Windows 10: Zwang zum Microsoft-Konto erreicht Deutschland

Windows 10: Zwang zum Microsoft-Konto erreicht Deutschland

Wer Windows 10 mit den offiziellen Installationsmedien von Microsoft installiert, der wird bei aktiver Internetverbindung nun auch in der deutschen Version dazu gezwungen, ein Microsoft-Konto einzurichten. Die Einrichtung eines lokalen Kontos ist nur noch möglich, wenn der PC während der Installation offline ist. Was Microsoft ursprünglich als Test bezeichnet hat, wird damit nun wohl flächendeckend umgesetzt.

Das Thema kam erstmals im September 2019 auf, seinerzeit hatte ich die voreilige Berichterstattung auf Basis von ein paar Reddit-Beiträgen noch kritisiert. Wenig später stellte sich heraus, dass die US-Version von Windows 10 1909 (November Update) tatsächlich keine Möglichkeit mehr anbietet, ein lokales Konto anzulegen. Ich hatte das daraufhin mit der deutschen Version nochmals durchgespielt und es war alles wie gewohnt.

Man hat seither nichts mehr davon gehört und ich hatte das Thema gedanklich abgehakt. Bis ich gestern innerhalb der Familie einen PC mit Windows 10 neu aufsetzte. An der Stelle, wo zum Login mit dem Microsoft-Account aufgefordert wird und man normalerweise unten links auf „Offlinekonto“ klicken kann, fehlte die besagte Option.

Dass dies kein Zufall ist, erfuhr ich beim Klick auf „Weitere Informationen“. Dort wird nämlich erklärt, dass man, sofern man kein Microsoft-Konto nutzen möchte, dieses nach der Installation wieder entfernen kann:

Das Setup von Windows 10 erzwingt die Verwendung eines Microsoft Kontos

Die Lösung war dann vergleichsweise einfach: Ich zog den LAN-Stecker vom PC ab und klickte im Setup erst auf Zurück und dann wieder auf Weiter. Nun konnte ich problemlos ein lokales Konto anlegen.

Als ich den LAN-Stecker nach Fertigstellung der Installation wieder anschloss, erschien allerdings sofort ein Popup mit der Aufforderung, die Einrichtung von Windows 10 zu beenden. Das führte mich zurück in den Einrichtungsassistenten mit der erneuten Aufforderung zum Anmelden mit einem Microsoft-Konto, den ich aber immerhin problemlos abbrechen konnte.

Ich kann verstehen, warum Microsoft möchte, dass wir uns mit einem Online-Konto anmelden. Wenn man im Microsoft-Ökosystem unterwegs ist, dann gibt es auch keinen Grund, das nicht zu tun, für mich wäre es beispielsweise unvorstellbar, mich nicht mit meinem Microsoft-Konto an Windows 10 anzumelden. Ob das der richtige Weg ist und warum man hier meiner Meinung nach ohne Not eine Angriffsfläche für Kritik bietet, verstehe ich allerdings nicht.

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Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare
  1. Auf meinem Rechner in der Firma möchte ich natürlich nicht mit meinem privaten Microsoftkonto angemeldet sein.
    Hmmm, bei mir ist aus Gründen der Sicherheit nur das lokale Konto der Admin und die anderen sind reine Standard-User. Sollte auch in Zukunft möglich sein.
    Da das Microsoft-Konto für mich beim Benutzen von Windows 10 nur Vorteile bietet, habe ich da kein Problem mit...
    Ohne Konto = kaum Auswerten von persönlichen Daten ;-)
    Spaß beiseite: Ich nutze aktuell immer das Microsoft Konto, lediglich auf dem Android Handy habe ich kein Google Konto und nutze überwiegend nur Microsoft Apps. Aktualisiert wird dort halt einfach mit dem APK-Updater.
    albernes Katz u Maus Spiel von Microsoft. Natürlich bekommen die eine komplette Zwangsanmeldung nicht durch, da es wirklich manche Rechner gibt, die kein Internet haben. Also muss man den Weg immer ermöglichen.
    Ob man sich mit solchen Maßnahme wirklich ein Gefallen tut, muss MS wissen. Wer ein MS Konto haben will, wird schon nicht zu dumm sein, sich das einzurichten.
    Meine Arbeitsmaschine hat z.B. keines, mein Surface ja, mein Testrechner1 nicht, Testrechner2 ja...
    Ich glaube, man sollte zudem den Kunden die Chance lassen, anonym zu bleiben, sofern sie das möchten. Aber wer unbedingt Marktanteile verlieren will, nur zu. Wenn es irgendwann technischen "Leitusern" reicht, dann gehen ja meist nicht nur die, sondern auch die sie umgebende Welt.
    Ich kenne zumindest genug Leute, die sich einfach darauf verlassen, dass ich denen was vernünftiges auswähle (Geräte uns OS). Und da werde ich bestimmt nicht der Einzige sein.
    Momentan reicht mir eigentlich deren mangelhafte Updatequalität, da muss man nicht unbedingt weitere Baustellen aufmachen.
    Dumme Frage: Wenn es doch keinen Sinn macht, weshalb wolltest du dann ein lokales Konto anlegen und hast es bemerkt?
    Zeraphine
    Ohne Konto = kaum Auswerten von persönlichen Daten ;-)

