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[gelöst] Installation Zu wenig Speicherplatz auf Laufwerk C / Partition kann nicht erweitert werden / Komponenenten-Store bereinigen

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Lauscher

kennt sich schon aus
Hallo,

als ich neulich versucht habe, meinen Windows 10-Rechner auf Windows 11 zu upgraden, wurde ich mal wieder mit dem Problem konfrontiert, dass auf Laufwerk C: - in der Datenträgerverwaltung als "Fehlerfrei (Startpartition, Absturzabbild, Basisdatenpartition)" bezeichnet - einfach nicht genug freier Speicherplatz vorhanden ist/sein soll.

Das Kuriose ist, dass von 120 GB nur noch 4 GB frei sein sollen, obwohl ich schon diverse Versuche unternommen habe, für mehr freien Speicher zu sorgen: Wiederherstellungspunkte gelöscht, Ordnerpfade auf D: verlegt, temporäre Dateien gelöscht etc. Das hat irgendwie alles nicht wirklich etwas gebracht. Programme und sonstige Speicherfresser (Bilder, Musik, Games etc) habe ich eigentlich ohnehin schon auf Laufwerk D: - mit 914 GB - ausgelagert. Ich verstehe daher einfach nicht, was auf C noch so viel Speicher beansprucht. Selbst, wenn ich die Ordner einzeln anklicke und nach der Größe schaue, sehe ich eigentlich nichts, was da übermäßig groß zu sein scheint.

Alternativ hatte ich versucht, die Partition "Windows C:" zu erweitern, was allerdings nicht geht, weil sie auf "Datenträger 1" liegt und dort so gut wie den gesamten Speicher einnimmt, während "Data D:" auf Datenträger 0 liegt und somit Speicher zwischen beiden Datenträgern offensichtlich nicht verschoben werden kann.

Nun, ich weiß also nicht mehr weiter, wie ich das Problem lösen soll. Ich weiß auch gar nicht, ob das möglicherweise ein bekanntes Problem von Windows 10 ist oder mache ich irgendwas falsch mache. Deswegen würde ich mich freuen, wenn hier aus der erlesenen Community jemand ein paar Tipps parat hätte, wo die Fehlersuche beginnen sollte.
 

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hansjorg71

gehört zum Inventar
Hallo, du hast Daten von C: auf ein Dynamisches-Volume (D : ) verlegt und damit ein übergreifendes Volume erstellt !
ob diese Daten dann zu C: gerechnet werden , da fehlt mir momentan die Erfahrung.
mal Erkundungen starten.

Gruß 😷
 

rusticarlo

gehört zum Inventar
wer hat denn Laufwerk 0 als dynamischen Datenträger eingerichtet?

und was soll die Auslagerungsdatei auf einem anderen Laufwerk als C ? vermutlich aus Platzmangel?

das Laufwerk C ist jedenfalls viel zu klein, als Systemdatenträger sollte man unter 512GB nichts mehr kaufen, besser wäre 1TB
 

PeterK

eben noch da
wer hat denn Laufwerk 0 als dynamischen Datenträger eingerichtet?
Da ist wahrscheinlich versucht worden mit Hilfe eines Dynamischen Datenträgers C zu vergrößern, oder einfach beim erstellen der Partition falsch geklickt.

Das Kuriose ist, dass von 120 GB nur noch 4 GB frei sein sollen, obwohl ich schon diverse Versuche unternommen habe
Ich würde einfach mal die Datenträgerbereinigung starten und Reste des Versuchs Windows 11 zu installieren löschen.
 

Xandros

nicht mehr wegzudenken
Wiederherstellungspunkte gelöscht, Ordnerpfade auf D: verlegt, temporäre Dateien gelöscht etc. Das hat irgendwie alles nicht wirklich etwas gebracht.
Windows Updatepakete übersehen? Die werden üblicherweise auch auf dem Systemlaufwerk in einem versteckten Ordner abgelegt, können nach der Installation allerdings über die (erweiterte) Datenträgerbereinigung gelöscht werden. Wenn man da nicht gelegentlich mal dran geht, bleiben die Installationspakete auf der Platte liegen. Und da versteckt, sind sie natürlich auch für den Anwender nicht sichtbar.
 

