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Windows 10 Timeline: Synchronisation über Microsoft-Konten wird im Juli abgeschaltet

Windows 10 Timeline: Synchronisation über Microsoft-Konten wird im Juli abgeschaltet

Im April hat Microsoft im Rahmen einer Windows Insider Build die Cloud-Funktionen der Windows 10 Timeline deaktiviert. Ab Juli beginnt nun der Rückbau der Funktion in den produktiven Versionen von Windows 10, wie Microsoft in einem Supportdokument mitteilt.

Die Timeline in Windows 10 war eine grundsätzlich gute Idee: Alle Aktivitäten geräteübergreifend nachverfolgen, um begonnene Arbeit überall einfach fortsetzen zu können. Es mangelte allerdings an der Umsetzung und wie so oft an der Unterstützung durch die Entwickler, darum blieb die Timeline immer eine unvollendete Sinfonie, in die Microsoft selbst schon bald nicht mehr investierte.

Im April teilte man mit, dass die Insider-Versionen fortan keine Inhalte mehr über die Timeline synchronisieren. Das gilt allerdings nur für persönliche Microsoft-Konten, AAD-Accounts (Azure Active Directory) sind von dieser Änderung nicht betroffen.

In einem Supportdokument, welches die Kollegen von WindowsLatest entdeckt haben, schreibt Microsoft, dass beginnend ab Juli keine neuen Inhalte mehr in den Aktivitätsverlauf hochgeladen werden können. Da es sich um eine Cloud-Funktion handelt, wird dafür vermutlich nicht einmal ein Windows Update benötigt, Microsoft kann die Funktion einfach serverseitig abschalten.

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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