    Das wird durchaus eine Rolle spielen. Ich denke, es ist nur realistisch, das zu erkennen. :) Eine Firma kann nichts tun ohne Geld, und, die Online-Dienste kann man nicht anbieten, wenn man keinen Gegenwert dafür bekommt.
    Warum gibt es ein Google Konto "Zwang" bei Android Smartphones? Und warum gibt es dort keine Kritik?
    Bloß dass es da gar keinen Zwang gibt. ;)
    Du kannst nur den Play Store und die Google Dienste ohne Anmeldung nicht benutzen, logischerweise.
    Du kannst sogar alternative App-Stores unter Android nutzen. Und, wenn das Smartphone gerootet ist, dann geht noch viel mehr.
    Die Frage lautet, welcher Vorteil hat ein Microsoft-Konto?? Apps aus dem Store laden. Wer es will bitte, aber freiwillig.
    Ich brauche diesen ganzen Schnickschnack, der mir auf der Platte eingerichtet wird nicht.
    Alles wird erst mühsam entfernt. Welcher Bürorechner braucht X-Box, Mirosoftpay und so weiter.
    Richte mal einen eigenen Virenscanner ein und entferne wirklich den Defender. Das wird ein toller Spaß, mit blauem Wunder
    Ist mein Konto eingerichtet und wieder entfernt sind meine persönlichen Daten gespeichert, auf immer.
    Ohne Paranoid zu sein, man braucht Daten, Daten,Daten.
    Man stelle sich mal ein Grundbetriebssystem vor, in dem man alle zwangsinstallierte "Zusatzprogramme" frei
    wählen kann. Herrliche IT-Welt. Eine Installation Win 10 beansprucht 14 Gigabyt, welch ein Potenzial für Fehler.
    Naja, gibt schon noch ein paar andere Dinge, die man mit seinem MS-Konto macht. Das wären z.B. die digital verknüpften Windows 10 Lizenzen, mit denen man super einfach ein neu installiertes Win 10 aktivieren kann. Oder die Möglichkeit Geräte-übergreifend Daten zu synchronisieren, wie z.B. die Browserdaten des Edge, die Windows-Einstellungen, oder überhaupt Informationen über die Geräte des Konto-Inhabers, oder die Softwarelizenzen. Alles so Dinge, die einem den Alltag erleichtern, und dazu führen, dass man nicht an jeder Ecke seine Daten wiederholt eingeben muss.
    Hmmm, bei mir ist aus Gründen der Sicherheit nur das lokale Konto der Admin und die anderen sind reine Standard-User. Sollte auch in Zukunft möglich sein.

    So mache ich es auch immer. Ich frage mich, warum dieses Verfahren nicht längst in der Installationsroutine verankert ist.
    Zum Beispiel das man während der Installation erst zwingend einen admin-user anlegt und in einer nächsten Option n Benutzer mit Benutzerrechten.
    Ich sehe da ehrlich gesagt kein Problem. Bei anderen Anbietern benötige ich auch ein entsprechendes Konto um alle Dienste nutzen zu können. Siehe Google und Apple.
    Tja, wenn das nicht "Zwang" ist, was dann ? Selbst Android lässt sich ohne Google Konto nutzen. Zwar ohne Google Dienste, aber man kann alles über andere Quellen installieren und nutzen. Und man muss dann auch nicht die Internetverbindung kappen für die Installation und wird somit auch nicht zum Online Konto gezwungen.
    Zumal man nur einem Benutzernamen Ordner mit 5 Zeichen bekommt, wenn man direkt mit dem Microsoft Konto loslegt...Das MS so etwas seit Jahren nicht vernünftig hinbekommt, finde ich lächerlich.
    Und das für ein Arbeits- und Desktopsystem, das zu 95% den Markt beherrscht...
    mathia
    So mache ich es auch immer. Ich frage mich, warum dieses Verfahren nicht längst in der Installationsroutine verankert ist.
    Zum Beispiel das man während der Installation erst zwingend einen admin-user anlegt und in einer nächsten Option n Benutzer mit Benutzerrechten.

    So wie ich hier mal beraten wurde, ist die erhöhte Sicherheit durch so eine Benutzersteuerung aber Illusionspolitik.
    Habe das vor einigen Jahren aufgegeben, und bin jetzt immer mit einem Admin-Nutzer unterwegs. Das spart auch jede Menge Frust, wenn man mal wieder ein Programm installiert, was von Benutzerkonten noch nie etwas gehört hat...
    lausel
    Die Frage lautet, welcher Vorteil hat ein Microsoft-Konto?? Apps aus dem Store laden. Wer es will bitte, aber freiwillig.
    ....

    du brauchst übrigens für alle kostenlosen Anwendungen dann immer noch kein Konto.
    erst wenn Du dort etwas kaufen willst, wird das bei MS (bisher) nötig. Ich finde die Lösung bisher sehr gut, ich hoffe, das bleibt so.
    skalar
    Warum gibt es ein Google Konto "Zwang" bei Android Smartphones? Und warum gibt es dort keine Kritik?

    Weil Android von Google stammt und die sämtlichen Dienste ohne nicht so funktionieren, wie sie sollen? Weil Du für das Gerät keine Sicherheit hast, weil das Konto an die MAC bindend ist.
    Was ist das für ein Vergleich? Hier geht es nicht darum, ob ein Anbieter zur Anmeldung auffordern darf, sondern darum, dass der Anbieter die Möglichkeit zu einem lokalen Konto unterbinde und damit eine bestehende Funktion verhindere. Das hat Android nie geboten, von daher ist dort keine Kritik von Nöten.
    Nun gibt es hier unter MSFT auch Zwänge. Die gabs zwar schon länger, aber wurden nicht so sehr hervorgehoben, wie bei anderen Systemen.
    Warum erwartet man eigentlich ein komplett offenes System, wenn man von einer Firma, die natürlich möchte, dass man möglichst viel bei ihnen macht, sein Betriebssystem bezieht?
    Und wie sucht man dann einen samaccountname aus der auch hübsch ist? Offline Konto war dafür immer toll, und danach auf online wechseln
    chakko
    Warum erwartet man eigentlich ein komplett offenes System, wenn man von einer Firma, die natürlich möchte, dass man möglichst viel bei ihnen macht, sein Betriebssystem bezieht?

    weil man gerade dafür Geld ausgegeben hat, und nicht ein zweites Mal mit seinen Daten bezahlen will, bzw über den Tisch gezogen werden will?
    Musste ich meinem ex-Lieblingsitaliener auch erst klar machen, nachdem Er (bzw seine Frau) ungefragt Bilder von mir & Family werblich auf Insta gestellt hatte. Genügt wohl nicht, wenn man sein Essen bezahlt.
    @KnSN:
    Nur weil ein System gleiches nie angeboten hat, ist es damit nicht unkritisierbar. Hierbei sind eher die Wettbewerbshüter gefragt, weil ohne Druck keine faire Struktur entsteht.
    Ein ,,Zwang" der sich so leicht umgehen lässt- manchmal denke ich mir das die bei MS wirklich so doof sind wie man es hier nicht schreiben sollte. Die treten, ohne Not, zum wievielten Mal eine Lawine los? Mann, Mann, Mann...
    lausel
    Die Frage lautet, welcher Vorteil hat ein Microsoft-Konto??...