Gismon

nicht mehr wegzudenken
auf die Schnelle empfehle ich zwei Sachen:

a) Dateien mit cleanmgr löschen.

1) Windowstaste + R
2) cleanmgr
3) Laufwerk c:
4) Button "Systemdateien bereinigen" anklicken
5) Laufwerk c:

Da schauen, was alles gelöscht werden kann (oftmals kann man überall das Häkchen setzen. Wer sich nicht weiter damit auskennt, sollte es dabei belassen, was der PC vorher zum Löschen empfiehlt).

b) Bereinigen des Ordners „WinSxS“

1) Windowstaste + R
2) cmd (als Admin)
3) Dism.exe /Online /Cleanup-Image /AnalyzeComponentStore
 

corvus

gehört zum Inventar
Der lokale Mirror von OneDrive fiele mir noch ein. Da dürften aber eher mehrere Sachen zusammen kommen. Mal mit TreeView Überblick verschaffen.
Lost Cache Files zB, also solche, die nach Indexkorruption abgehängt im System verbleiben. Ist beim IE früher andauernd passiert. Jeder Ordner und jedes Winzfile belegt halt mind. 4kbyte. Der Ordner WinSxS ist aber als Container vor solchem Verschnitt geschützt. Aber vermüllen könnte er und Gismons Tip kannte ich noch gar nicht. Da hat sich evtl jahrelang was angesammelt bei mir. Seit dem letzten großen Win10 Update konkret.
 

1960tommy

gehört zum Inventar
... das Laufwerk C ist jedenfalls viel zu klein, als Systemdatenträger sollte man unter 512GB nichts mehr kaufen, besser wäre 1TB

In der originalen Ausstattung war in meinem Laptop auch nur ne 250 GB SSD, nach Update auf Windows 11 waren da noch knapp 200 GB frei. Mehr Platz ist zwar schön, aber es funktioniert auch reibungslos mit einer kleineren SSD.
 

markus107

nicht mehr wegzudenken
@1960tommy
In der originalen Ausstattung war in meinem Laptop auch nur ne 250 GB SSD,
Wie bei meiner Frau.

Das Problem ist aber nun mal, dass Personen solche Geräte sehr unbedarft benutzen.
Stimme rusticarlo zu. Meine Frau hat Win 10. Die SSD ist schon fast voll.
Kann sie noch nicht ein mal dazu bewegen, wichtige Daten auf Laufwerk D zu sichern.
Ihre Einstellung: Wenn im Büro immer alles perfekt laufen muss, dann ist der Heimische-PC egal. Dafür habe ich ja dich. Hinzu kommt noch, dass sie Office 365 über alles liebt.
Also sehe ich inzwischen sehr alt aus, da mir die Privatsphäre auch sehr wichtig ist.
Sehe es auch so, wie rusticarlo, dass in solchen Fällen eine größere SSD angenehmer sein kann.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Lauscher

kennt sich schon aus
Hallo,

vielen Dank für eure Antworten. Ich habe TreeSize drauf schauen lassen und folgende Erkenntnisse gewonnen:

a) der Hauptbedarf an Speicher geht mit 33,2 GB an "ProgramData", hier insbesondere und auffällig mit 23,7 GB an "Intel" -> "Intel Extreme Tuning" -> "Logs", ein Verzeichnis von hunderten "XtuCore"- und "platformstteings"-Dateien, was mir überhaupt nichts sagt.
Weiß hier vielleicht jemand, ob das ein Standardprogramm ist bzw. warum da über Jahre hinweg Dateien gespeichert werden? Und kann mir jemand sagen, ob man da einfach was löschen kann?

b) bei "Users" geht bei AppData->Roaming mit 18,3 GB auch gut was weg, wobei mit 8 GB Thunderbird der größte Teil ist. Da kann ich sicherlich über das Programm das Verzeichnis ändern, die Größe scheint mir aber auch noch nicht wirklich problematisch. Aber ja, hier lässt sich was einsparen. Der Rest geht an Microsoft und diverse kleinere Verzeichnisse installierter Programme.

c) bei "Windows" stehen 21,9 GB zu Buche, davon ist mit 5,7 GB "System32" am größten. Das ist aber sicherlich noch im Rahmen, oder?

