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Edge und Chrome: Autovervollständigung nutzt künftig HTTPS

Edge und Chrome: Autovervollständigung nutzt künftig HTTPS

Bei der Eingabe von unvollständigen URLs in der Adressleiste verwenden auf Chromium basierende Browser bislang noch standardmäßig das http-Protokoll, also eine unverschlüsselte Verbindung. Die meisten Internetseiten verwenden inzwischen https und in der Regel wird man als Besucher auch sofort umgeleitet, wenn man per http auf eine solche Seite zugreifen möchte. Das ist beispielsweise auch auf Dr. Windows der Fall.

Ab Chromium Version 90 ändert sich dieser Standard. Sofern kein Protokoll mitgegeben wird, verwenden Chromium-Browser – also beispielsweise Google Chrome und Microsoft Edge – standardmäßig eine https-Verbindung. Das ist laut der Ankündigung im Chromium-Blog nicht nur sicherer, sondern steigert auch die Performance, weil die erwähnte Umleitung von http nach https entfällt.

Falls es beim Versuch des Verbindungsaufbaus per https zu einem Fehler kommt, weil die Seite kein https unterstützt oder das Zertifikat ungültig ist, wird automatisch auf http zurück gewechselt (danke an ntoskrnl aus der Community für den Hinweis – das war hier zunächst falsch wiedergegeben).

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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