    Schon mal Windows neu installiert, dann mühsam das vorher lange gepflegte Benutzerkonto neu eingerichtet und alles wieder so eingestellt, wie es vor der Neuinstallation war?
    Mit einem MS-Konto sind 95% dieser Einstellungen sofort mit der Anmeldung am Konto und der Bestätigung der Identität in der Einstellungsapp wieder vorhanden. Die entfernten Apps sind raus, Hintergrundbilder wieder da und viele andere Konteneinstellungen sind sofort wieder wirksam. Der Store ist dabei inzwischen sogar eher nebensächlich. Wichtiger ist, Du hast mit dem MS-Konto eine umfassende Sicherung Deines Benutzerprofils, die sogar Neuinstallationen übersteht und sich sogar auf einem neuen Rechner auswirkt, sobald Du Dich dort mit dem gleichen MS-Konto anmeldest.
    Und was bitte würde man bei Windows 10 an Speicherplatz einsparen, wenn diese ganzen "zwangsinstallierten Zusatzprogramme" fehlten?
    Ungefähr 10x16KB (160KB) für die Installationslinks von nicht direkt installierten Apps.
    Ein paar MB Platz für die Windows Programme:
    Notepad 177 KB
    Msconfig 183 KB
    Msinfo32 360 KB
    Mspaint 925 KB
    Wordpad 4,34 MB
    usw.
    Alles weit weg von gigabyteweise installiertem Ballast!
    Nicht Windows müllt Windows zu und lässt es immer fetter werden. Es sind die selbst installierten Programme, die zusätzliche und wegen des Alters und Herkunft dieser Programme nicht in Windows enthaltene Features und Runtimes erforderlich machen. Immer wieder unnötigerweise aktualisierte Treiber, die müllen Windows zu, weil deren Vorgängerversionen ebenfalls vorgehalten werden, damit der Nutzer nötigenfalls auf sie zurückgreifen kann.
    Alle unsere Windows 10 Installationen sind mit den entsprechenden Microsoft-Konten verknüpft.
    Warum auch nicht?
    ?
    Der Text auf dem Bild ist schon ein wenig frech oder ich verstehe es nicht. Warum muß ich mein Kennwort/Usernamen seltener eingeben wenn ich mich mit einem MS Account anmelde???
    Warum sind meine Daten sicherer? Ich würde erstmal das Gegenteil behaupten.
    Wenn man einen MS Account nutzen will, würde ich den immer erst nachträglich anmelden und zuerst einen lokalen Account erstellen. Alleine schon wegen des Namens des Benutzerverzeichnisses.
    skalar
    Nur weil ein System gleiches nie angeboten hat, ist es damit nicht unkritisierbar.

    Sei doch froh, dass Deine Androiden mit dem Google-Konto vereint sind, denn dadurch haben die Finder und Diebe an dem Gerät keine Freude.
    Ein Klick von Dir auf den entsprechenden Button Deines Google-Kontos und schon wird das Gerät von allen Google-Diensten abgemeldet, jedoch bleibt das Gerät auf Deinem Google-Konto registriert. Du vergibst für das Google-Konto ein neues Passwort und die Finder und Diebe müssen sich erneut anmelden, was sie ohne die neuen Zugangsdaten nicht können, denn das alte Passwort, was die dem Gerätespeicher entnehmen können (z.B. SwiftKey), ist nicht mehr gültig.
    Damit haben die Finder und Diebe die A-Karte gezogen, weil sie sich nicht mit einem anderen Google-Konto anmelden können, denn die MAC des Gerätes ist auf Deinem Google-Konto registriert und Google gestattet pro Gerät (MAC) nur ein einziges Konto.
    Und um das Gerät auf die Werkseinstellung zurücksetzen zu können, müssen sie den umständlichen Weg eines Factory Reset gehen; am Startvorgang eine Tastenkombination des Gerätes. Und der Factory Reset bringt denen was? Nichts? Das Anmelden mit einem anderen Google-Konto als das, worauf das Gerät registriert, ist trotzdem nicht möglich. Das Gerät ist für die Finder und Diebe nicht weiter zu gebrauchen.
    Mache das mal mit einem Gerät auf Basis von iOS und Windows Mobile/Windows Phone: Den glücklichen Findern und Dieben sind keine Schranken gesetzt.
    WTF Microsoft ist echt nicht bemüht mehr Sicherheitsbewusstsein zu fördern.
    Erst hauen sie die UAC als kleinsten möglichen Kompromiss raus und jetzt hat man gleich ein Online-Admin-Konto.
    Wenn dann wenigstens automatisch ein lokaler Admin erzwungen wird und das Onlinekonto lediglich Nutzer wäre…..Aber so? Das ist einfach Misst und juristische Folgen dürfte sicher nicht lange auf sich warten lassen.
    Ist das nur bei Home so oder betrifft es auch WinPro?
    Walhallas.Voice
    Ich sehe da ehrlich gesagt kein Problem. Bei anderen Anbietern benötige ich auch ein entsprechendes Konto um alle Dienste nutzen zu können. Siehe Google und Apple.

