Coronavirus: Planung der gamescom 2020 läuft weiter - Update

Coronavirus: Planung der gamescom 2020 läuft weiter - Update

Vom 26. bis 29. August findet in Köln die gamescom 2020 statt. „Vielleicht“, möchte man direkt ergänzen, denn aufgrund der Coronakrise steht aktuell jede Veranstaltung mit Publikum auf der Kippe. Erst gestern wurde die Hannover Messe, die wegen des Ausbruchs schon von April auf Juli verschoben wurde, endgültig abgesagt, weil die Stadt Hannover die Durchführung untersagt hat.

Per Newsletter informieren die Veranstalter der gamescom heute, dass alle Vorbereitungen zunächst planmäßig weiterlaufen und man aktuell noch davon ausgeht, dass die Spielemesse stattfinden kann. Natürlich beobachtet man aber weiterhin die Lage und stellt die Entscheidung permanent auf den Prüfstand. Letztlich entscheidet man darüber aber nicht alleine, denn grundsätzlich kann die gamescom auch durch die Stadt Köln oder die Koelnmesse abgesetzt werden. Für diesen Fall verspricht man schon jetzt, dass alle gekauften Tickets erstattet werden.

Im Grunde müssen alle Veranstalter von derartigen Events hoffen, dass ihnen die Durchführung untersagt wird. Nur in diesem Fall werden Verträge ungültig und es greifen entsprechende Versicherungen. Wer ein Event von sich aus als Veranstalter absagt, der bleibt auch auf den entsprechenden Kosten sitzen.

Update vom 1. April 2020:

In einer weiteren Pressemitteilung schreiben die Organisatoren, dass die gamescom 2020 in jedem Fall stattfinden wird, egal ob es ein physisches Event wird oder nicht. Schon jetzt bereitet man zahlreiche Online-Formate vor. Mitte Mai soll dann eine endgültige Entscheidung fallen, in welcher Form die gamescom in diesem Jahr abgehalten wird.

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Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare

  1. Naja, wenn man eine stornoversicherung hat bekommt man fast alles zurück. Gibt es auch bei Pauschalreisen
    „ Im Grunde müssen alle Veranstalter von derartigen Events hoffen, dass ihnen die Durchführung untersagt wird. Nur in diesem Fall werden Verträge ungültig und es greifen entsprechende Versicherungen. Wer ein Event von sich aus als Veranstalter absagt, der bleibt auch auf den entsprechenden Kosten sitzen.“
    Da NIEMAND die Lage im August seriös absehen kann, habe ich sofort überlegt, ob es Absicht des Veranstalters war, die Stadt Köln zu einer Reaktion zu provozieren, damit sie aus ihren Verträgen rauskommen.
    Durchaus möglich, denn für die Veranstalter ist das ja auch eine quälende Ungewissheit.
    Ich kenne den Organisator einer vergleichsweise kleinen Konferenz mit um die 250 Teilnehmern, die im Mai angesetzt ist. Er kann sie im Moment noch nicht von sich aus absagen, weil er dann auf tausenden Euros sitzen bleibt, zum Beispiel die Miete für das Kongresszentrum. Er ist sich aber jetzt schon sicher, dass so gut wie niemand im Mai auf diese Konferenz kommen wird, obwohl sie ausgebucht ist. Aber wer wird sich freiwillig einem Risiko aussetzen?
    Also sitzt er da und hofft darauf, dass das Veranstaltungsverbot verlängert wird, damit ihn der Ausfall nicht finanziell ruiniert.
    Als Vorsitzender eines Kreisliga-Fußballclubs habe ich bereits ein kleines Loch im Hintern. Aber das ist ein anderes Thema...
    Gibt's hier für den Amateurfußball noch keine endgültigen Aussagen von DFB oder Landesverbänden? In England wurde doch alles unterhalb der ersten vier Ligen ab sofort beendet. In anderen Sportarten wie z.B. laut der Lokalpresse im Handball gilt sogar für die Amateure der jetztige Stand für Auf- und Abstieg zur nächsten Saison, obwohl noch Spieltage offen sind.
    Geregelt ist nur, dass der Spielbetrieb bis zum 19. April ruht. Dass die Saison zu Ende ist, wissen wir trotzdem, du kannst ja in der Kreisliga keine acht englischen Wochen am Stück spielen. Die Kosten laufen aber unvermindert weiter. Die Finanzhilfen von Bund und Ländern gelten ausdrücklich nicht für Vereine, weil das Sache der Verbände ist, und der DfB hat bereits mitgeteilt: Fragt uns nicht nach Geld, wir haben selber keins.
    Zumal gerade auch in der Location ein Notkrankenhaus errichtet werden soll
    https://www.gameswirtschaft.de/gamescom/coronavirus-koeln-koelnmesse-lazarett/
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