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Zwangsupdate Entscheidung von Microsoft

ttoelle66

Moderator a.D.
Habe dieses Wochenende eine eigene Erfahrung machen dürfen >

- wohin die Zwangsupdate Entscheidung von Microsoft führt. Bisher war ich immer der Meinung, das ich selbst bestimme was ich kaufe und somit haben will! Dies wird jedoch jetzt von Microsoft übernommen, zumindest was Windows betrifft und das toleriere ich nicht.

Ausgangssituation: Neuer Notebook von Acer, frisch gekauft, extra mit Windows 8.1, da Windows 10 auf Grund des mehr als fragwürdigen Datenschutzes, für mich nicht in Frage kommt.
Die Prozedur der Ersteinrichtung mit Ablehnung des Upgrade auf Windows 10 wurde durchgeführt. Hierauf die Einstellung "Nach Updates suchen, aber Zeitpunkt zum Herunterladen und Installieren manuell festlegen". festgelegt und das Betriebssystem mit meinen Sicherheitssoftware bestückt.

Hierauf ließ ich Windows Update nach den Neuerungen suchen und mir wurden, wie bei jeder Neuinstallation viele KB's angezeigt. Von denen blendete ich die nicht gewünschten (Windows 10 und Telemetrie) aus.
Danach stand der Installation der Gewählten nichts mehr im Wege. So dachte ich, doch weit gefehlt.

Nach der Bestätigung der Update Installation stand plötzlich im Update Fenster "Windows 10 wird heruntergeladen"!

Ein kurzer Blick auf das Root zeigte mir auch den soeben entstandenen Ordner $Windows.~BT, der sich zu füllen begann.

Lange Rede - kurzer Sinn oder war es anders herum! Nur durch den Eingriff über die Registry gelang es mir das Zwangsupdate zu verhindern.

Geblieben ist jedoch und das bei jedem Update - was erfolgt > der Schriftzug im Update Fenster "Windows 10 wird heruntergeladen".

Das Deutschland gar keine Datenschutz hat, war mir neu. Oder es ist wahrscheinlicher, diese haben gar keinen Plan von der Materie. Zumindest konnte ich im zensierten deutschen Internet nichts dazu finden.

Die einzige Hilfe seitens Microsoft dazu > https://support.microsoft.com/en-us/kb/3080351
 
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bezelbube

gehört zum Inventar
Dies passiert aber nur bei einer Neuinstallation bzw. der Ersteinrichtung eines neues Gerätes.
Und zwar sucht Windows schon in der OOBE-Phase nach Updates und installiert eben diese.
OOBE-Phase ist der Abschnitt des Setup`s wo Benutzer,Netzwerkangaben etc. getätigt werden,
also kurz vor dem Laden des ersten Desktop`s.Um dies zu unterbinden,bleibt einen nur,bei der
Installation erstmal den LAN-Stecker zu ziehen.
 

skorpion68

gehört zum Inventar
Hallo ttoelle66,
Du könntest mal schauen ob dieses Update https://support.microsoft.com/en-us/kb/3072318 -v2 bei Dir vorinstalliert bzw. während des Setups installiert wurde. Wenn ja, dann einfach deinstallieren. Für das unterbinden des Upgrade auf Windows 10 hier meine Empfehlung, siehe Screenshot.

Ausgeblendete Updates Windows.PNG

Wir haben hier durch @der.uwe auch ein Thema dazu, siehst Du hier http://www.drwindows.de/windows-8-allgemein/95013-einfach-einmal-paar-updates-ausblenden.html welches wir versuchen recht aktuell zu halten.
 
T

tomto-07

Gast
Bin auch der Meinung das mit den "Zwangsupdate" geht einfach zu weit. Das Gerät und das System gehört mir und ich will bestimmen was darauf Installiert wird. (Dazu zähle ich auch das ungefragte herunterladen von Windows 10).
Im Hinblick auf ein gut funktionierendes System mögen die "Zwangsupdate" ja Sinnvoll sein, aber wenn ich es nun mal nicht will darf man mich nicht Zwingen, zumal diese Update ja erwiesenermaßen oft fehlerhaft sind.

Könnte mir Denken wenn sich viele Benutzer dagegen wehren :motz wird es geändert.
 

Jonn

Gast
Es ist nun mal so wie es ist, MS versucht mit fast allen Mitteln Windows 10 zu verbreiten-das sollte mittlerweile Jedem klar sein und warum das so ist dürfte auch klar wie Klosbrühe sein.Seit wann interessieren denn solche Firmen wie Fratzenbuch,Google,Apple,MS,Adobe usw.,usf. wirklich Datenschutz wenn es um den eigenen Profit geht?
 
M

Micha45

Gast
Wenn man Windows installiert, sollte man dafür sorgen, dass während des Setups keine Verbindung ins Internet besteht. Dann bekommt man auch keine "Zwangsupdates".
Ich habe bei einem Bekannten erst letzte Woche Windows 8.1 frisch installiert und mangels Verbindung ins Netz gab es keine ungewünschten Updates und auch keinen ungewünschten Download von Windows 10.
Nachdem dann das BS installiert ist, kann man gezielt Maßnahmen, wie z.B. das Ausblenden von nicht erwünschten Updates, vornehmen.

Aber natürlich gebe ich euch recht. Die Vorgehensweise von MS ist zumindest bei dieser Geschichte ganz sicher mehr als fragwürdig.
Ich finde das auch nicht gut.
Ich halte das auch rechtlich für bedenklich, aber das würde hier jetzt sicher den Rahmen sprengen.
 