    Wenn man die Dienste Nutzen möchte ergibt ein Konto auch Sinn. Wenn man es aber nicht möchte, sollte man man aber nicht dazu gezwungen werden.
    Edit: Für mein Setup müsste ich ja dann zwei Konten erstellen. So könnte man dann natürlich auch hohe Nutzerzahlen generieren. :angel
    Unter Windows 10 ist der Benutzer kein Administrator. Seit NT-6.0 (Windows Vista & Windows Server 2008 R1) existiert die Stufe zum Administrator (Power User) nicht mehr.
    Die Rechteerteilungen holt sich der Benutzer über einen Interaktiven Benutzer in seiner Administratoren-Benutzergruppe an dem Distributed Component Object Model (DCOM) ein. Der DCOM ist der alleinige Systemadministrator, dessen Privileg von einem Benutzer nicht zu erlangen ist.
    Damit hole sich der Benutzer die Berechtigung nicht einmal direkt von dem DCOM ein, weil ein Interaktiver Benutzer wie ein Mittelsmann fungiert und daher eigentlich die Rechte zu dem DCOM besitzt, welcher der Benutzer von ihm erst einfordern muss. Wenn man versteht, wie eine Schattenjustiz funktioniert, dann hat man auch dasjenige Prozedere verstanden.
    Ich sehe jetzt kein grundlegendes Sicherheitsrisiko, das von außen her bestehe. Der Eindringling hat nur so viel Berechtigung, wie der Benutzer selbst. Mit dem Unterschied, dass der Eindringling keiner Benutzergruppe angehört, ergo er keine Interaktion ausführen kann und damit auch keine Berechtigung am DCOM erhalte.
    Der Angreifer muss sich schon auf dem System befinden, damit er in Deinem "Namen" erhöhte Berechtigungen einfordern und Instruktionen anweisen darf.
    Windows ist - was Angriffe von außen anbelangt - sicher. Das gilt auch für die zahlreichen CPU-Sicherheitslücken, wegen denen wir nun an Performance einbüßen dürfen. Damit ein solcher Angriff vonstatten gehen kann, muss der Angreifer sich auf dem System befinden, bspw. aus dem Cache des Webbrowsers ausgeführt werden.
    Der Nutzer kann nicht leichtfertig etwas ändern oder installieren. Jede Aktion muss bewusst durch die Eingabe eine Admin-Passworts bestätigt werden. Ansonsten kann er nur auf Benutzerebene agieren aber nicht Systemweit.
    Das hat durchaus seine Berechtigung wenn mehrere Nutzer einen PC benützen. Wozu bedarf es hier ein Admin-Konto als Online-Konto?
    Ich verstehe Deinen Einwand, doch wenn die Eingabe sowieso nicht von dem Computer ausgeht, der angesprochen werden soll, dann erfolge ohnehin erstmal keine Instruktion auf der administrativen Ebene.
    Das Einholen von erhöhten Rechten ist nicht mehr so einfach wie noch unter NT-5 (Windows XP & Windows Server 2003) und dass der Benutzer sich mit dem Systemadministrator auf ein Stufe stelle, das geht gleich gar nicht mehr.
    Dass das Microsoft-Konto Systemeinstellungen vornehmen kann, die es zum Wohle des Benutzers aus einer bestehenden und vorhergehenden Installation synchronisiert hat, ist zuerst einmal als kritisch anzusehen, wenn man darin ein Einfallstor befürchte, doch solange sich niemand Unbefugtes in das Konto eingehackt hat... Woher soll die Gefahr kommen?
    KnSN

    Mache das mal mit einem Gerät auf Basis von iOS und Windows Mobile/Windows Phone: Den glücklichen Findern und Dieben sind keine Schranken gesetzt.

    Von iOS scheinst du keine Ahnung zu haben? Da haben die Diebe keine Chance, weshalb von denen darüber übergegangen wird nur noch die Einzelteile zu verkaufen, was auch noch den Profit steigert.
    @Martin
    Hier gerade mal eine saubere Neuinstallation mit dem aktuell verfügbaren ISO für Win 10 Pro 1909 getestet. Ich kann die Beobachtung nicht nachvollziehen. Es wird vom Setup kurz nach einer Internetverbindung gesucht, während dieser Suche erscheint links unten eine Option "ich habe kein Internet". Nach gefundenem Internet verschwindet "ich habe kein Internet" und rechts unten erscheint "Weiter".
    Mit "Weiter" kommt man dann zum bekannten Bildschirm und links unten ist wie immer "Offlinekonto" zu sehen.
    Zum MS-Konto an sich: Gründe, warum ich nie mit einem MS-Konto arbeiten werde:
    1. Datenschutz! Nur mit lokalem Konto kann man die zu MS gesendeten Daten auf einem Minimum halten.
    2. MS-Konten sind, falls defekt, nicht so einfach wiederherzustellen wie lokale Konten.
    3. Hier beschrieben:
    https://www.drwindows.de/news/microsoft-konto-gesperrt-und-der-support-stellt-sich-tot
    Neues-altes Problem: Gesperrte Microsoft-Konten | Borns IT- und Windows-Blog
    Ich hab's selbst schon mal erlebt: es hat LAAANGE gedauert, bis das Konto nach viel hin und her wieder frei geschaltet war.
    Und wenn sich wie in obigem Artikel MS einfach stur stellt, ohne Gründe nennen zu wollen, dann gute Nacht. Ggf. ist dann die gesamte digitale Identität vernichtet, wie im Artikel beschrieben. Nein, es gibt für mich nichts, wofür ein MS-Konto erforderlich wäre. Ich hätte nur Nachteile damit.
    L_M_A_O
    Von iOS scheinst du keine Ahnung zu haben? Da haben die Diebe keine Chance, weshalb von denen darüber übergegangen wird nur noch die Einzelteile zu verkaufen, was auch noch den Profit steigert.