Der Rest geht an "Program Files" (16,2 GB) und "Program Files (x86)" (10,1 GB), wobei hier mit 7,5 GB wieder die "WindowsApps" den Großteil fressen.


Zur Frage, "wer hat denn Laufwerk 0 als dynamischen Datenträger eingerichtet?": Ja, das war ich, gestern und ohne Absicht: Kurz bevor ich den Startbeitrag hier gepostet habe, hatte ich beim Blick auf die Datenträgerverwaltung festgestellt, dass da auf "Datenträger 0" plötzlich eine einzelne Partition mit ein paar MB angezeigt wurde, die ich für sinnlos hielt und daraufhin der großen Partition daneben zuschlagen wollte. Das Ergebnis war, dass aus Laufwerk D: plötzlich ein dynamisches wurde. Ich habe mich da also tatsächlich "verklickt" und musste außerdem feststellen, dass das irgendwie nicht mehr so leicht rückgängig gemacht werden kann.

-> Kurzum: Hätte hier vielleicht jemand eine Idee, wie ich die Partition D: von "dynamisch" wieder in "Basis" zurück bekomme? Irgendwie finde ich in der windowseigenen Datenträgerverwaltung bei "Eigenschaften" usw. keine Einstellungsmöglichkeiten dafür.
 

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rusticarlo

gehört zum Inventar
das Tool Intel Extreme Tuning kannst du mitsamt seinen Anhängsel komplett deinstallieren, das ist überflüssiger Müll

deine dynamische Festplatte kannst du nicht so ohne weiteres rückgängig machen, das funktioniert afaik nur über eine Neuinstallation und das ist bei dem ziemlich zugemüllten System eh eine Empfehlung
 

1960tommy

gehört zum Inventar
Das Problem ist aber nun mal, dass Personen solche Geräte sehr unbedarft benutzen.
[email protected] rusticarlo zu. Meine Frau hat Win 10. Die SSD ist schon fast voll.
Kann sie noch nicht ein mal dazu bewegen, wichtige Daten auf Laufwerk D zu sichern.

Mein Bürolaptop hat sogar nur ne Intel Pro SSD mit 180 GB, die läuft da jetzt schon einige Jahre, Software ist jede Menge installiert, Daten wandern allerdings auf die interne 2. Festplatte. Keine Platzprobleme, man darf natürlich nicht seine umfangreiche Fotosammlung auf Laufwerk C speichern, dafür gibt es schließlich externe Datengräber...

Unbedarfte Personen bekommen allerdings auch ne 2 TB SSD voll... dauert nur etwas länger ;)
 

hansjorg71

gehört zum Inventar
@Lauscher , wenn du das Programm Extreme Tuning Utility (XTU) Software nicht verwendest, dann deinstallieren !

schaue doch mal dort :
C:\Users\dein Name\AppData\Local\Temp
diese kann unter Umständen sehr groß sein, mal löschen und danach auch den Papierkorb !

Gruß 😷
 

IngoBingo

gehört zum Inventar
a) der Hauptbedarf an Speicher geht mit 33,2 GB an "ProgramData", hier insbesondere und auffällig mit 23,7 GB an "Intel" -> "Intel Extreme Tuning" -> "Logs", ein Verzeichnis von hunderten "XtuCore"- und "platformstteings"-Dateien, was mir überhaupt nichts sagt.

Dass du das Tool einfach deinstallieren und den Intel Ordner in ProgramData dann löschen darfst, war ja schon geklärt.

b) bei "Users" geht bei AppData->Roaming mit 18,3 GB auch gut was weg, wobei mit 8 GB Thunderbird der größte Teil ist.

