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Windows 10 April Update: Die obligatorischen Sicherheitshinweise

Windows 10 April Update: Die obligatorischen Sicherheitshinweise

Das Windows 10 April Update kann ab dem 30. April manuell installiert werden, ab dem 8. Mai wird es dann via Windows Update verteilt. Glücklicherweise funktioniert die Installation dieser Funktionsupdates inzwischen weitgehend zuverlässig, das ändert aber nichts daran, dass es sich weiterhin um ein komplettes Betriebssystem-Upgrade und damit um eine Operation am offenen Herzen handelt.

Es bleibt daher dabei: Man sollte immer auf das Beste hoffen, aber auf das Schlimmste vorbereitet sein, dann ist man für alle Katastrophen gewappnet. Allerdings gilt das ganz unabhängig davon, ob gerade ein Betriebssystem-Update ansteht oder nicht. Wenn mich jemand fragt, ob er vor einem solchen Update ein Backup machen sollte, dann antworte ich auch gerne mal sarkastisch: „Wenn du sonst kein Backup machst, dann kannst du es dir jetzt auch sparen. Irgendwann ist sowieso alles weg.“

Eine regelmäßige aktuelle Datensicherung sollte also ohnehin selbstverständlich sein. Wer bei einem Fehlschlag des Updates so schnell wie möglich wieder arbeitsfähig sein muss, der greift darüber hinaus zum Imaging-Programm seiner Wahl und erstellt damit ein 1:1-Abbild seiner aktuellen Installation.

Antivirus-Programme sollten vor der Update-Installation deaktiviert, besser aber komplett deinstalliert werden. Es besteht ansonsten die Gefahr, dass sie den Austausch von Systemdateien als bösartigen Angriff interpretieren und diesen „abwehren“, was zu einem Abbruch und anschließendem Rollback des Updates führt.

Darüber hinaus gibt es noch diverse Programme, die das Update gerne stören. Bei mir ist es beispielsweise der Citrix Receiver, den ich vor jedem größeren Update deinstallieren muss. Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, der entfernt sämtliche nicht benötigten Peripherie-Geräte und startet außerdem den Task Manager und deaktiviert im Reiter Autostart alle vorhandenen Einträge. Das ist dann allerdings schon die „übervorsichtige“ Version. Wenn es Probleme mit dem Update gibt, ist das allerdings so etwas wie die erste Sofortmaßnahme.

Ein Patentrezept gibt es leider nicht. Wie schon gesagt, meistens geht ja alles gut. Und wenn nicht, dann warten in unserem Forum viele freundliche Helfer darauf, bei der Ursachenforschung und der Problemlösung behilflich zu sein.

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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