O&O RegEditor: Kostenloses Tool zum Bearbeiten der Windows Registry

Ob man will oder nicht: Im Laufe eines Windows-Lebens kommt jeder Nutzer irgendwann einmal mit der Registry in Berührung. Für viele Standardnutzer ist sie ein Buch mit sieben Siegeln, und man rät nicht umsonst, nur dann an der Registry „herumzufummeln“, wenn man auch genau weiß, was man tut. Im schlimmsten Fall fügt man seinem System dabei nämlich irreparable Schäden zu.

Es gibt aber auch noch die echten PC-Freaks, die sozusagen in der Registry wohnen (was nicht heißt, dass sie nicht trotzdem öfter mal etwas kaputt machen). Egal zu welcher Gruppe man gehört, mit O&O RegEditor soll die Arbeit mit der Registry künftig einfacher werden. Das Programm gehört zur kommerziellen O&O BlueCon Suite, wird nun aber auch separat und kostenlos angeboten.

Dem integrierten Registry-Editor ist O&O RegEditor laut Hersteller aufgrund folgender Features überlegen:

• Komfortable Suchfunktion
• Kopieren und Einfügen von kompletten Schlüssel und Unterschlüssel sowie deren Werten
• Vereinfachtes Editieren
• Startbar von portablen Speichermedien
• Anlegen, Pflegen, Im- und Exportieren von Favoriten
• Häufig genutzte Schlüssel als bereits voreingestellte Favoriten nutzen
• Import und Export optimierter REG-Dateien
• Export der Registry im XML-Format

Es handelt sich um ein portables Programm, welches nicht installiert werden muss. Herunterladen kann man O&O RegEditor von dieser Seite.

Ich habe das Tool kurz ausprobiert und es macht einen guten, aufgeräumten Eindruck. Was mir für umfangreiche Operationen an der Registry allerdings fehlt, ist das Anlegen eines Snapshots, den man bei Bedarf wiederherstellen kann.

Über den Autor
Martin Geuß
  • Martin Geuß auf Facebook
  • Martin Geuß auf Twitter
Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als elf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.



Kommentare
  1. Finde diese reg-editoren im allg. Sinnlos. Noch schlimmer sind ja regcleaner. Wenn die mal richtig aufräumen kann man pc gleich neu aufsetzen :D
    Ich halte von externen Tools die auf etwas zu essentielles wie die Registry zugreifen, nichts.
    Da diese Software Closed Source ist weiß man nicht was sie anstellt.
    Eine Snapshot-Funktion stelle ich mir auch problematisch vor. Was ist denn, falls irgendwelche anderen Prozesse in der Zwischenzeit Änderungen vorgenommen haben, die wichtig sind? Stelle ich dann einen Snapshot der gesamten Registry wieder her, um die selber durchgeführten Änderungen zurückzusetzen, setze ich damit ja gleich alles auf den alten Stand zurück, und verursache damit gegebenenfalls Probleme. Macht vielleicht daher Sinn, dass es sowas gar nicht erst gibt?
    Darky
    Finde diese reg-editoren im allg. Sinnlos. Noch schlimmer sind ja regcleaner. Wenn die mal richtig aufräumen kann man pc gleich neu aufsetzen :D

    Das schöne an einer solchen Datenbank ist es auch gerade, dass man sie eigtl. nicht säubern muss. Verwaiste bzw. nicht benötigte Einträge belegen zwar ein paar KB Speicherplatz (also quasi nix), doch wenn sie nicht benötigt werden, werden sie auch nicht abgearbeitet und belasten somit auch die Performance nicht.
    Aber Tuning-Tools wollen uns ja immer wieder aufs Neue davon überzeugen, dass jeder einzelne vermeintlich überflüssige Eintrag das System langsamer macht :lol
    Und dann kommt irgendwann das Softwareupdate, dass genau diesen Eintrag versucht abzurufen, und Microsoft ist Schuld daran, dass es nicht funktioniert.
    Zur Snapshot-Thematik: Das sehe ich wie @mh0001. Ggf. kann man im normalen regedit.exe aber auch einfach alles exportieren und wieder importieren. Ob das nun so gut ist, sei mal dahin gestellt.
    @InfernoTV: Dein letzter Satz bedeutet, da0 du Linux nutzen und Windows *meiden* solltest :D

    Ich nutze auch Linux, in der Tat
    Aber wenn es um Systemstabilität geht dann vertraue ich Microsoft mehr als dem Hersteller des Regedit Ersatzes.
    Und nur weil man Windows nutzt heißt das nicht dass Open Source Software nicht besser wäre, auch unter einem proprietären Betriebssystem.
    Super! Obwohl ich Norton mit dem Hauseigenen Norton Remover deinstalliert habe, fand diese Software noch über 100 Einträge. Das kann Regedit natürlich auch, aber leider immer nur einzeln.
    Was mich bei Win10 stört ist das ich da bei einigen Reg. Einträgen erst die Berechtigung übernehmen muss was bei den selben Einträgen bei Win 7 oder Win8.1 nicht nötig ist. Wie sieht es da mit dem Tool von O&O aus? Geht das da oder muss man da auch erst die Rechte in gewissen Registrybereichen erst ändern? Wenn ja ist es für mich nicht interessant.
    Da ich nicht viel Ahnung von dieser Sache habe, vertraue ich auf ein Programm von Ashampoo. Habe ich schon seit Jahren installiert und noch nie irgendwelche Probleme gehabt. Auch einige andere Apps dieser Firma laufen bei mir sehr gut und sind angemessen im Preis.
    Und hinterher jammern immer alle, dass diverse Updates nicht problemlos durchlaufen und Microsoft ist der Böse.
    Ich sage nur "Finger weg". Sucht mal nach O&O und Scientology. Meiner Erinnerung war da was. Ein Grund mehr...
Nach oben