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[gelöst] Zauberlehrling wollte Raid1

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WeißNicht

kennt sich schon aus
(Falls es nicht in den "Stammtisch passt, dann verschiebt ein Mod das bitte. Aber ich glaube, dass hier die "alten Füchse" sind.)

In meinem PC sind 2 * SATA SSD und 3 * 1TB NVMe SSD. Auf den NVMe ist noch reichlich Platz. Und da dachte ich: "Machst mal Raid1 als SoftwareRaid über dieDatenträgervergewaltigung von Windows"...

Das hätte ich vorher suchen und lesen sollen:

Ich hatte nur im Internet gesucht nach "Windows Raid1": windows raid 1 - Recherche Google

... und gemacht wie dort:

... dachte ich. Da wurden die beiden SSD nun "Dynamische Datenträger", die Balken über zwei Partitionen (Windows und die dahinter) auf der Windows-SSD sind dunkelgrün, der Spiegel sollte in den freien Platz auf der anderen SSD, landete aber anscheinend auf der Partition für meine Clonezilla-Backups (Balken dunkelgrün). Von Raid1 sehe ich in Windows nichts.

Unter Ubuntu sieht das Programm "Laufwerke" von dem Schlamassel gar nichts. Ganz aktuelle Backups von der Windows-SSD sind weg(?), aktuellstes von Juni 2023, aber ich wüsste jetzt nicht, was ich aktuell von der Windows-SSD brauchte.

Ha! Ein aktuelles Backup der Win-SSD ist auf der alten WD-USB-Platte! ... die neulich nicht richtig ausgehängt wurde und repariert wurde. :)

Könnte man meinen Blödsinn unter Windows einfach und schnell reparieren?

(Muss jetzt erst mal... an die frische Luft.)
 
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Die Wandlung von Dynamischen Datenträger zurück zu Basisdatenträger ist nur durch vollständige Neuinstallation möglich.

Zitat aus dem Microsoft Artikel:
„ Dynamische Datenträger sind in Windows veraltet und werden nicht mehr empfohlen“
Zitat Ende
 
Ich wollte keinen dynamischen Datenträger, sondern Software-Raid.

Mit Speicherpools hatte ich noch nichts zu tun.
„ Dynamische Datenträger sind in Windows veraltet und werden nicht mehr empfohlen“
Zitat Ende

Wenn das so ist, warum macht es dann Windows noch (ungefragt) ohne jede Vorwarnung?
 
Ich wollte keinen dynamischen Datenträger, sondern Software-Raid.
Du wolltest Software Raid, das geht nur mit dynamischen Datenträgern.

Ernsthaft, Du musst, wenn Du, egal ob mit Windows oder Linux, irgendetwas konfigurieren willst, dich vorher informieren.

Zumal in Deinem eigenen Link
und gemacht wie dort:

der Screenshot direkt hinweist, dass die Datenträger in dynamische umgewandelt werden.

Das hast Du dann sogar bestätigen müssen beim umsetzen. Du musst schon lesen, was da an Meldungen kommt.
, warum macht es dann Windows noch (ungefragt) ohne jede Vorwarnung?
Also, nix ohne Vorwarnung! Und ungefragt auch nicht.

Mehr vorher informieren, Meldungen lesen und verstehen und weniger über Software rummeckern.
 
Der Dynamische Datenträger war nur ein "Nebenprodukt". Die Spiegelung war mir nicht gelungen.

Nun habe ich die Windowsplatte restort auf eine andere, geleerte, kann die aber nicht booten wegen doppelten UUID / GUID. Schaue jetzt erst mal von Ubuntu aus blöd in die Partitionen und versuche dann das alte Windows komplett zu löschen.





Auf der restorten SSD fehlt Partition 2 "Microsoft LDM Metadata"







" Eine LDM-Metadatenpartition (Logical Disk Manager) auf einem dynamischen Datenträger. LDM-"

Aha... das geht mir dermaßen auf den Senkel.




Zwei Möglichkeiten:
a) alte SSD ausbauen samt Adapter
b) alte SSD tollkühn löschen mit dem Tool Laufwerke

Wer hat Tipps?

Hatte ich schon versucht, über F12 zu booten?


.......................


F12 geht nicht. Neue SSD / Kopie wird nicht erkannt.


ssd uuid ändern partition


Wenn ich mich als Zauberlehrling betrachte...

