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Diskussion Zum Blog-Artikel: "Windows 10 erhält keine Feature-Updates mehr: Version 22H2 ist die letzte" | Was kommt danach?

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Das ist ganz einfach, ich kann mir unter Linux alles so vernünftig konfigurieren, wie ich es möchte.

Das stimmt, da gibt es erheblich mehr zu konfigurieren und dank unterschiedlicher Desktop Environments auch ganz verschiedene Bedienphilosophien.

Auch ist mir das System zu inkonsistent geworden, sei es beim Design oder dem Ort der Funktionen

Aber das kann ich jetzt halt einfach nicht nachvollziehen. Das Design ist ja gerade konsistenter geworden. Man hat ja eben so viele Punkte für 10 angefasst, damit es konsistenter wird. Man hat jetzt nicht mehr eine Lautstärke-Anzeige im Windows 8 Design und ein Notepad im Windows 2000 Design und einen Media Player im Windows 7 Design, sondern alle genannten Pakete wurden vereinheitlicht.

Was den Ort angeht, ist das wirklich Inkonsistenz oder hat man sich einfach an vorherige Dinge gewöhnt, auch wenn sie vielleicht vorher nicht ideal waren?

und der immer aufdringlichen Werbung (MS 365, OneDrive+, etc.) die man erst abschalten muss.

Die müssen halt Geld verdienen und mit Windows selbst verdienen sie nicht wirklich Geld. Sie sind da manchmal etwas aufdringlich, aber dafür hat die Mehrzahl der Leute seit Windows 7 keinen Cent mehr für eine Windows-Lizenz bezahlt.

Beispielsweise bei Apple bekommt man die Software nur zusammen mit Apple-Hardware, da wird auf diese Weise querfinanziert - und trotzdem wird man immer mal wieder auf kostenpflichtige Dienste hingewiesen. Nach diversen iOS oder macOS Updates gibt es Hinweise auf AppleTV+ und andere zusätzliche Bezahldienste. Und natürlich weisen die Geräte drauf hin, wenn man nicht regelmäßig in iCloud Backups macht, wo man standardmäßig nur sehr wenig Speicher gratis bekommt.

Seit nunmehr 11 Jahren versucht MS schon die alte Systemsteuerung durch eine moderne Anwendung zu ersetzen und hat für die Nutzer sogar von Win8/8.1 => Win10 =>Win11 mit einem neuen Design wieder alles geändert.

So sehr geändert hat man das gar nicht. Stell die Windows 10 Einstellungen auf Vollbild, schon hast du in etwa das, was Windows 8.x als Einstellungen eingeführt hat. Und in Windows 11 hat man da ein paar Symbole ausgetauscht und die erste Ebene der Symbole linksbündig angeordnet. Eigentlich ist das jetzt bei Windows 11 eine Ansicht, wie viele moderne Oberflächen solche Einstellungsdialoge darstellen.

Ja, das hätte man schneller machen können. Aber dann hätten sich viele Leute beschwert, dass Software nicht mehr funktioniert, die sich in die alte Systemsteuerung hängt.

Das Problem ist also wieder, dass einerseits gefordert wird, Altlasten rauszuwerfen und andererseits sich nichts ändern darf, weil ja alle alte Software, Hardware und Treiber weiter laufen muss und die Bedienung sich auch nicht ändern darf. Das geht so einfach nicht. ;)
 
Auch als MSFreak muss man über den Tellerrand schauen können, aber einst ist mir seit ewigen Zeit bewusst, dass Linux (egal welche Distribution) als produktives System für mich nicht infrage kommt.

Neben mir liegt ein Macbook Air M1, auf einigen Notebooks hier laufen verschiedene Linux Distributionen, insofern stimme ich dir da zu, der Blick über den Tellerrand ist immer gut.

Ich kann mittlerweile mit den meisten Systemen privat ziemlich gut produktiv arbeiten. Ich bin allerdings zum Glück auch nicht auf spezielle Dateiformate angewiesen, die bestimmte Programme nötig machen. Heimisch fühl ich mich trotzdem immer wieder in der Windows-Welt.
 
