Ad-Ware-Empörungs-Threads früherer Tage. Der technische Vorgang einer ungefragten Installation ist auch nichts Anderes.

Zum Anderen, weil ich das St.Florians Prinzip nicht mag -
oder war es Biedermann und die Brandstifter?

Mal spekuliert, dies sei nur der Einstieg in eine neue Installationsvariante seitens Microsoft.

Etwas weiter spekuliert, dies sei nur der Probelauf, um persönliche Windows Anpassungen schwieriger bis unmöglich zu gestalten.

Mal kurz die Forensuche bemüht:
http://www.drwindows.de/windows-7-a...atent-hardware-abschaltung-bei-piraterie.html

Nun, ich möchte weder Geisterszenarien an die Wand malen noch Verschwörungstheorien hier off-topic diskutieren.

Aber wundern tuts mich schon, daß mit einer gewissen Leichtigkeit des Seins wertvolle Informationen einfach so auf die Schnelle mal mit Was solls Kommentaren versehen werden.

War keine Schelte - just my 5 Cents. :)
 

Skifan

gehört zum Inventar
Einmal, weil ich es prinzipiell nicht mag, wenn sich etwas ungefragt installiert.

Ich denke, genau das ist der springende Punkt.
Zumal ich es an dieser Stelle auch nicht gleich vermutet hätte.
 
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