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Windows oder Smartphone: Wo tradet es sich besser?

Windows oder Smartphone: Wo tradet es sich besser?

Das Trading per App boomt. Das zeigt unter anderem die Studie „Mobile Trading“. So stellte diese Studie dar, dass Nutzer, die den Handel an der Börse ausschließlich via App betrieben, durchschnittlich 6 % Rendite im Jahr 2020 erzielten.

Beim Handel an der Börse spielt natürlich neben den Zugangswegen auch immer die Wahl des Brokers eine entscheidende Rolle. Beste Forex Broker findet man auf Vergleichsseiten, wie z.B. bei Kryptoszene. Neben den Brokern, die per Smartphone erreichbar sind, gibt es aber auch ein paar Services, die man exklusiv nur über Desktop erreichen kann. Wer macht das Rennen?

Der Handel mit dem Smartphone an der Börse

Aus der Börsenwelt ist das Trading mit der App gar nicht mehr wegzudenken. Hier zeichnet sich ein deutlicher Trend ab. Dank des Tradens mit der App kann jeder Anleger zu jedem Zeitpunkt die Kurse an der Börse verfolgen. Das hat zur Folge, dass man letztlich auch sofort auf jeden entscheidenden Trend sofort reagieren kann.

Diese Tatsache macht den Handel an der Börse unkomplizierter denn je. Dank des mobilen Handels kann man immer und vor allem zu jeder Zeit in den Aktien- und Wertpapierhandel oder auch in den Handel mit den Kryptowährungen eingreifen. Das ist oftmals ein entscheidender Faktor, denn immerhin kann gerade das Börsengeschehen äußerst schnelllebig sein, was es wiederum notwendig macht, sehr schnell auf die Veränderungen zu reagieren. Mit dem Traden via App ist das blitzschnell möglich.

Trading Apps und ihr Umfang

Viele Broker stellen für das mobile Trading die notwendigen Apps zur Verfügung. In ihrer Funktion übertreffen diese Apps die einfachen Aktien Apps um ein Vielfaches. Während Aktien Apps hauptsächlich Informationen über Finanzprodukte liefern, können mit Tradings Apps Wertpapiere und ETFs (Exchange-Traded Funds) ge- und verkauft werden.

Die Funktionsweisen von Trading Apps lässt sich im Grundsatz mit der Funktionsweise von Trading Plattformen vergleichen, die in der Regel auf dem PC oder auf dem Laptop genutzt werden.

Trader, die bisher ihre Trades über Windows platziert haben, erwartet beim Umstieg auf das Smartphone sicher keine Probleme. Grundsätzlich ist das Traden via App auch für Anfänger kinderleicht, doch hier gilt es, zunächst einmal das Trading Handwerk zu erlernen.

Das Handeln via Smartphone

Stationäre Trading Plattformen unterscheiden sich vom Grundsatz nur sehr geringfügig von Trading Apps. Doch auch wenn die Unterschiede eigentlich nur sehr klein sind, so gilt es, gerade hier besonders aufmerksam zu sein.

Bei den Daytradern handelt es sich um besonders erfahrene Trader. Sie handeln, wie der Name bereits vermuten lässt, täglich. Für die Daytrader ist eine Trading App, also das Traden mit dem Smartphone, vollkommen unverzichtbar. Vor allem stellt diese Variante eine enorme Entlastung für den Daytrader im Alltag dar. Dank des mobilen Handels sind sie nicht mehr länger an stationäre Orte gebunden, sondern es ist ihnen möglich, zu jedem Zeitpunkt sofort aktiv zu werden. So ist sichergestellt, auf aktuelle Börsennachrichten sofort zu reagieren und keinen wichtigen Trade mehr zu verpassen.

Allerdings kann gerade diese dauerhafte Verfügbar- und Erreichbarkeit schnell zu einem erheblichen Nachteil werden. Vor allem zeigt sich das immer wieder bei den eher ungeübten Tradern. Hier steigt der Zeitaufwand für den Handel oftmals exponentiell an.

Daraus resultiert dann häufig eine Art Dauerstress, der viele Trader zu übereiltem Handeln verführt. Die Folgen sind dann häufig viele schnelle und unüberlegte Käufe und Verkäufe. Hier zeigt sich, dass das Risiko von Fehlentscheidungen extrem anwächst. Nicht selten führt die Dauererreichbarkeit zu emotionalem anstelle von rationalem Handeln.

Das Handeln via Windows

Der wohl größte und manchmal auch entscheidende Unterschied zwischen dem Traden per App und per Windows liegt zunächst einmal in der Größe des Bildschirms. Während man beim Traden auf dem PC natürlich einen recht großen Monitor zur Verfügung hat, ist das Display auf dem Smartphone vergleichsweise extrem klein.

Nicht selten führt dieser Faktor leider dazu, dass sehr wichtige Informationen einfach übersehen werden. Hinzu kommt noch das Risiko, sich versehentlich auf Grund des geringen Platzangebotes zu vertippen, was beim Traden allerdings folgenschwer sein kann.

Hinzu kommt noch, dass das Traden über Windows häufig gleich auf mehreren Monitoren stattfindet. So lassen sich die Charts sehr viel besser kontrollieren und ein Umschalten ist hier natürlich nicht mehr notwendig.

Ein weiterer, sehr wichtiger Faktor beim Traden ist natürlich auch immer eine absolut stabile Internetverbindung. Bei stationären Geräten ist dieses in der Regel besser gewährleistet. Das sorgt für zusätzliche Sicherheit beim Traden. Beim mobilen Traden kann es im schlimmsten Fall passieren, dass die Internetverbindung gerade während der Platzierungs eines Trades abbricht, was zu erheblichen Folgen führen kann. Noch schlimmer ist es aber, wenn man nicht im entscheidenden Moment eine Platzierung rückgängig machen kann, was dann zu erheblichen Verlusten führen kann.

Die Trading Ausrüstung

Was das Trading von zu Hause aus betrifft, so ist heute im Grunde jeder moderne Computer, der über Windows 10 verfügt, ausreichend leistungsstark, um eine gängige Handelssoftware zu betreiben.

Entscheidende und wichtige Faktoren, die ein PC mitbringen sollte sind die Zuverlässigkeit, ein schneller Start über die SSD-Festplatte und ein guter Prozessor. Zudem sollte der PC möglichst leise sein und der Rechner sollte über die Möglichkeit verfügen, mehrere Monitore gleichzeitig zu betreiben. Der Intel NUC eignet sich perfekt für das PC-Trading. Empfehlenswert ist eine SSD mit mindestens 240 GB und 8 GB Arbeitsspeicher. Der Vorteil von NUC liegt in der Zuverlässigkeit, beim Strom sparen und er ist beinahe geräuschlos. Damit ist er optimal für Dauerbetrieb geeignet.

Die Internetverbindung für Zuhause und unterwegs

Zuhause kann man entweder einen normalen Kabelanschluss oder natürlich auch einen DSL-Anschluss nutzen. Zudem kann ein mobiler WLAN-Router als Backup-Internetleitung eingesetzt werden, falls es mit der Hauptleitung mal zu Problemen kommt.

Entscheidend ist aber natürlich auch, dass die Internetverbindung auch dann zuverlässig gewährleistet ist, wenn man das Haus verlassen muss und eine offene Position zuverlässig unterwegs überwachen oder auch verändern möchte.

Wenn es sich um eine Reise handelt, dann empfiehlt sich ein mobiler WLAN-Router mit eingebauter SIM-Karte. Solche Geräte können weltweit eingesetzt werden und haben immer zuverlässiges stabiles Internet.

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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