Als die Bedienbarkeit von Windows in heutiger Weise mit 95 eingeführt wurde gab es genau solche Spatzen, die nur geschimpft haben.

Ohne solche "schimpfenden Spatzen" wären in Windows 11 niemals so wichtige Funktionen zurück gekommen, wie zum Beispiel das "Drag and Drop" in die Taskleiste, und etliches andere was wieder integriert wird und zurück kommt.

Feedback? Ja, sicher....Darauf hört man in Redmond erst, wenn die Zahlen der Verbreitung eines neuen OS nicht stimmen, und nicht anders. Und so ist es nun einmal.

Leider ist es taurigerweise so, das manchmal nur "motzen und progagieren" hilft, wenn Funktionen entfernt werden, die nun mal in Fleisch und Blut übergangen sind.
 
@mirovb stimme dir zu, das mit dem Feedback geben und dem Feedback hören und darauf reagieren ist bei Microsoft so eine Sache, oder halt teilweise keine Sache.
Aber es geht mir ja gar nicht darum, nur um die Sache, dass alles schlechter ist im neuen System. Wie ich erwähnt habe bin ich froh, dass viele Dinge nachgereicht wurden.
Leider ist es immer nicht Sichtbar genug, wie lange das schon in der Schublade lag oder halt gedauert hat, es so anzupassen, dass es jetzt auch funktioniert.
Ich glaube manche Dinge sind gar nicht so einfach von 10 auf 11 portierbar. Und da macht es dann auch Sinn, dass 10 dem Ende zugeht und nur noch 11 neues erfährt.
Und ich bin gespannt wie laut es wieder wird wenn der Nachfolger erscheint und was dann alles fehlt. Oder man macht es halt wie bei anderen Systemen, mit dem neuen Leben lernen und nicht nur dem alten Hinterher schimpfen.
Bei Android und iOS gibt es auch genug Spatzen. Aber die hören halt irgendwann auf zu krakelen und leben ihr Leben in der Gegenwart und nicht der Vergangenheit weiter 🤷
 
@L_M_A_O ich habe irgendwie den Überblick verloren (OK wir sind hier teilweise auch sehr weit abgedriftet). Aber was genau ist jetzt dein Problem mit Windows 11? Musst du damit professionell arbeiten und dich jeden Tag irgendwo durchklicken um ganz spezifische Dinge tief im System am Kernel zu machen?
Also mir würde nichts einfallen warum das sein sollte. Und wenn doch dann hast du doch Tastenkürzel mittlerweile drauf oder direkte Befehle für die Shell.
Ganz ehrlich, kein Angriff nur eine verwirrte Meinung meinerseits, aber wenn dich Windows so sehr nervt und Linux so sehr anspricht dann Wechsel komplett weg und hör auf Windows hinterher zu schimpfen. @MSFreak hat ja nun eindeutig gezeigt wie es unter Linux aussieht, da kann man pures Windows Feeling haben, auch wenn ich nicht verstehe warum, denn sonst kann man ja auch einfach zu Windows wechseln.

Und zu deinem Punkt

Bei Windows 11 wird einem z.B. ein schlechtes Startmenü vor die Nase gesetzt, welches man nur mit Tools ändern kann, die Tief in das System eingreifen
Naja das ist ja auch gar nicht Sinn der Sache und noch nie so gewollt vom Hersteller

Und zu deinem Punkt

Auch ist mir das System zu inkonsistent geworden, sei es beim Design oder dem Ort der Funktionen und der immer aufdringlichen Werbung (MS 365, OneDrive+, etc.) die man erst abschalten muss.
Sorry schau über den Tellerrand. Das hast du überall in jedem System (außer vielleicht Linux/Unix). Und dafür bekommt man ja das OS kostenlos und wird halt darauf hingewiesen, dass es noch weitere Software aber für Geld gibt.
OT: Office und Windows und ... kosteten schon immer Geld, nur haben nicht alle dafür bezahlt
 
Leider ist es immer nicht Sichtbar genug, wie lange das schon in der Schublade lag oder halt gedauert hat, es so anzupassen, dass es jetzt auch funktioniert.

