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Installation Zweimal Windows 11 auf Notebook

hst37

kennt sich schon aus
Eine Bekannte hat auf ihrem Notebook mit 100 GB SSD zwei mal Windows 11 installiert. Der Grund: beruflich und privat getrennt. So weit kein Problem, nur die Aufteilung ist etwas ungewöhnlich, die Partitionen in der Reihenfolge:
EFI-System(für beide)-Windows 11 System1-Datenpartition1-Datenpartition2-Windows-System2
Ob generell die Datenpartition dazwischen problematisch ist? Es laufen beide Systeme problemlos, nur der Start von System 1 dauert 3-4 mal so lang, gegenüber von Windows 2. Ich hätte entgegengesetzt eher für begründet angesehen. Aber angesehen. Aber es bleibt auch so völlig im Rahmen. Die Anordnung ist wohl etwas ungewöhnlich, aber ist sie Problematisch?
 
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PeteM92

gehört zum Inventar
Die SSD dürfte 1000 GB (1 TByte) groß sein. Die Reihenfolge der Partitionen spielt keine Rolle.
Bitte nachschauen, ob bei beiden Windows-Versionen der Schnellstart deaktiviert ist - sonst kann es Probleme beim Zugriff auf die Datenpartitionen geben.

Wenn möglich, einen Screenshot der Datenträgerverwaltung hier posten (alles aufziehen, sodaß keine Scrollbalken mehr zu sehen und die Texte nicht abgeschnitten sind)
 

hst37

kennt sich schon aus
Danke, ich hatte eine Null vergessen---
Schnellstart ist bei mir generell verboten, deshalb übersehe ich ihn bei fremden Rechnern schon mal. War auf beiden Systemen aktiv. Nun dauert der Start bei D gerade mal 1 Minute, bei C zwei Minuten. Ist ja egal.
Das Notebook hatte ich jetzt nur kurz und ich bekam die Anzeige nur mit Aomei Partition Assistend komplett.
Voran ist ein kleiner freier Speicher, danach die EFI-Systempartition.
Kann man wohl so beibehalten.


1663779785148.png
 

PeteM92

gehört zum Inventar
Sieht für mich gut aus. C: ist das im Moment gebootete Windows, D: dürfte das andere Windows enthalten und E:\Volume ist die gemeinsame Datenpartition.
Ich empfehle, die einzelnen Partitionen sinnvoll zu benennen, z.B. "Windows1" und "Windows2". Dann kann man das auch in einem Backup leichter auseinanderhalten.
 

Porky

gehört zum Inventar
Das Verhalten liegt am Bootmenü. Bei Windows 11 wird es erst angezeigt, wenn das System schon fast vollständig geladen wurde. Wählt man das zuerst installierte Windows, erscheint der Desktop innerhalb weniger Sekunden, weil nur noch Weniges geladen werden muss. Bei Auswahl des zweiten Windows wird Alles komplett neu geladen.
 
Zuletzt bearbeitet:

tkmopped

gehört zum Inventar
Der Bootmanager liegt am Anfang der Systemplatte. Das ist das Wichtige. Wo dann die separaten Installationen liegen ist egal. Die zweite dürfte sich auch auf einer anderen SSD befinden. Der Bootmanager übergibt dann nach auswahl im Bootmenü automatisch an denn gewählten Bootloader.
Normalerweise hätte ein zweites Benutzerkonto auch gereicht. Wenn eines der beiden Systeme einmal ein Problem bekommt, wird es kompliziert. Ein Konto (oder dessen Daten) kann man leicht sichern. Ein Backup einer Installation kann man, in Multibootumgebungen, nicht einfach so zurückkopieren.
 

hst37

kennt sich schon aus
Danke. Ich hatte früher mehrmals Moltiboot-Systeme, aber stets getrennte Medien. Es gab keine Probleme beim Austausch eines dieser Systeme per Neuinstallation oder Restore einer Sicherung.
Ist es bei Dualboot auf einem Medium kritischer?
 

