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Frage Regelmäßige Sperrung Microsoftkonto

Topspin

nicht mehr wegzudenken
Hallo zusammen!
Mein Sohn hat seit einiger Zeit fast täglich das Problem, dass sein Microsoftkonto gesperrt wird. Es kommt dann eine Meldung, man hätte Aktivitäten festgestellt, die gegen deren Servicevertrag verstoßen. Natürlich ohne konkreten Hinweis, was das für Vertöße sein sollen. Er lässt sich dann jedes mal einen Code auf sein Smartphone schicken und damit klappt (bisher) die Entsperrung ohne Probleme.
Aber nach Meldungen über endgültige Sperrungen habe ich da ein ungutes Gefühl.
Er nutzt das Konto hauptsächlich, um mit Office Arbeiten für seine Schule zu tätigen und zockt ein wenig, hauptsächlich Minecraft.
"Illegale" Dinge sind nicht darunter.
Kann man irgendwie analysieren, welche angebliche Handlungen das sein sollen, die gegen den Servicevertrag verstoßen sollen?
Hat jemand von Euch eventuell da schon Erfahrungen gemacht?

Danke im Voraus!
 
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Leider ist Microsoft da komplett intransparent, man erfährt das nicht. Auch der Support - so er denn diese Bezeichnung bei Privatkunden überhaupt verdient - kann da nicht weiterhelfen.
Hat er denn schon sein Passwort geändert und die 2-Faktor-Authentifizierung aktiviert? Womöglich treibt ja tatsächlich jemand Schabernack mit dem Account.
 
Hallo Martin!
Das ist leider wirklich eine sehr unbefriedigende Situation. Hinter deren Formulierung kann sich ja alles verstecken.
Er hat bei der ersten Sperre das Passwort schon geändert und 2-FA hat er schon immer eingerichtet gehabt. Wir haben auch keinen Hinweis finden können, dass von seinem Konto aus Spam versendet wurde, sofern das vernünftig möglich ist.
Ich meine, bisher kann man das sofort wieder entsperren, aber das ist ja dennoch kein Dauerzustand, zumal da (leider wegen der Abhängigkeiten von MS) sein Schulzeug mit dranhängt.
 
Ja das ist das Problem, es reicht für solche Sperrungen schon aus, dass er in seine Office Dokumente z.B. Bilder einfügt, die er sich im Netz gesucht hat. Und das müssen weder illegale Bilder noch sonstwas sein, es reicht wenn die automatisierte Prüfung feststellt, dass anderweitig urheberrechtlich geschützte Bilder in seine Dokumente eingefügt wurden. Das ist jetzt nur ein Beispiel, aber genau solche Sachen können zu diesen Sperrungen führen. Auch wenn sie objektiv betrachtet keine Urheberrechtsverletzungen darstellen.

Ihr müsst also mal in diese Richtung forschen und solche Inhalte zum Test runternehmen.
 
Soweit geht da schon? Er hatte natürlich auch Präsentationen für die Schule gemacht, zuletzt über politische Parteien. Da hat er sich, was Bilder oder Logos angeht, auch im Netz bedient. Das wäre dann aber schon sehr "empfindlich". Dann muss ich mal schauen, ob er in der Richtung etwas auf Onedrive liegen hat.
Danke schön!
 
Es muss ja nicht mal etwas Verbotenes sein. Das sind Algorithmen, die über die Inhalte laufen, keine menschlichen Augen.
Wenn sich ein Papa mit nacktem Oberkörper über sein Baby beugt, kann eine maschinelle Überprüfung daraus durchaus falsche Schlüsse ziehen. Gleiches gilt, wenn man für die Schule eine Präsentation über den Nationalsozialismus erstellt.
 
Ja, tue das. Mich würde ja nicht wundern, wenn etwas Seltsames oder Verbotenes findest.
Damit meinst Du was genau? Entscheidet jetzt Microsoft darüber, was ihre Kunden speichern und ablegen dürfen? Und ganz sicher (das weiß ich definitv) hat er nichts illegales oder pornografisches auf dem Laufwerk liegen.
Ich hatte das schon bei den Beiträgen über die endgültigen Kontosperrungen schon immer als seltsam empfunden, dass man MS oft Recht gibt, so nach dem Motto, da muss ja in jedem Fall etwas dran sein, wenn die Dein Konto sperren!
 