Hätte wohl in ein Admin-Forum gehen sollen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Könnte man meinen Blödsinn unter Windows einfach und schnell reparieren?
Nein, nicht einfach - und nein , nicht schnell.
Raid1 funktioniert so, das zwei Laufwerke in gleicher Größe dieselben Daten geschrieben bekommen und jeweils die Eine das Backup für die Andere ist (wechselseitig). Ein "dynamischer Datenträger" wird in Raid 1 nicht erstellt oder benötigt. Es müssen aber die RaidTreiber des Chipsatzherstellers installiert sein.
Wenn ich das oben richtig verstehe, hast du auch noch ein Linux parallel installiert? Das Ubuntu damit nichts anfangen kann liegt daran, das dem die Raid Treiber fehlen und diese auch nicht nachinstallierbar sind. Du hast einfach eine Axt in dein Multiboot System reingehauen - und jetzt hast du den Salat.
Sichere deine Daten nach einem externen Medium und dann darfst du komplett von vorne anfangen. Wahrscheinlich mit allem. Na ja, ein paar Tage Arbeit und spätestens Weihnachten läuft das wieder. Oder auch eher ...

Du könntest deine Benutzerkennung in "WeißNicht aber ich machs trotzdem" ändern. ;)
 
Danke. Bin nicht hier, um Dampf abzulassen. Es hatte sich im Laufe der Jahrzehnte ein gewisses Interesse an Windows UND an Linux entwickelt. Aber beides ist mir zu unsicher. Platz für zwei angeschlossene PC habe ich nicht, und man braucht ja immer zwei OS, um damit das andere zu reparieren.

Bei Linux fing es vor vielen Jahren damit an, dass Open Suse gleich nach der Installation mit Kernel Panic abstürzte.
Es gab einst Intel-SSD, deren Prozessor nicht mit dem damaligen Windows konnte. Das NB lief dann jahrelang mit Elementary Linux sehr gut - Glücksfall?

Vielleicht könnte ich mir zu Weihnachten einen

Apple Mac Pro 2023​


günstig kaufen: ;)


Ich lege Wert auf ECC-Ram.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du wirklich nur einen PC hast, als Multiboot System - warum riskierst du mit solchen Spielereien deine Daten? Das kann man mit Maschinen machen, bei denen es auf nichts ankommt. Du hast gleich zwei Systeme beerdigt, weil nach einer geglückten Neuinstallation von Windows der Bootmanager nach Reparatur schreien wird.
Nichts für ungut, aber das dieses Raid keine deiner besseren Ideen war, hast du gerade erlebt. Dabei einen unnötigen dynamischen Datenträger zu erzeugen, den man gar nicht braucht … tja
 
(Fast) alle Probleme (mit dem PC) beseitigt. Die Leute von Clonezilla in Taiwan sind genial!! Nach dem Restore passen die noch etliche Sachen an. Die haben den totalen Durchblick.

Der dynamische Datenträger steckt momentan nicht im PC. Wenn ich den rein stecke, würde der mir nur die Bootmimik stören. Ein Dock wäre schön:

nvme usb dock

Ein normales externes Gehäuse geht wohl auch - hoffentlich nicht wieder mit kalten Lötstellen. Schlampen.

(Ich war jetzt so fertig, dass ich mit F1 statt F2 ins UEFI wollte.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn das so ist, warum macht es dann Windows noch (ungefragt) ohne jede Vorwarnung?
Das macht Windows nicht ohne Vorwarnung! Man muss im Minimum Zauberer und nicht Zauberlehrling sein, wenn man sowas macht und auch der Zauberer bekommt ein paar Warnungen - zumindest im Buch der mit den Zaubersprüchen, um bei diesem Nartiv zu bleiben.

Weil sein Benutzer es ihm befohlen hat... ;)
JO, erst RTFM - dann umsetzen ;)

Raid1 funktioniert so, das zwei Laufwerke in gleicher Größe dieselben Daten geschrieben bekommen und jeweils die Eine das Backup für die Andere ist (wechselseitig).
RAID1 ist KEIN Backup. Die Daten werden redundant und auch zeitgleich auf - in dem Fall zwei - Disks geschrieben UND gelöscht. Das ist ein kleiner aber sehr feiner und extrem wichtiger Unterschied ;)

Es müssen aber die RaidTreiber des Chipsatzherstellers installiert sein.
Ein RAID-Treiber ist weder bei einem legacy Software-RAID in Windows noch Windows Storage Spaces oder Linux LVM notwendig. Der "richtige" Schreibmodus für JBOD (Just a Bunch Of Disks), AHCI o.a. ist aber in den Einstellungen des Hardiskkontrollers wichtig und es muss natürlich der richtige Treiber für den Controller installiert sein.