PeteM92

gehört zum Inventar
Nach allem, mit dem ich so experimentiert habe, ist es egal.
Der Windows-Installer (Win10/11) kommt mit der Installation auf ein und derselben Festplatte (SSD) genauso zurecht wie mit 2 getrennten Festplatten.
Wenn man bei der Installation auf 2 Festplatten eine davon ausbaut, muß man darauf achten, daß die Platte mit den Bootpartitionen im System bleibt. Sonst ist ein Starten der anderen Installation nichtmöglich.
Insofern ist die Verwendung nur einer Festplatte unproblematischer.
Wenn man eine der installierten Windows-Versionen löscht weil man die Installation austauschen will, darf man nur die jeweilige System-Partition (C-Laufwerk) löschen. Die EFI- und die Wiederherstellungspartitionen (und auch die 16 MByte MSR-Partition) darf man nicht anfassen.
 

hst37

kennt sich schon aus
Beim geschilderten System existiert neben den Systempartitionen nur eine gemeinsame EFI-Partition. Ob früher mal etwas zusätzlich vorhanden war, konnte ich nicht klären. Müsste die Userin demnach im Notfall/Bedarfsfall beide Systeme neu einrichten?
 

PeteM92

gehört zum Inventar
Das kann ich Dir nicht beantworten.
Der Screenshot in Post #3 sieht mir nach einer Installation im MBR-Schema aus. Ich schließe das aus der fehlenden Wiederherstellungspartition.

Auf alle Fälle empfehle ich ein Backup der gesamten Festplatte mit Acronis TrueImage, Aomei Backupper, Macrium Reflect oder einem ähnlichen Backup-Programm. Dabei werden die einzelnen Partitionen getrennt in einer Backup-Datei gespeichert und lassen sich bei Bedarf auch wieder einzeln zurückholen. Das Zurückholen der einzelnen Partitionen funktioniert auch, wenn man die Festplatte komplett neu durch eine Windows-Neuinstallation sauber im UEFI-Stil einrichten läßt (Platz für Datenpartition und 2. Windows bei der Einrichtung frei lassen).
 

tkmopped

gehört zum Inventar
Backupsoftware (egal welche) hat ein, im Fehlerfall, kritisches Manko. Ob das Backup funktioniert kann man erst feststellen, wenn man es benutzt. Einfach erstellt und beiseite legen kann dramatische Folgen haben. Man müßte also das gerade erstellte Backup wenigstens einmal zurückgeschrieben haben, damit man in diesem Punkt absolut sicher ist. Macht bloß niemand. Kann man ein Backup testen - weiß ich nicht, wäre mir auch dann zu unsicher später eine nichtssagende Fehlermeldung zu lesen.
Wenn es funktioniert ist alles schick. Wenn aber nicht ... will man nicht erleben.
Datensicherung wäre der Königsweg. Das kann man sofort kontrollieren. Windows und Anwendungen sind relativ problemlos erneuert. Es sind die Daten, die wichtig sind, nicht das alte OS.
 
Zuletzt bearbeitet:

ExtraDrei

gehört zum Inventar
Stimmt.
Die meisten Backup-Programme haben auch eine "Prüffunktion". Ist wenigestens
besser als nix. Zur Sicherheit gehört aber auch die sichere Handhabung der
Backup-Programme im Notfall.
Einfach mal eine unwichtige Partition erstellen, mit Daten füllen, ein Backup
machen, die Daten verändern und dann ein Restore der Partion vornehmen (mit
entsprechendem Boot-Medium). So oder ähnlich zeige ich das meinen Bekannten,
wenn ich danach gefragt werde. Ist auch besser als nix.
 

horstbgl

Herzlich willkommen
Msinfo meldet unter Bios "UEFI Modus". Darauf deutet auch die Partition "EFI Systempartition". Die Beschriftung war mit Aomei Partition Assistent nicht erkennbar. Ich hatte diesen nur gwählt, weil ich mit der Datenträgerverwaltung die Anzeige nur etwas angeschnitten bekam. Die EFI Systempartirtion ist wohl gemeinsam für beide Systeme aktiv.
 

Porky

gehört zum Inventar
Wenn beide Windows Installationen gleich schnell starten sollen, muss eine zweite EFI-Partition angelegt werden, damit jedes Windows seine eigene hat. Die Systemauswahl geschieht dann über das UEFI-Bootmenü oder einen Bootmanager wie z. B. rEFInd.
Aber ist das den Aufwand wert?
 
Zuletzt bearbeitet:

PeterK

eben noch da
Also ich habe hier einen Multiboot mit Windows 10 und 11 aber mit 2 NVMe SSDs, da merkst du keinen Unterschied, ob ich mit Windows 10 oder 11 Starte. Einziger Nachteil, ich kann vom ersten OS nicht auf das zweite OS zugreifen, aber andersherum schon (kann aber auch ein Vorteil sein).
 
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