Hmmm...und du glaubst, da gibt es tatsächlich ein längerfristiges Portierungs-Konzept? So oft, wie Microsoft stetig etwas ändert und auch stetig zurückrudert sieht mir das überhaupt nicht danach aus.

Alles wirkt eher sprunghaft, undurchdacht und nur noch spontan (was irgendeinem da plötzlich durch den Kopf geht). Und leider ist es nicht nur bei Microsoft so, diese Entwicklung sehe ich zumindest überall. Man versucht etwas "neues", macht aber damit 3 Schritte zurück. Bei uns auf der Arbeit mit der Prozesstechnik ist es leider ebenso.

Ist das irgenwie eine neue Generationen-Krankheit ständig alles verändern zu müssen? :confused:

Deswegen wirkt alles nicht nur DAUERHAFT unfertig, sondern so ist es auch. Und das hat nichts mit der Sicherheit zu tun, denn hier geht es um Bedientechnik, Design und Optik. Man meint, man muss dem User ja ständig was neues zum "Frass" vorwerfen, in der Hoffnung, da springen viele drauf an. Nach meiner Meinung tritt der gegenteilige Effekt ein.

Aber jedem so, wie ihm gefällt.
 
Ich glaube manche Dinge sind gar nicht so einfach von 10 auf 11 portierbar.
Beispiele bitte. Wenn Du das bei Windows 7 und 10 im Vergleich gemeint hättest, wäre ich Deiner Meinung. Version 10 und 11 sind einander sehr ähnlich. Der überwiegende Anteil von Win10-Treibern funktioniert auch unter Version 11. Für die neuen Hardwarevoraussetzungen müsste nichts "portiert" werden, da WIndows 10 sowieso auch unter dieser Hardware läuft bzw laufen würde.
Um nur ein Beispiel für die "ewige" Meckerei zu geben: Vergleiche einmal die Menüs einer der einfachsten PC-Einstellungen - Farbe, Hintergrund, etc. Hier geschieht dies über die PC-Einstellungen (keine Systemsteuerung), die Menüs sind der Optik des Systems angepasst und kein Relikt aus der 95-er-Ära. Warum gibt es Deiner Meinung nach Differenzen? Damit Leute, die Deiner Meinung nach weiter in der Vergangenheit leben, etwas zu meckern haben?
User Mirovb hat es mit diesem Kommentar auf den Punkt gebracht, deshalb ist nichts mehr hinzuzufügen:
Deswegen wirkt alles nicht nur DAUERHAFT unfertig, sondern so ist es auch. Und das hat nichts mit der Sicherheit zu tun, denn hier geht es um Bedientechnik, Design und Optik. Man meint, man muss dem User ja ständig was neues zum "Frass" vorwerfen, in der Hoffnung, da springen viele drauf an. Nach meiner Meinung tritt der gegenteilige Effekt ein.
 