(Fast) alle Probleme (mit dem PC) beseitigt. Die Leute von Clonezilla in Taiwan sind genial!! Nach dem Restore passen die noch etliche Sachen an. Die haben den totalen Durchblick.

Der dynamische Datenträger steckt momentan nicht im PC. Wenn ich den rein stecke, würde der mir nur die Bootmimik stören.
Wenn Du wirklich sicher gehen willst, nimm anderen Maschine mit Linux und Windows und sichere die Daten Deiner Linux- und Windows Partitionen. Alternativ baue alle vorhandenen Disks aus und installiere auf neuen bzw. leeren Disks neu und sichere dann Deine Daten!

Bei dem Chaos, dass Du bereits angerichtet hast, ist, das am sinnvollsten.

Die Disks leerst Du am besten mit:
Diskpart
select disk x
clean

Denk dabei daran das nur mit Disks zu tun, bei den Du SICHER bist, dass Du die Daten darauf enweder gesichert hast oder sie nicht mehr brauchst!

Für Multiboot Windows/Linux rate ich Dir je eine HW-System-Disk zu verwenden und für die Installation die jeweils andere HW-Disks abzuklemmen und wenn alle Disks wieder angeschlossen sind, über das BIOS den jeweiligen Boot-Loader oder Disk auszuwählen. Je eine EFI-Boot-Partition pro Disk und System schützen - insbesondere Lehrlinge - vor GRUB und/oder BCDEdit Fehlkonfiguratioen.

Ich habe zwar auch mit Clover und OpenCore an der EFI-Config für macOS geschraubt, als ich noch einen Intel Nuc mit macOS hatte.

Für Linux/Windows Muiltiboot habe ich aber immer entspannt und aus Bequemlichkeit eigene Disks mit eigener EFI-Partition verwendet. Das trifft nur noch auf ein Notebook mit je einer SSD für Windows 2019 LTSC und Linux zu.

Inzwischen ist es mit WSL noch entspannter als eine "normale" VM auf demselben Rechner ;)

Du könntest deine Benutzerkennung in "WeißNicht aber ich machs trotzdem" ändern. ;)
OT

Alternativvorschlag: "Bildungsresistent"
Und/oder als Titel statt "kennt sich schon aus" "macht gerne was kaputt" setzen. Mein "Microsoft Alumni" habe ich ja auch selbst eingesetzt ;)

OT: Storage Spaces sind, wenn man die Artikel auf learn.microsoft ließt und versteht, so robust, dass man auch größere Disks einbauen und die Volumes erweitern kann. Ein vorhandener Storage Space lässt sich auch einem neuen Rechner anschließen. Sowas hätte ich bei dem Legacy-Software-RAID nie gewagt.

Vielleicht könnte ich mir zu Weihnachten einen

Apple Mac Pro 2023​


günstig kaufen: ;)
Den bekommst Du bestimmt auch irgendwie kaputt aber das ist dann ein Fall für Dr. macOS ...

OT: Meinem Mac Pro 2013 habe eine andere XEON-CPU, die Apple nie verbaut hat spendiert und außerdem läuft der inzwischen mit OpenCore Legacy Patcher. Das Upgrade auf Sequoia habe ich aber noch nicht gewagt. Die Apple Software Qualitäts Sicherung ist zu schlecht selbst wenn die Geräte noch im Support sind. Bin kurz davor auf meinem macbook M ein Downgrade zu machen aber warte doch auf eine neue Sequoia Version und lebe solange mit diversen bekannten Fehlern. So manches PreRelase aus Redmond hat - trotz der Hardwarevielfalt - eine bessere Qualität als das was in Cuppertino so released wird.

Ich lege Wert auf ECC-Ram.
Aber bei Datastorage an Redundanz gebastelt? Redundanz und ECC sind beide sinnvoll aber Du solltest Deine Prioritäten und Dein Vorgehen überprüfen...
 
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