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Virtuelle Wearables: Demos von Leap Motion zeigen, was nach dem Smartphone kommen könnte

Virtuelle Wearables: Demos von Leap Motion zeigen, was nach dem Smartphone kommen könnte

Was kommt eigentlich nach dem Smartphone? Mit dieser Frage beschäftigt sich zwar aktuell noch kein Nutzer, sehr wohl aber die Technologie-Firmen. Microsoft-Fans denken da vielleicht sofort wieder an den Spruch von Alex Kipman „Smartphones sind tot, sie wissen es nur noch nicht“. Aus dem Zusammenhang gerissen und in den Kontext zu Microsofts misslungener Smartphone-Strategie gesetzt, wirkte das selbstverständlich lächerlich. Kipman wollte damit aber zum Ausdruck bringen, dass Smartphones in vielen Bereichen nur so lange ein Hilfsmittel sind, bis es etwas Besseres gibt – und in diesem Punkt stimme ich ihm zu.

Eine Demo, die meine Fantasie beflügelte, zeigte Leap Motion letzte Woche im Rahmen der Game Developers Conference in San Francisco. Dort führte man Virtual Wearables vor, also künstliche Objekte, die am Körper „getragen“ werden und sich dabei an die anatomischen Gegebenheiten anpassen.

Leap Motion präsentiert Virtual Wearables

Auf Twitter ist ein Video zu sehen, welches demonstriert, wie man mit diesen virtuellen Wearables interagieren kann, und das finde ich schon sehr beeindruckend. Es interessiert mich auch erst mal nicht, wie serienreif die Technik schon ist oder was man auf den Augen tragen muss, um das zu realisieren. Es fasziniert mich allein der Gedanke, dass so etwas grundsätzlich möglich wird. Und sobald man mit einem entsprechenden Headset nicht mehr wie ein Cyborg aussieht, kann ich mir sehr gut vorstellen, so etwas zu nutzen.

Leap Motion-Entwickler Keiichi Matsuda servierte auf Twitter vor einigen Wochen einen Appetitanreger, wie einfach der fließende Übergang zwischen künstlicher und realer Welt künftig werden kann. Ganz nebenbei ist die Genauigkeit des Hand-Tracking ziemlich beeindruckend – immer vorausgesetzt, das hier tatsächlich funktionierender Code gezeigt wurde.

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zuhause. Seit 15 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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