Xbox Series X ausgepackt: Den ersten Endgegner schon unterwegs besiegt

Xbox Series X ausgepackt: Den ersten Endgegner schon unterwegs besiegt

Am gestrigen Mittwoch fiel das weltweite Embargo für die Unboxing-Berichterstattung von Xbox Series X und S. Ich konnte euch an dieser Stelle nur die Xbox Series S zeigen, die Series X war noch unterwegs. Am späten Nachmittag traf sie ein, und sie hatte auf ihrer Reise zu mir ganz offensichtlich schon eine Menge erlebt. Der Versandkarton war massiv beschädigt und ließ das Schlimmste befürchten.

Wie ihr im Titelbild des Artikels sehen könnt, hatte der Feindkontakt im wahrsten Sinne des Wortes durchschlagenden Erfolg auf die darin befindliche Verkaufsverpackung. Nach leichten Ausbeularbeiten und der Wahl des passenden Blickwinkels sah es dann aber gar nicht mehr so schlimm aus.

Xbox Series X Einzelhandelsverpackung

Blieb noch die bange Frage, ob die Konsole selbst den Angriff des FedEx-Monsters gesund überstanden hat. Dem Anschein nach war das der Fall, und um die Spannung an dieser Stelle nicht weiter künstlich aufzubauschen, sei gesagt: Sie funktioniert einwandfrei.

Xbox Series X in der Retail Verpackung

In der Verpackung finden wir den identischen Lieferumfang wie bei der Xbox Series S: Konsole, Stromanschlusskabel, ein zwei Meter langes HDMI Kabel, den Xbox Wireless Controller, die Servicebroschüre und die Schnellstartanleitung (man beachte die geschickte Positionierung der Konsole, die den besonders ramponierten Teil des Kartons verdeckt).

Xbox Series X Verpackungsinhalt

Schauen wir auf die Rückseite der Xbox Series X und auf die Anschlüsse. Wir sehen 2 x USB Type A, den Slot für die Speichererweiterung, LAN, Stromanschluss und HDMI Out. Im Typschild „versteckt“ sich noch die Aussparung für das Kensington-Schloss. Nicht auf dem Bild zu sehen sind die Anschlüsse Optical Out und HDMI In. Die gibt es nämlich nicht mehr.

Xbox Series X Rückseite

Werfen wir einen Blick auf die Oberseite der Xbox Series X und den „leuchtenden“ grünen Ring. Er leuchtet selbstverständlich nicht, wie informierte Kenner längst wissen. Der Effekt wird durch eine unterschiedlich tiefe, grüne Einfärbung der Lüftungslöcher erzielt. Das ist so unfassbar primitiv, wenn man es sich aus der Nähe anschaut, und so unfassbar genial, wenn man es aus der Distanz betrachtet. Auch wenn es auf die Funktion keinen Einfluss hat – eine grandiose Idee.

Xbox Series X Oberseite

Hier steht die Xbox Series X also nun an ihrem Platz in meinem leicht dekadenten Zwei-Konsolen-Setup, das selbstverständlich nicht von Dauer sein wird. Ein bisschen schade ist es schon, dass sich die Xbox Series X hinter dem Fernseher verstecken muss, aber daneben war kein Platz mehr.

Xbox Series X und Xbox Series S

Werfen wir zum Schluss noch einen Blick auf den Controller, der 1:1 dem entspricht, was ihr gestern schon im Unboxing der Xbox Series S gesehen habt – nur ist bei der Xbox Series X eben schwarz.

Xbox Series X Wireless Controller

Xbox Series X Wireless Controller  Xbox Series X Wireless Controller

Auch auf der Xbox Series X liegt noch ein Presseembargo, sodass ich aktuell nur über Äußerlichkeiten sprechen kann. Zum Controller kann ich aber schon sagen, dass die kleinen, aber feinen Änderungen beim Design für mich persönlich exakt den Punkt getroffen haben. Der Controller rastet förmlich an meinen Händen ein und liegt dank der texturierten Griffe und Trigger hervorragend in der Hand.

Die Haptik liegt aus der Sicht von Microsoft gesehen schon beinahe unvernünftig nahe am Elite Controller. Selbstverständlich spielt der mit seinen zusätzlichen Funktionen und Tasten sowie den austauschbaren Elementen nach wie vor in einer ganz eigenen Liga, aber ich persönlich habe mir den Elite nur wegen der viel besseren Haptik gekauft, für all die Zusatzfunktionen bin ich sowieso zu schlecht. Dieses alleinige Kaufargument fällt mit dem neuen Standard-Controller weg.

Demnächst mehr.

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Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!
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