Das klingt aber auch etwas ungewöhnlich. Da würde ich mal in Thunderbird die Ordner komprimieren. Das sollte im Rechtsklick-Menü eines Postfachs bzw. eines Ordners zu finden sein. Damit werden dann gelöschte Mails auch tatsächlich aus den Archiven entfernt. Das kann ggfs. etwas dauern.

c) bei "Windows" stehen 21,9 GB zu Buche, davon ist mit 5,7 GB "System32" am größten. Das ist aber sicherlich noch im Rahmen, oder?

Ja. Würde auch nach einem Upgrade auf Windows 11 deutlich kleiner werden, da dabei WinSxS ordentlich aufgeräumt wird.

-> Kurzum: Hätte hier vielleicht jemand eine Idee, wie ich die Partition D: von "dynamisch" wieder in "Basis" zurück bekomme?

Ist an sich erst einmal egal. Da das nur eine Datenpartition ist, dürfte das keinerlei Relevanz haben.
Mach dir deswegen keinen Aufwand. Da es keine Systempartition ist, sind Hinweise auf eine Neuinstallation deswegen am Thema vorbei.

b) Bereinigen des Ordners „WinSxS“

1) Windowstaste + R
2) cmd (als Admin)
3) Dism.exe /Online /Cleanup-Image /AnalyzeComponentStore

Du empfiehlst das Bereinigen, nennst dann aber gar keinen Befehl, der tatsächlich bereinigt. ;)
/AnalyzeComponentStore zeigt nur an, was man einsparen könnte.

Wenn, dann müsste es

Dism.exe /online /Cleanup-Image /StartComponentCleanup

lauten. Was an der Stelle hier aber auch unnütz ist, da ja eh ein Upgrade auf Windows 11 geplant ist. Damit gibt es dann sowieso einen neuen Component-Store.
 

PeterK

eben noch da
-> Kurzum: Hätte hier vielleicht jemand eine Idee, wie ich die Partition D: von "dynamisch" wieder in "Basis" zurück bekomme? Irgendwie finde ich in der windowseigenen Datenträgerverwaltung bei "Eigenschaften" usw. keine Einstellungsmöglichkeiten dafür.
Da gibts auch nichts um das zurück umzuwandeln selbst der Tipp von @BigBen ist da wenig Zielführend, da das mit "Um mit dem Verfahren zu beginnen, müssen Sie zunächst Ihre dynamische Festplatte leeren." beginnt.

Und auch über diskpart ähnelt es dem gleichen vorgehen Konvertieren eines dynamischen Datenträgers in einen einfachen Windows Server - EaseUS

Aber wie @IngoBingo schon sagt, da es sich nur um eine Reine Datenpartition handelt ist es erst mal nicht so schlimm, du musst nur darauf achten wenn du einen Neuen unformatierten Datenträger hinzufügst nicht Dynamisch zu wählen! Weil Windows dann einen Neuen Datenträger mit dem Alten Dynamischen verbinden will.
 

Gismon

nicht mehr wegzudenken
Du empfiehlst das Bereinigen, nennst dann aber gar keinen Befehl, der tatsächlich bereinigt. ;)
/AnalyzeComponentStore zeigt nur an, was man einsparen könnte.

Nein. Das stimmt nicht, was du schreibst.

Ich hatte es jetzt vor Kurzem erst selbst bei einer Kundin durchgeführt.

Nachdem ich /AnalyzeCompomentStore als Befehl abgeschickt hatte, hatte der PC erst "analysiert" und dann angezeigt, dass "zwei" Komponenten gelöscht werden könnten.

Auf die Frage, ob ich dies will (Ja oder Nein) hatte ich es mit Ja bestätigt.

Danach wurde dann angezeigt, dass "erfolgreich" gelöscht wurde.

Also damit wird schon etwas gelöscht. Halt nicht zu viel, aber gelöscht wurde definitiv.
 
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