Ich verstehe schon wo du @muvimaker und auch @mirovb drauf hinaus wollt. Aber es ist eben das, was @mirovb sagt: Und das hat nichts mit der Sicherheit zu tun, denn hier geht es um Bedientechnik, Design und Optik.
Und damit ist es halt einfach ein eigenes Dilemma. Wen es nicht stört der kommt damit klar. Wen es stört der meckert, kommt trotzdem damit klar oder bleibt halt beim altgeliebten. Und das ist ok. Aber Veränderungen, egal ob sinnvoll, sinnhaft oder unsinnig sind nunmal der Weg der Evolution.
Ist in der Biologie so und bleibt auch in der Technik nicht aus. Und sagt ja keiner, dass du/ihr/wer auch immer nicht bei 10,8,7,XP,ME... bleiben könnt.
Differenzen, wie du es nennst, gibt es ja nur weil der Hersteller, hier Microsoft, dir etwas zur Verfügung stellt was aber deinen Wünschen und Ansichten nicht entspricht. Und da gibt es halt die Drei Wege: Hinnehmen und Genießen, Aufschreien und auf Veränderungen pochen (allerdings ohne jedes Recht, denn es ist ja nicht euer Produkt, wir sind ja nur die freiwilligen Nutzer, keiner zwingt uns) oder halt sich bei Microsoft bewerben, eine Stelle ergattern und zeigen, dass man es besser kann als .. und da kommt es wieder, als wer? Die Programmierer, die Designer, die Chefs?
Es ist nur ein Betriebssystem, mehr nicht. Und Optik und Haptik sind immer nur persönliche Geschmackssache, und Arbeitsabläufe sind selbst gewählte und erstellte Schritte.
OT: meinem Vater (70) gefällt zum Beispiel das neue Freecell in keinster Weise. Auch das Nachgereichte aus der Sammlung der Windows 7 Games ist nicht so seins. Somit erhält er sich noch seinen uralten PC mit Windows 98. Und den macht er jeden Sonntag an um FreeCell zu spielen. Im Alltag nutzt er einen Laptop mit Windows 10 auf dem ich demnächst 11 installiere. Und dann wird er wieder meckern wie ein Rohrspatz, alles blöd, alles anders, wer soll sich daran gewöhnen. Und nach einem Jahr ist Ruhe und er weiß gar nicht mehr worüber er Mal gemerkt hat. Und trotzdem macht er jeden Sonntag seinen Alten PC an und spielt FreeCell.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist nur ein Betriebssystem, mehr nicht.
Genau dass ist der Punkt. Zugegeben, ich habe auch am Anfang gemeckert. Das bezog sich aber vor allem darauf, dass MS mit der Hoffnung auf Gewinnmaximierung ein offensichtlich unfertiges OS mit völlig überzogenen Hardware-Anforderungen auf den Markt warf. Da jedoch das OS für mich kein Spielplatz, sondern Mittel zum Zweck ist, habe ich mich inzwischen daran gewöhnt. Auch das Switchen zwischen 11 (privat) und 10 (beruflich) ist kein Problem.

Wir dürfen auch nicht vergessen, dass wir hier in einer Foren-Blase sind. Das läuft dann z. B. so: Irgendein Forenuser oder Blogger beschwerte sich (zu Recht) über die damalige Klickorgie bei der Einstellung des Standardbrowsers. Andere User schrieben das ab. Da der Mensch den Hang zur Vereinfachung hat, behauptet dann irgendwann irgendein Forenguru, Windows 11 verlange immer solche Klickorgien. Das schreiben dann auch wieder andere ab und behaupten das dann immer wieder wie tibetanische Gebetsmühlen. Nur wissen sie gar nicht mehr, warum. Dafür müssten sie googeln.

Ich bin mal gespannt auf Win 12. Dann geht das Gemeckere wieder von vorne los. Wetten?
 
@L_M_A_O [...] Aber was genau ist jetzt dein Problem mit Windows 11? Musst du damit professionell arbeiten und dich jeden Tag irgendwo durchklicken um ganz spezifische Dinge tief im System am Kernel zu machen?
Also mir würde nichts einfallen warum das sein sollte. Und wenn doch dann hast du doch Tastenkürzel mittlerweile drauf oder direkte Befehle für die Shell.
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Ich muss damit arbeiten, genauso wie mit macOS und mit einer beliebigen Linux Distri. Insbesondere das Startmenü bei Windows 10 hat es mir sehr angetan, weil es funktional Klasse ist und für mich auch noch gut aussieht. Ein Rechtsklick auf eine angepinnte Anwendung, z.B. Word zeigt alle zuletzt geöffneten Dokumente an und ausgewählte Optionen, die das Programm unterstützt.