    Da bin ich mit Dir d'accord. Nur ist die Dauer, mit der ein Gerät mit einem Apple-Konto verflochten bleibt, beginnend mit dem Counter seit der letzten Aktivität des Gerätes an besagtes Konto, ein halbes Jahr. Und das hat Apple bis zum heutigen Tag nicht reformiert. Die Frist ist zu kurz. Wer davon weiß, der weiß, dass er sich in einem halben Jahr an seiner neuen Errungenschaft erfreuen darf.
    Ich kenne sehr wohl das Verfahren Apple'. Mein Neffe, der nun schon seit einigen Jahren mit diversen Geräten hantiert, hat aktuell das Apple iPhone 11 Pro Max, wovon jemand wie Du nur träumen kann, und noch ein Google Pixel 3.
    Bei Google... Gut, Google hat vor zwei oder drei Jahren die Frist von 2,5 Jahren auf nur noch 1,5 Jahren verringert, beginnend mit der Zählung seit der letzten Aktivität des Gerätes an verknüpftes Konto. Bei Google müssen der Finder und der Andere in mindestens so lange ausharren, bis sie das Gerät mit einem anderen Google-Konto in Verwendung nehmen können. Da guckt man sich ein anderthalbes Jahr lang den Schrank an, worin das Gerät liegt. Will gar nicht nachempfinden, was für Gefühle da in einem durchgehen. Das ist in etwa so, wie als freue ein Kind sich schon so lange auf einen lang ersehnten Wunsch, der praktisch zum Greifen nahe ist und doch so fern.
    Und was Du da über die Machenschaften derjenigen Szene sagst, das ist ja nicht erst seit den iPhones so, auch die Samsungs werden so vertickt und zu teils abstrusen Mischlingen weiterverkauft. Schon mal ein Samsung Galaxy S7 gesehen, wo Samsung Galaxy S5 draufsteht? Ich bin in einem solchen Betrieb tätig gewesen und habe gesehen, wie nebst den dunklen Machenschaften auch solche Geräte konzipiert werden und die Empfänger solcher Geräte sind zumeist Immigranten, die dann auch gleich das gecrackte Windows auf ihrem Laptop dazu bekommen.
    @Sherlock interessante Beobachtung und danke, dass du dir die Mühe der Anmeldung gemacht hast, um sie mit uns zu teilen.
    Wenn das noch nicht generell umgesetzt ist, dann frage ich mich natürlich, nach welchen Kriterien da serverseitig entschieden wird, die Option einzublenden oder nicht. Der PC bei mir war jungfräulich und da war vorher kein Windows 10 drauf, sonst hätte man vielleicht vermuten können, dass er "wiedererkannt" wird.
    Ich habe es gerade mal probiert, mit einer Insider -Version
    ohne Internet erscheint bei mir dann eine Abfrage nach Internet , dann kann ich auswählen links unten, dass man kein I-Net hat, danach geht es wieder links unten weiter mit dem Button weiter mit eingeschränkten Setup ,
    Nun kann ich normal ein offline-Konto einrichten,
    Es ist dann also so wie @Sherlock es auch beschreibt
    Nun habe ich es mit Netzwerkverbindung gemacht und das Ergebnis deckt sich mit den von Martin gemachten Erfahrungen, ein Offline Konto wird überhaupt nicht mehr angeboten
    ERGO , Offline-Konto nur möglich ohne Internetzugang beim Setup
    @Henry E.
    Welche Insider-Version? Ohne Internet isses natürlich klar, dass einem sofort ein Offlinekonto angeboten wird. Wie gesagt, es war bei mir das heute aktuell via MCT von Microsoft runter geladene ISO für 1909. Es wurde MIT Internetverbindung trotzdem das Offlinekonto angeboten. Pforsichtshalber auch noch mal auf völlig neuer Hardware in VMware getestet: wieder wurde MIT Internetverbindung ein Offlinekonto angeboten. Vielleicht macht MS es derzeit ja vom IP-Bereich abhängig, ob Offlinekonto angeboten wird oder nicht. ;-)
    Für 1909 ist es aber ziemlich wurscht, interessant wird's mit 2004. Insider-Versionen sind auch Schall und Rauch, wichtig ist, was die Finals sagen.
    Da scheint wohl die Masse ein MS-Konto zu haben. Das Prozedere mit gezogenem Lan-Kabel sollt eigentlich bekannt sein.
    Aber bei einer Neuinstallition brauche ich nach der Fertigstellung nur Update aufrufen und werde selbstverständlich erkannt und aktiviert,ohne MS Konto.
    Lediglich bei Mainbordwechsel funktioniert die Aktiv. nicht.
    Wie gesagt, wer all den Schnickschnack möchte, gerne doch mit MS-Konto.
    "Wenn man im Microsoft-Ökosystem unterwegs ist, dann gibt es auch keinen Grund, das nicht zu tun, für mich wäre es beispielsweise unvorstellbar, mich nicht mit meinem Microsoft-Konto an Windows 10 anzumelden."
    Für mich schon. Den Admin mit vollen Rechten richte ich nämlich gerne und immer als lokales Konto ein, alle weiteren im Haushalt als Standard-User, mit Kontoanbindung. Nun müsste ich, wenn es nach Microsoft geht, nur für den Admin ein weiteres Microsoft-Konto einrichten und pflegen.
    So, nun auch mit Win 10 Home getestet, Ergebnis:
    Win 10 Pro: Offlinekonto wird angeboten
    Win 10 Home: Offlinekonto wird nicht angeboten. Man muss aber nicht den Netzstecker ziehen, ich habe einfach mal Nonsens ins Anmeldefeld fürs MS-Konto eingeben, nach der Fehlermeldung dann auf "Zurück" geklickt - und nun wurde das Offlinekonto angeboten.
    @KnSN
    Die Frist von einem halben Jahr bei IOS ist eine Fehlinformation deinerseits.
    Da gibt es keinerlei Frist.
    Das IPhone bleibt so lange an ein Nutzerkonto gebunden, bis es dort entfernt wird.
    Ein Diebstahl bringt dem Dieb also entweder einen hübschen Briefbeschwerer, oder er muss es zerlegen und die Einzelteile (außer der Hauptplatine, denn die ist mit der Sperre registriert)verkaufen.
    Die Registrierung eines Gerätes an ein Konto steht nicht zur Debatte. Man kann auch unter Android ein Gerät auf mehreren Konten zeitgleich registrieren.
    Es geht primär um den Zeitraum, in dem ein Gerät mit einem Konto aktiv gekoppelt ist. Wenn das Gerät von dem Konto nicht abgemeldet worden ist, bleibt es seit nach seiner letzten Aktivität zu diesem für weitere 6 Monate mit dieses verbunden. In diesem Zeitraum ist die Anmeldung des Gerätes an ein anderes Konto nicht möglich.
    Die Kopplung zwischen Gerät und Konto ist zeitlich befristet, sowohl bei Apple als auch bei Google. Bei Google ist die Dauer der Kopplung zeitlich länger.
    Könnte vielleicht daran liegen, das ein Konto auf einem Smartphone einen wirklichen Mehrwert darstellt…….zumal es der einfachste Weg ist auch Anwendungen zu beziehen.
    Der PC bietet hierzu eine andere Grundlage und abseits von Microsoft braucht es auch für Cloud´s kein MS-Konto.
    Ist so ein Apfel und Birnen Ding
    "ich habe einfach mal Nonsens ins Anmeldefeld fürs MS-Konto eingeben, nach der Fehlermeldung dann auf "Zurück" geklickt - und nun wurde das Offlinekonto angeboten."
    War das nicht schon mal früher so, bei Windows 8?
    @KnSN
    Das mit der Frist bei Android wäre mir auch neu. Ich sehe diese Reset-Protection gespalten. Es macht das Gerät für Diebe weniger interessant, aber gleichzeitig wird der Eigentümer entmachtet. Man kann sich auch selber aussperren.
    "Unter Windows 10 ist der Benutzer kein Administrator. "
    Also hier unter 8.1 ist der normale User Teil der Admin-Gruppe. Zwischen den Admin-Rechten steht nur die UAC. Schaltet man diese ab sollte alles wie früher sein.
    Edit: Vielleicht wolltest du das mit deiner umständlichen Erklärung (DCOM...) auch sagen ;).
    "Schon lustig auf dem Smartphone akzeptieren das alle, aber wehe Microsoft macht das bei Windows."
    Dort akzeptiere ich das genausowenig. Android funktioniert auch ohne Google Account.
    Dort akzeptiere ich das genausowenig.