T

tomto-07

Gast
Wenn man Windows installiert, sollte man dafür sorgen, dass während des Setups keine Verbindung ins Internet besteht. Dann bekommt man auch keine "Zwangsupdates".

Aber welcher "Normalverbraucher" weiß das schon das man das beim Installieren machen kann/soll ??
 

Fuggi

gehört zum Inventar
läßt sich Windows wirklich installieren wenn man keine Internetverbindung hat? Ohne Fehler? Dachte wegen des Microsoftkontos muss man zwingen Internetzugang haben beim Setup?
 

Andreas996

gehört zum Inventar
Ich finde auch, das sich diese Politik um den Datenschutz,sei es MS,Google,Apple und wie sie alle heissen, in einer absoluten Grau Zone bewegen.
Weil es geht doch nur um eins, und das wie immer, ums liebe Geld.

MS lässt ilegale Windows 7 oder 8 Lizenzen,legal auf Windows 10 updaten ? Mhmmm,ok muss man auch erst mal verstehen ?????? Geistesblitz,ah ja,damit lässt sich natürlich mehr Geld verdienen,anstatt z.B strafrechtlich dagegen vor zu gehn.Diese Kunden dürfen wir auf keinen Fall verlieren.

Sein wir doch mal erlich, das grosse Geld wird heute mit dem ausspionieren der Nutzer verdient,es werden Benutzerprofile erstellt, die sich dann lukrativ an z.B Werbefirmen verkaufen lassen,um denjenigen Nutzer dann die passende Werbung einzublenden.

Mir wird also quasi Werbung untergeschoben,die durch ausspionieren, für mich passend ist,sprich die wahrscheinlichkeit Produkte dieser Katorogie zu kaufen ist hoch,bringt also viel mehr Geld.

Ich lasse mir sowas nicht einfach gefallen,mit Datenschutz hat das nichts mehr zu tun.Die Möglichkeiten die ich heut zu Tage habe,mich dagegen zu schützen, nehme ich wahr.

Ich blocke Werbung, Tracker, Cockies, Scripte,Referrer,Browser-History, verschleiere meine IP Adresse,benutze verschiedene User Agents,nutze keine Cloud,kein Facebook oder Twitter,habe kein Google Konto, kein MS Konto,u.s.w u.s.w.

warum achte ich verstärkt darauf ?

Nicht weil ich etwas zu verbergen habe, sondern weil mir meine Privatsphäre heilig ist, und das ist auch gut so.
 

build10240

gehört zum Inventar
Man muß auf keinem Windows ein Microsoft Konto erstellen. Hat Windows während der Installation keinen Internetzugang, werden die Updates später geladen. Auch für die Aktivierung braucht man keinen Internetzugang, die ist nämlich auch telefonisch möglich. Ist nicht komfortabel, aber man kann ein Windows auch komplett ohne Internetzugang betreiben. Updates dann z.B. mit dem Updatepack von Dr. Windows.
 

corvus

gehört zum Inventar
Es gibt einen Zähler in Windows, der nach der Aktivierung auf 999 steht und bei einem nicht aktivierten Windows einstellig ist. Das funktioniert wohl so, daß bestenfalls nach 999 "Ticks" Schluß ist, wenn es keinen Internetzugang gibt. 1 Tick könnte ein Tag oder ein Bootvorgang sein. Mit tausend Tagen könnte man aber schon über die Runden kommen, auch wenn das nicht die Ewigkeit ist.
 

RedRover

Gesperrt
Es gibt einen Zähler in Windows, der nach der Aktivierung auf 999 steht und bei einem nicht aktivierten Windows einstellig ist. Das funktioniert wohl so, daß bestenfalls nach 999 "Ticks" Schluß ist, wenn es keinen Internetzugang gibt.
Ist das jetzt eine erwiesene Tatsache oder nur eine Hypothese? Ich habe nämlich PCs mit denen ich nicht ins Netz gehe.
 

corvus

gehört zum Inventar
Ich bin da nur dran vorbei gestreift, auf der Suche nach Lösungen für meine Probleme mit dem Win10 Upgrade, das auf zwei von zwei PCs nicht mal starten wollte. Es gibt so einen Zähler, das ist sicher, alles andere ist Schall und Rauch.
 

Terrier!

gehört zum Inventar
Eingabeaufforderung Administrator:

slmgr.vbs /dlv eingeben und da steht bei mir bei Windows Rearm Anzahl 1001
Wann soll sich da was verändern?
 

corvus

gehört zum Inventar
Richtig, 1001 hab' ich auch gesehen, konnte es aber rückblickend nicht recht glauben.
Die Aktivierung wird ja beim Booten durch einen Hintergrunddienst aufgebaut und aufrecht erhalten. Da könnte 1 Boot 1 Rearmzyklus sein. Oder das ist zeitabhängig. War die 1001 von nem Windows, das schon ne Weile läuft, und auch mal neugestartet wird? Dann scheint ja noch nichts passiert zu sein, 1001 ist wohl das Höchste.
 

Jonn

Gast
Verstehe nicht wirklich warum MS sich wieder so vorführen lässt und immer noch meint das es die Leute nach Strich und Faden verarschen kann statt einmal mit offenen Karten zu spielen.Vertrauen sieht jedenfalls anders aus und das Bisschen was noch da ist wird auch noch verzockt
 
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