Mich stört halt insgesamt die inkonsistent bei Windows 11 und die Richtung wie es sich entwickelt, es wäre schön gewesen, wenn MS mit Windows 11 wirklich den Schritt gemacht hätten und alle alten GUI Elemente ersetzt hätten, aber diese Stückelei die die jetzt machen, ist schlimmer als bei Windows 10, weil man aus jeder Ära etwas dabei hat (Kopiervorgang, Bitlocker-Maske, etc.). Das schlimmste überhaupt ist ja das doppelte Kontextmenü bei dem Explorer...

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Und damit ist es halt einfach ein eigenes Dilemma. Wen es nicht stört der kommt damit klar. Wen es stört der meckert, kommt trotzdem damit klar oder bleibt halt beim altgeliebten. Und das ist ok. Aber Veränderungen, egal ob sinnvoll, sinnhaft oder unsinnig sind nunmal der Weg der Evolution.
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Evolution bedeutet aber auch Fortschritt, Veränderung um des Veränderungswillen, ist keine Evolution.
 
@L_M_A_O ja verstehe ich. Ich persönlich wäre auch für eine komplette neue GUI zu haben. Aber sie haben es ausprobiert mit Windows 8. Und was kam? OK, für den Desktop PC war das wirklich nicht besonders gelungen (meine Meinung) aber mit 8.1 sind sie ja wieder teilweise zurück gerudert. Mit 10 war es schon wieder sehr klassisch, wenn auch teilweise trotzdem noch modern durch die Kacheln. Aber selbst das haben die meisten abgestellt, weil sie nur das Startmenü genutzt haben. Naja und Windows 11 ist halt in dem Punkt konsequent, dass es sich als App System hervorbringt, auch wenn es ja nicht so ist. Aber das Startmenü ist quasi das selbe wie bei Android (wer da wohl kopiert oder sich inspirieren lassen hat 🤔😁), nur dass wir halt noch in der x86er Ära festhängen. Und so ist es ja auch mit dem Einstellungsmenü bzw. der alten Systemsteuerung. Es wird halt erneuert und das Schritt für Schritt. Leider etwas langsam aber es läuft voran.
Daher freuen wir uns halt auf die nächste Generation von Windows. Vielleicht ist es da fertig. Oder halt komplett anders.
Und bezüglich meines Punktes Evolution :
Ich finde das Einstellungsmenü sehr fortschrittlich. Man muss sich halt nur einmal dran gewöhnen. Die Systemsteuerung gibt es ja noch, nur halt nur noch mit den Resten, die noch nicht umgearbeitet wurden und im Style von Windows 7.
Und bezüglich deines Punktes Rechts klick :
Dafür gibt es ja eine Office App, die halt jetzt quasi die Schaltzentrale aller Programme sein soll. Ob das nur bei der Abo Version funktioniert oder auch mit Office 2016/2019 weiß ich halt nicht.
Beim Explorer gebe ich dir Recht, allerdings muss ich auf das zweite Untermenü mittlerweile kaum noch zugreifen 🤷
 
Zuletzt bearbeitet:
aber diese Stückelei die die jetzt machen, ist schlimmer als bei Windows 10, weil man aus jeder Ära etwas dabei hat

Eigentlich ist es ja bei 11 gegenüber 10 grad in dem Bereich besser geworden. Dass du das genau umgekehrt siehst, ist so für mich grad nicht nachvollziehbar.

Es sind mittlerweile wieder viel mehr Punkte in einem einheitlichen Design als es bei 10 der Fall war.

(Kopiervorgang, Bitlocker-Maske, etc.).

Beides ist bei 10 und 11 auf dem Design-Stand von Windows 7. Keine Verbesserung von 10 zu 11, aber auch keine Verschlechterung.

Das schlimmste überhaupt ist ja das doppelte Kontextmenü bei dem Explorer...