    Das halte ich mal für ein Gerücht......Akzeptanz bedeutet nicht gleich etwas gut zu finden.....Man schluckt die Pille und akzeptiert den Umstand eher ;-)
    Edit:
    Ich lasse das mal so stehen. Habe "akzeptieren das genau so wenig" gelesen und dabei "ich" überlesen. Dadurch entsteht eine ganz andere Aussage.
    Den Google Account benutze ich auf Androidgeräten eigentlich nur für den Zugang zum PlayStore. Ich habe nicht auf allen Geräten einen aktiv, und ich installiere auch Programme aus anderen Quellen. >95% der User machen es vermutlich anders, das ist mir schon bewußt.
    Windows Phone war ohne MS Account nur extremst eingeschänkt benutzbar. Für mich ein ganz großer Grund, der gegen dieses OS sprach.
    ntoskrnl
    Das mit der Frist bei Android wäre mir auch neu.

    Solange zwischen Sender und Empfänger, in unserem Fall zwischen Gerät und Konto, eine Aktivität besteht, bleibt die Kopplung aufrechterhalten, aber im Falle eines Diebstahls, um mal Deinen Tenor aufzugreifen, ist von keiner Aktivität mehr auszugehen, wenn der neue Besitzer mit dem Gerät nicht hantieren kann, weil der Eigentümer es von den Diensten abgemeldet hat oder weil das Gerät schlichtweg nicht gefunden worden ist, was auch immer, ab dann zählt der Counter herunter, beginnend von dem Moment der letzten Aktivität an. Ist der Counter erloschen, nachdem über der Spanne zwischen Gerät und Konto keine Symbiose mehr stattgefunden hat, wird das Gerät am Google-Konto vollständig getrennt. Nicht die Registrierung hat aufgehoben, siehe Textblock von darunter, sondern die Anmeldung hat aufgehoben. Und hat die Anmeldung aufgehoben, dann auch die Sicherheit, von der das ausgeht. Google nennt das Verfahren "Android Device Protection":
    Losung: Android Smartphone nach Factory Reset oder Update von Google gesperrt - Smartphone Device Protection | Appdated
    Ist die Smartphones Device Protection aktiv und der Hinweis “Konto bestätigen: Das Gerät wurde zurückgesetzt. Melden Sie sich zum Fortfahren mit einem Google-Konto an, das zuvor auf diesem Gerät synchronisiert wurde.” wird eingeblendet, kann man die Geräte nur noch mit dem bzw. den passenden Google Konto entsperren.

    Handy vor dem Start gesperrt: Den Android-Gerateschutz deaktivieren
    Android: Smartphone ist nach Werkseinstellung von Google gesperrt
    Und um nochmals aufzugreifen, was der andere User von davor in die Diskussion geworfen hat: Die Kopplung ist die Verbindung (Anmeldung) eines Gerätes an einem Konto. Wenn ein Gerät von dem Konto, an denen es verbunden ist, nicht abgemeldet wird, dann bleibt es damit verbunden. In diesem Fall würde man zum Factory Reset greifen, woanders spricht man auch von einen Hard Reset, und feststellen, dass die Anmeldung an ein anderes Google-Konto scheitert. Das kann jeder bei sich ausprobieren. Die bestehen bleibende Kopplung ist zeitlich befristet, zählend von der letzten Aktivität an des Gerätes mit seinem verbundenen Konto. Bei Inaktivität zählt der Counter bis auf Null herab. Bei Apple beträgt der Counter 6 Monate und das schon seit Jahren.
    Die Registrierung, wie sie vorhin missverständlich eingeworfen wurde, ist davon absolut unberührt.
    ntoskrnl
    Ich sehe diese Reset-Protection gespalten. Es macht das Gerät für Diebe weniger interessant, aber gleichzeitig wird der Eigentümer entmachtet.

    Deswegen solle man seine Google-Zugangsdaten immer griffbereit haben. Den Nachteil sehe ich von daher auf Seiten des Nicht-Eigentümers.
    Eine Entmachtung des Eigentümers ist nach meiner Auffassung der Root-Access. Der Anwender ist eingeschränkt in der Auswahl seiner Apps und deren Funktionen und in den Anpassungen, auf die er mit seinem Androiden abzielt. Ohne Root-Access erlaubt Android auf systemischer Ebene nicht viel Spielraum.
    ntoskrnl
    Also hier unter 8.1 ist der normale User Teil der Admin-Gruppe. Zwischen den Admin-Rechten steht nur die UAC. Schaltet man diese ab sollte alles wie früher sein.
    Edit: Vielleicht wolltest du das mit deiner umständlichen Erklärung (DCOM...) auch sagen ;).