So funktioniert das. Er geht auf weiter, bekommt auf sein Smartphone einen Code und dann ist das Konto wieder entsperrt. Und das passiert mehrmals in der Woche.
 

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Entscheidet jetzt Microsoft darüber, was ihre Kunden speichern und ablegen dürfen?
Auf OneDrive ja. Der Speicherplatz gehört ja MS, der Benutzer hat ihn nur gemietet. Das ist bei Immobilien z. B. doch nicht anders: Wenn du in deiner Mietwohnung einen Puff (sorry...) betreibst, kann der Vermieter einschreiten, im eigenen Haus kannst du aber tun und lassen, was du willst.

Ich speichere daher grundsätzlich lokal auf dem Rechner. Nur wenn ich eine Datei auf beiden Rechnern (Desktop und Laptop) im Wechsel benötige und nicht im heimischen LAN (mit NAS) bin, landet sie auf OneDrive.

In den MS-Office-Programmen sollte man das dann so einstellen:
 

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In Deinem Fall muss aber der Vermieter dann auch nachweisen, dass ich einen Puff betreibe.
Hier klingt das ja eher so nach, jemand hat von außen mal ein rotes Licht an einem Fenster der Wohnung gesehen und daher muss es ein Puff sein!?
Mich ärgert von MS hier diese Willkür. Wir sperren Dein Konto mit einer Wischiwaschi-Formulierung, suche Dir den Grund selber raus. Und wie schon gesagt, an dem Konto hängen ja noch weitere Dinge, wie Software, die er sich angeschafft hat (u.a. von Adobe), da würde ich mir schon etwas Konkretes als Begründung wünschen. Ich weiß ja im Moment überhaupt nicht annähernd, was der Grund sein könnte, das mit der Cloud ist ja nur eine Vermutung.
Wir werden jetzt mal sein Onedrive komplett leeren und dann mal schauen, was die nächsten Tage passiert.
 
Das mag sein. Mir gehts momentan ja auch nur um den Bub mit seinem Schulzeug. Ich selbst habe dieser Firma auch wegen anderer Dinge schon länger den Rücken gekehrt. Und nein, ich bin nicht zu der anderen, amerkanischen Firma.
 
Ja, er hat einen Desktoprechner zu Hause, dazu noch ein Notebook und Tablet, mit denen er sich darauf anmeldet.
Tablet und Notebook nimmt er dann je nach Bedarf mit zur Schule.
 
Es könnte sein, daß der Rechner-Wechsel die Ursache für die Sperrung ist - zumal sich die Sperrung so einfach aufheben läßt.
Möglicherweise gibt es irgendwo einen Menüpunkt "Vertrauenswürdiges Gerät" oder so ähnlich. Wenn man das auf allen Geräten anclickt, sollte der Rechnerwechsel nicht mehr zur Sperrung führen.
 
Es könnte sein, daß der Rechner-Wechsel die Ursache für die Sperrung ist (...)

Möglicherweise gibt es irgendwo einen Menüpunkt "Vertrauenswürdiges Gerät" oder so ähnlich. Wenn man das auf allen Geräten anclickt, sollte der Rechnerwechsel nicht mehr zur Sperrung führen.

Das würde mich wundern. Ich habe hier drei Surfaces, die alle mit dem selben Microsoft Konto angemeldet sind, und Wechsel zwischen den Geräten sowie auch gleichzeitiges Benutzen der Geräte unter dem selben Konto sind völlig unproblematisch. Ohne irgendwelche Menüpunkte angeklickt zu haben. :unsure:

Ich tippe ebenfalls eher auf Inhalte (eventuell wirklich im OneDrive), die den amerikanischen Moralvorstellungen nicht passen.
Man denke an die seltsame Einstellung diverser US Konzerne bezüglich Bildern von stillenden Müttern, Töchtern im Badeanzug oder Kinderfotos für den Hausarzt.

Oder es liegt möglicherweise an Lizenzen? :unsure:
Sind auf den drei Geräten drei Office Installationen unter der selben Lizenz installiert?

Zugegeben, das ist jetzt von mir alles ins Blaue gestochert.
 
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