Aber auch da ist wieder die Sache, dass man halt zu existierender Software kompatibel bleiben will.
Die Entwickler brauchen halt eine Zeit, bis sie ihre Änwendungen auf die neue Basis umgebaut haben.

Letztlich ist man ja dabei, den kompletten Explorer technisch auf neue Beine zu stellen. Unter anderem, um die einzelnen Prozesse wie Startmenü, Taskleiste, Explorer und andere UI-Komponenten weiter voneinander zu trennen. Da müssen dann auch alte Komponenten irgendwann ersetzt werden.

Evolution bedeutet aber auch Fortschritt, Veränderung um des Veränderungswillen, ist keine Evolution.

Das stimmt, aber nicht jede Veränderung ist halt immer gleich optisch als Fortschritt zu erkennen. In vielen Bereichen steckt die Veränderung unter der Oberfläche.

Sieht man in den aktuellen Canary Insider-Previews. Wer da ein "Pizzateil" im Explorer sieht, nutzt schon einen Windows Explorer, der auf WinUI3 basiert. Sieht man so erst einmal gar nicht (daher auch das zusätzliche Symbol). Man baut das ja nicht neu, weil man einfach irgendwas ändern will.
 
Ich selbst habe einen HP 17-ca0563ng-Laptop gekauft, auf dem Windows 10 Home vorinstalliert war.
Dieses BS habe ich gerne genutzt und es dann auf eigene Gefahr durch Windows 11 ersetzt.
Dies ging jedoch nur durch das "Projekt Zero Limit" (Deskmodder), da der Laptop offiziell nicht für Windows 11 geeignet war (Chipsatz).
Mit der Zeit wurde das "Arbeiten" (überwiegend in Foren "unterwegs" sein, YouTube, Modellbau, Schriftverkehr) fast unmöglich, bis sich herausstellte, dass das Mainboard kaputt und die Reparatur teurer als ein Neugerät war.

Jetzt nutze ich einen HP 17-cg1173ng Laptop mit vorinstalliertem Windows 11 Home, welches ich mit einem noch von Windows 7 vorhandenen Key auf Pro hochgestuft habe.

Es war - jedenfalls für mich - einige Eingewöhnung nötig, um mit Windows 11 umgehen zu können.
Wenn ich jetzt bei Bekannten an einem Windows 10-PC/-Laptop zu tun habe, habe ich einige Schwierigkeiten.

Wenn Microsoft Windows 12 veröffentlicht und mein aktueller Laptop dafür nicht geeignet ist, dann werde ich mir überlegen, nochmals rund 700,00 € für einen Windows 12-tauglichen Laptop auszugeben oder doch zu Linux zu greifen (es ist meine Sichtweise).
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur mal, um eins hier ganz klar zustellen.

Ich war mit einer der ersten, die im Juli 2015 von Windows 7 und 8 auf 10 gewechselt sind, obwohl es damals noch keinerlei Anlass dazu gab sich neu zu orientieren und ich für Windows 10 richtig die Werbetrommel geschürt habe.
Und wenn ich etwas bemängelt habe, hatte das meist auch Hand und Fuß.

Ich fand das Neue Startmenü, die Virtuelle Desktops, den Personal Assistant „Cortana“, die Sicherheitsfunktionen sowie die Multimedia Programme wirklich richtig gut.

Natürlich gab es zu Anfang immer mal wieder Schwierigkeiten zum Beispiel mit den Upgrades, bei denen viele Leute viele Dateien verloren oder anschließen nicht mehr wiedergefunden haben. Das kann passieren, obwohl es das nicht sollte, oder immer wieder die Probleme hoffnungslos veralteten Gerätetreibern aus dem Automatischen Update oder mit dem Druck Spooler.

Alles kein großes Ding außer das mir ein paar mehr graue Haare gewachsen sind und ich wieder ein paar Jahre älter und weiser geworden bin, das liegt jedoch nicht an Windows oder Microsoft.

