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WSL 2: Microsoft bestätigt Unterstützung für Windows 10 Home

DrWindows

Redaktion
In der vergangenen Woche hat Microsoft mit der BUILD 2019 seine alljährliche große Entwicklerkonferenz abgehalten und eines der Highlights war sicherlich die zweite Generation des Windows Subsystem for Linux. Erstmals wird Microsoft neben dem eigenen NT-Kernel von Windows auch einen...

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Cool. Hoffentlich geht Microsoft auch noch die "Extrameile" und ermoeglicht sowhol den Entwicklern WSL2 in eigene UWP-Apps einzubinden als auch diesen Prozess mit entsprechenden Informationen zu unterstuetzen…
 
Ich bin bloß mal gespannt, wie Microsoft die Aktivierung innerhalb von Windows dann regeln wird. Momentan tippe ich mal, dass man zwei Häkchen setzen muss, einmal das für WSL selber und dann noch das, was die Virtual Machine Platform in Windows 10 aktiviert. Das müsste die Komponente sein, die die LLVM am Ende ermöglichen wird. Aber vielleicht ändern sie das ja noch.

Auf jeden Fall müssen sie an der VMP noch ordentlich arbeiten, vor allem, was die Performance angeht. Ich hatte das aus Interesse bei mir mal aktiviert und da merkte man schon, dass das noch ein frühes Stadium ist, in dem sich das Teil befindet. Macht zwar noch nichts Großartiges, hat aber zumindest einmal für einen Freeze bei mir gesorgt.
 
Ich schätze mal, dass das so läuft wie beim WDAG oder der Windows-Sandbox. Beide basieren ja - gemäß dem entsprechenden Panel auf der BUILD - auf derselben Virtualisierungstechnologie wie WSL 2. Und bei beiden ist es ja auch nur ein Haken, den man setzten muss, um sie zu aktivieren.
 
Ja, nur dass die beiden eben mehr oder weniger abgewandelte Vollvirtualisierungen sind, die in Windows 10 Home nicht existieren. Wird aber wirklich über die Virtual Machine Platform abgewickelt, hab über Twitter nachgefragt bei Craig Loewen vom WSL-Team, der den Blogpost auch verfasst hat.
 
Gibt es dann Unterschiede, wie die Lightweight Utility VMs dann letzten Endes (EDIT: implementiert sind) ausgeführt wird, wenn du sagst, dass Windows-Sandbox und WDAG etwas anderes sind? Denn, wie gesagt, gemäß dem BUILD-Panel benutzen sowohl WSL 2 als auch Win-Sandbox und WDAG dieselbe Lightweight-Utility-VM-Technologie: https://youtu.be/lwhMThePdIo?t=1483
 

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@Fantner
Sicherlich ist es die identische Basis, aber die Umsetzung ist bei der Windows Sandbox und dem WDAG eine komplett andere als beim WSL 2. Windows Sandbox ist für sich schon eine Vollvirtualisierung, die sich nur dadurch von einer normalen VM unterscheidet, dass sie bei jedem Neustart eine neue Windows 10-Umgebung lädt. WDAG ist auch eine Art Vollvirtualisierung, weil hier eine Internetseite, die in Edge oder dem Internet Explorer geöffnet wird und nicht vertrauenswürdig ist, ebenfalls in einem Container isoliert wird. In dem Punkt sind sich WDAG und die Windows Sandbox ähnlich, kommunizieren aber direkt mit dem NT-Kernel und brauchen auch die volle Leistungsfähigkeit, die Hyper-V abrufen kann. Deswegen kann Windows 10 Home damit auch (von Haus aus) nicht umgehen.

Beim WSL 2 funktioniert das anders. Am Grundkonzept, dass über das WSL nur terminal-basierte Apps ausgeführt werden können, ändert sich ja nichts, deswegen wird nicht die volle Leistung von Hyper-V benötigt und man kommt mit einem Subset aus (es ist keine Containerisierung wie bei WDAG und der Windows Sandbox). Dieses Subset virtualisiert den angepassten Linux-Kernel und dient gleichzeitig als Vermittler zwischen ihm und dem eigentlichen NT-Kernel. Gleichzeitig besteht das Subset aus zwei Komponenten: der Virtual Machine Platform, die diese eigentliche Virtualisierungsschicht für den Linux-Kernel bildet, und der Windows Hypervisor Platform, die es Drittentwicklern erlaubt, ihre Produkte entsprechend anzupassen, damit sie durch die LLVM auf Hyper-V Basis nicht in Mitleidenschaft gezogen werden bzw. bestenfalls davon sogar profitieren. Ansonsten wird sich das WSL 2 gegenüber der ersten Generation nicht anders anfühlen, außer dass eben jetzt direkt ein Linux-Kernel angesprochen wird und dadurch auch Nutzer der Home-Edition Docker nutzen können, wenn sies wollen.
 
Das ist in erster Linie für Entwickler interessant und betrifft normale Nutzer in der Regel nicht. Nur mal ein Beispiel: Wenn ich Webentwickler bin und ich möchte eine entsprechende Webanwendung z.B. mit PHP usw. bearbeiten, hab ich drei Möglichkeiten: Entweder ich mache es direkt auf dem Server, ich installiere mir lokal ein Paket wie XAMPP oder ich packe alle relevanten Materialien in einen Container und kann dann z.B. eine komplette Wordpress-Umgebung in isolierter Form auf meinem System ausführen. Genau das macht Docker. Ist eine angenehme Alternative zur Vollvirtualisierung, weil es weniger Ressourcen benötigt, trotzdem eine gut isolierte Umgebung ist und man vor allem wesentlich mehr Performance vom Hostsystem da reinpumpen kann.
 
@NucleusZ: wenn Du ein Problem loesen willst, die Software dazu gibt es nur fuer Linux - dann kannst du entweder Dir eine Virtuelle Machine einrichten (relativ viel Arbeit) oder einfach im Microsoft AppStore eine Linux-Distro laden..
Auch wenn die Loesung in Python, Go, PHP oder sonstigem geschrieben ist was man ja auch "nativ" unter Windows installieren koennte - nicht nur das es in WSL total einfach ist zu installieren - fuer die deinstallation muss man nicht in Windows rumsuchen sondern kann einfach die komplette WSL-Instanz loeschen... .
Was ich damit sagen wollte: WSL ist ein Segen nicht nur fuer Entwickler sondern fuer die gesamte Menschheit :)
 
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