    Umständlich zu verstehen ist das nicht. Es in Worten zu fassen, die andere dann genauso verstehen, wie man sie meint, schon eher. ^^
    Der Benutzergruppe der Administratoren gehört der Benutzer (kein Gast) für den jeweiligen Registrierungsschlüssel (Verzeichnis) automatisch an. (Ausgenommen von denjenigen Bereichen, die ausschließlich dem Systemadministrator und anderen Benutzern vorbehalten sind.)
    Die UAC ist in lediglich ein Dialog dazwischen: Der Vorgang, nachdem die UAC bestätigt wurde, ist der gleiche, wie ich ihn beschrieben habe. Die UAC, so denke ich, ist eine Berechtigungsstufe des Interaktiven Benutzers. (Der Benutzer holt sich die Berechtigung über den Interaktiven Benutzer in seiner Benutzergruppe an dem DCOM ein.) Der DCOM ist der Systemadministrator und der einzige Benutzer, dem ohne Erteilung alle Berechtigungen zugänglich sind.
    @KnSN
    Ich habe Ende letzten Jahres ein IPhone 5s, welches mit meinem Konto verbunden war, nach 2 Jahren ohne Aktivierung, wieder aus der Schublade geholt und für meinen Sohn eingerichtet.
    Es war nach wie vor an mein Konto gebunden.
    Ein umgehen war nicht möglich. Ich hab das mal Interesse halber probiert.
    Somit kann ich aus eigener Erfahrung feststellen, dass diese Frist der 6 Monate nicht existiert, sondern die Bindung dauerhaft ist, bis sie aktiv aufgehoben wird.
    Deine Aussage ist also schlichtweg falsch und entspricht nicht den Tatsachen!
    Privat nutze ich immer ein MS-Konto. Bei Freunden und Bekannten frage ich immer was sie haben möchten. Ich hab erst vor 3 Wochen einer Arbeitskollegin ihr Privates Notebook von Windows 7 zu Windows 10 (1909) gebracht (offline Installation) da sie kein Microsoft Konto nutzen möchte und auch kein OneDrive und keine weiteren Microsoft Produkte benutzt. Bei 2 Weiteren Arbeitskollegen muss ich deren Notebook auch noch auf Windows 10 bringen auch diese wollen kein MS-Konto nutzen.
    Man muß doch nicht unbedingt den Komfort eines MS-Kontos mit seinen gesammelten Daten bezahlen wollen. Das ist doch Jedem selber überlassen ob derjenige das will oder nicht. Onedrive und Microsoft Store kann man doch trotzdem nutzen und sich temporär anmelden. Funktioniert genauso gut.
    Das MS alle möglichen Telemetriedaten auswerten kann ist doch unbestritten. Warum soll ich das auch noch mit meinem Konto, also quasi mit meiner Onlinepräsenz, verknüpfen lassen wollen.
    Wegen dem bischen Gedöns bei einer Neuinstallation? Das ist doch nicht mal ein Argument sondern einfach nur lächerlich. In dem Moment wenn ich mich, nach einer Neuinstallation (lokales Konto), in Onedrive temporär anmelde, habe ich alle meine Daten präsent. Alles andere ist doch Käse. Die ach so wichtigen Einstellungen kosten mich beim Setup ca. eine Minute. Cortana - wer braucht das und die ach so wichtigen Tips, die ab und an aufpoppen können nerven doch einfach nur. Das ganze Benachrichtigungsgedöns, das mich informiert, das ich gerade einen neuen Grafiktreiber installiert hätte. Freilich habe ich das, ich sitze ja vor der Kiste! Alles deaktivieren und fertig. Browser Firefox und Mail mit Thunderbird, Onedrive temporär und um meine Treiber kümmere ich mich selber, Datensicherung mach ich lokal - was soll MS mir also noch bieten wollen das ich nicht ohnehin selber machen könnte. Und wozu sind die dabei auf meine Daten und deren Verknüpfung mit meinem Konto angewiesen.
    Wegen des "besseren Windowserlebnisses" - oh Mann...
    Grisu_1968
    Ich hab erst vor 3 Wochen einer Arbeitskollegin ihr Privates Notebook von Windows 7 zu Windows 10 (1909) gebracht (offline Installation) da sie kein Microsoft Konto nutzen möchte und auch kein OneDrive und keine weiteren Microsoft Produkte benutzt. Bei 2 Weiteren Arbeitskollegen muss ich deren Notebook auch noch auf Windows 10 bringen auch diese wollen kein MS-Konto nutzen.

    Wundert mich jetzt nicht, wenn man nicht über die Vorteile bescheid weiß. ;)
    Ich warte mal auf den Tag wo man online Geld abheben ohne Konto oder ohne Konto Email abholen kann, ohne Simkarte und Vertrag telefonieren wäre auch toll ;)
    Wer Vorteile nutzen will muß auch mal was geben können , die Wege wie es offline geht wurden doch aufgezeigt, ;)
    Generell denke ich einfach, das wird total übertrieben... früher musste auch schon jede Behörde, Firma, oder Versicherung Daten speichern. Es ist erst in der Neuzeit so, dass wir so extrem sensibel geworden sind, was das angeht. Man braucht einfach Daten, um zu arbeiten zu können. Daher ja auch der Begriff "Datenverarbeitung".
    Man muss nicht mal unter Paranoia leiden, sondern sich einfach nur den
    schlampigen Umgang speziell bei US-Firmen mit Daten generell ansehen,
    um auf solche Konten freiwillig zu verzichten wo immer möglich.
    Dann ist man auch nicht bei denen, deren Daten dann "aus Versehen" mal wieder
    offen im Netz liegen.
    Und ja ich habe ein MS-Konto aus einer früheren Installation, aber nutzen tue ich das
    nicht.Der Rechner ist auf Offline-Konto gestellt....und das bleibt auch so.
    Man muss nicht mal unter Paranoia leiden, sondern sich einfach nur den
    schlampigen Umgang speziell bei US-Firmen mit Daten generell ansehen,
    um auf solche Konten freiwillig zu verzichten wo immer möglich.
    Dann ist man auch nicht bei denen, deren Daten dann "aus Versehen" mal wieder
    offen im Netz liegen.