Aber nun muss ich mal zum Rundumschlag ansetzen, dass ich schon seit einigen Jahren zweigleisig mit Linux arbeite und immer wieder mit Linux liebäugele und nicht nur auf älteren Systemen, solle mittlerweile jedem bekannt sein.
Mich aber deswegen hier anmotzen zu lassen, dass ich mal etwas an Microsoft bemängele sehe ich nicht ein.

Und dass ich mal etwas über Linux schreibe und dass es mittlerweile auf meinen 8 Jahre alten PC viel besser und schneller als W10 läuft, brauche ich wohl kaum zu erwähnen.
 
@PeterK - also wenn ich gemotzt haben sollte entschuldige ich mich. Das war auf jeden Fall nicht vorgesehen. Das ist ja hier eine Diskussion (mittlerweile extra dafür verschoben). Und da soll ja auch jeder seine Meinung kundgeben ohne Aggressionen zu erwarten.
Ich habe auch Linux laufen, verschiedene Varianten. Ich betreibe auch Server mit RaspberryPi. Also hey, fast jeder von uns ist irgendwo anders ebenfalls unterwegs. Und das ist auch gut und richtig so, nur so kann man lernen.
Was ich nur nicht verstehe bzw. was mir halt eher gegen den Strich geht ist wenn halt an Dingen herumgenörgelt wird die fest sind und schon immer fest waren.
Das Aussehen eines Starmenüs (nur als Beispiel). Es ist halt von Hersteller vorgegeben. Da kann man nichts dran ändern. Entweder man geht mit oder lässt es. Aber da verstehe ich halt nicht wie man sich lange darüber aufregen kann. Das ist ja in allen anderen Systemen genauso.
Geschwindigkeitsmäßig gebe ich dir komplett Recht. Linux auf meinem alten PC wäre um Welten schneller als Windows 11. Aber es wäre halt nicht das was ich will. Daher bringt es, meiner Meinung nach, auch nichts das immer wieder festzustellen und Windows/Microsoft dafür zu kritisieren. Es sind halt komplett unterschiedliche Dinge, die ich nicht direkt vergleichen kann.
Ich habe die Hoffnung, dass durch RUST auch der Kern angefasst und die alten Zöpfe im System abgeschnitten werden. Und dann damit eine neue Ära von Windows ohne die ewigen Altlasten beginnt. Aber das wird die Zeit erst zeigen.
Ich finde halt man muss, wenn es darum geht (hier ging es ja um 10 und das Ende der Feature Upgrade) dass nichts neues mehr kommt halt nicht zu sagen woanders ist aber alles anders. Denn das bringt nichts.
Diskutieren sollten wir aber auf jeden Fall über alles denn so behalten wir den Blick offen für das was halt alles möglich ist.
Und wer weiß, Cortana ist ja leider von uns gegangen und Bing (auch wenn sie immer wieder das anderes behauptet) wird auch dem Schicksal unterliegen, irgendwann. Und dann sagen wir eh nur noch "Computer, beam me Up" und alles wird gut 😜
 
@Thomas.g.8235 größtenteils kann ich dir da nur recht geben, das muss jeder für sich selbst entscheiden bzw. nach der Hardware entschieden werden, was geht uns was nicht.

Ja, es ist eine Diskussion und jeder hat so seine eigene Meinung zu welchem Windows oder Linux was auch immer, dadurch kommt dann auch immer der ganze Kuddelmuddel, mir ist das im Endeffekt egal, ich war soweit ich mich erinnern kann noch nie ausschließlich ein Fan von irgendeinem Produkt.
Sondern immer offen für alles, wenn ich ein paar schöne Schuhe sehe, die mir gefallen, kaufe ich die egal, ob die Marke nun mit A oder N beginnt oder ein No Name Produkt ist, das ist mir völlig egal und es ist mir auch egal was andere dann über mich denken!

Und ich kann es leider nicht nachvollziehen, wieso wegen so Kleinigkeiten Freundschaften aufgekündigt oder wegen einer Meinung gezankt wird.
 
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