    Wie oft meinst du denn, dass sowas passiert? Und, einen wirklichen Einblick darin, wie die Firmen mit Daten umgehen, hat man wenn dann ja auch nur aus der Presse, die keine Möglichkeit verpasst, Angst und Panik zu verbreiten, und Politik zu machen.
    Ich jedenfalls habe keine Angst davor, dass meine Daten bei Microsoft in irgendeiner Art kompromittiert werden, weil das Unternehmen damit nicht vernünftig umgeht.
    @Artemisos: Absolut Deiner Meinung, und da leider nicht richtig drastische Strafen verhängt werden, werden diese Versehen auch ständig wieder passieren.
    @Chakko: ja richtig, damals hatte man bei jedem seine Daten, aber der Unterschied war: nichts war mit dem anderen verknüpft und es war nie so leicht von aussen abgreifbar und es wurde damit nicht gehandelt.
    Das ist heute anders, und das weißt du ja auch.
    @bx33: Ok, das mit dem Verknüpfen halte ich auch für ein Problem. Ich habe auch kein einziges Konto mit einem anderen verknüpft, weil ich das auch als problematisch ansehe. Bei Steam klicke ich bspw. jedesmal ab, dass mein Paypal-Konto mit Steam verknüpft werden soll, weil es dann ein einfaches ist, damit zu bezahlen, wenn das Steam-Konto kompromittiert wird. Auch wenn auch das unwahrscheinlich ist, wenn es mit der 2-Faktor-Authentifizierung gesichert ist.
    Microsoft erreicht damit, dass ab jetzt (fast) alle Computer eindeutig einem Konto zugeortnet werden.
    Auch nach Wechsel zum Lokalen Konto bleibt diese Zuordnung erhalten. Der Hash-Wert für die Aktivierung ist einmalig und kann von MS immer gelesen werden, ob mit oder MS Konto. Die Maschine ist identifiziert, für immer.
    Ein lokales Konto hat nun viel an Bedeutung verloren.
    syntoh
    Sytoh: Man sollte schon wissen was man schreibt.Die Zuordnung kann nicht mit einem Konto erfolgen, da diese Daten sich ggf. ändern können. Lediglich durch eine Mac-Adresse, da einmalig, lässt sich ein PC zuordnen.Die, der Festplatte, ist es mit Sicherheit nicht. Stellt sich natürlich die Frage, warum MS das Speichern eines Benutzerkontos mit Bordmitteln seit der 1607 unterbunden hat. Außer natürlich mit Fremdsoftware. Hier allerdings "kann" es bereits beim Download zu Problemen mit dem Defender wegen "unerwünschter Software" kommen. Da ich noch nie ein MS-Konto hatte, weiß ich auch nicht welche persönlichen Daten ich preisgeben muss. Mein lokales Konto kann Knatsch heißen, ohne Rückschlüsse auf den Benutzer. Schade eigentlich für den geschriebenen Unsinn, da man die Aussage zuge-ort-net statt zugeordnet mit einem Augenzwinkern lesen könnte
    Verständnisfrage, es ist mir ein bißchen peinlich das nicht zu wissen ... :stupid
    Ich habe es halt nie ausprobiert.
    Ich habe ein lokales Benutzerkonto. Jetzt könnte ich ein MS-Konto anlegen lassen und sobald das funktioniert, meine Rechneranmeldung auf online umstellen, mit dem Kennwort für das MS-Konto. Und danach die ganzen tollen Zusatzfeatures genießen.
    Und dann fällt meine Netzwerkverbindung aus. Ich will doch nur schnell was offline machen ... Was nun?
    Wird mir dann als Fallback-Lösung die Lokale Anmeldung von ehedem angeboten?
    Wie kommst du darauf, dass du dann nichts mehr machen könntest? Die Anmeldung erfolgt lokal, ohne Netzwerk.
    Selbst deine OneDrive-Dateien sind verfügbar, zumindest der letzte Stand, der synchronisiert wurde.
    lausel
    Sytoh: Man sollte schon wissen was man schreibt.Die Zuordnung kann nicht mit einem Konto erfolgen, da diese Daten sich ggf. ändern können. Lediglich durch eine Mac-Adresse, ...

    Ja hast recht, ist sowieso eindeutig identifizierbar über die Mac.
    syntoh
    inzwischen hat sich einiges relativiert
    Der Zwang zum Anlegen eines Microsoft-Kontos bei der Ersteinrichtung des Windows 10 November 2019 Update in der Home-Edition lässt sich aber leicht umgehen. Der bereits von Windows 8 bekannte Trick, die Internetverbindung beim Setup zu kappen, hilft auch hier.

    Und es gibt noch einen zweiten Trick: Gibt ein Benutzer das Kennwort absichtlich zehnmal falsch ein, gewährt der Einrichtungsassistent ebenfalls die Möglichkeit, ein Offlinekonto zu verwenden.

    Unklar war zunächst, ob die Änderung auch Benutzer von Windows 10 Pro betrifft. Die Redaktion hat den Installationsablauf auch mit dieser Edition getestet und kann Entwarnung geben: Dort hat der Anwender nach wie vor die Wahl. Es hat sich also für Windows 10 Pro-Nutzer nichts geändert – Administratoren von Unternehmensumgebungen, die Windows 10 Enterprise installieren, sind sowieso nicht betroffen.

    Quelle: Microsoft-Kontenzwang bei der Installation auch fur Windows 10 in Deutschland | heise online
    @KnSN
    Also irgendwas scheint an deinen Aussagen nicht zu stimmen.
    Ich habe hier ein Samsung S7 das seit über einem Jahr nicht mehr eingeschaltet wurde. Nachdem du behauptest hast die Verknüpfung zu einem Google Konto wird nach 6 Monaten automatisch gelöscht wenn es nicht benutzt wurde, habe ich das S7 aus der Schublade geholt, etwas aufgeladen und dann eingeschaltet.
    Ob du es glaubst oder nicht, aber die Verknüpfung mit dem Google Konto besteht nach wie vor. Also is nichts mit automatischer Löschung der Verknüpfung nach 6 Monaten.
    Das ist der größte Mist den Mircosoft macht. Ich dulte es nicht. Vlt. glaub MS nicht, aber es gibt ja Orte die kein Internet haben. Gut. Man kann als Erfahrender LTE machen, wenn man kein DSL hat. Aber was soll das? Ich lege doch nicht für die Mixer ein Account an. Was bedeutet das? Daten sammeln, Standorte, Benutzerverhalten usw. WARUM??
    Das ist der größte Mist den Mircosoft macht.
    Ist eher der größte Mist, wenn man nicht alles liest. Wenn kein Internet vorhanden ist, läßt sich Windows weiterhin ohne Microsoft-Konto betreiben.
    Vlt. glaub MS nicht, aber es gibt ja Orte die kein Internet haben.
    Warum sollte Microsoft das auch glauben? Zumindest im privaten Bereich gilt Deine Aussage nicht. Internet gibt es überall zumindest in der Geschwindigkeit, die eine Aktivierung von Windows erlaubt. Wer sich Windows anschafft und das aktivieren will, ist eben auf Internet angewiesen. Daß das nötig wurde, hat nicht Microsoft sondern die Schmarotzer zu verantworten, die meinen Microsoft bescheißen zu müssen.
    Daten sammeln, Standorte, Benutzerverhalten usw. WARUM??
    Setz mal den Aluhut ab. Ein Microsoft-Konto macht aus einem Rechner keine bessere Basis für eine Datensammlung. Wer ein Windows verwendet und meint allein durch die Nicht-Nutzung eines Microsoft-Kontos würde der Datenschutz verbessert, sollte noch mal im der Krabbelgruppe anfangen.
    Ganz davon abgesehen, können auch mit Microsoft-Konto die Datenschutzeinstellungen weiterhin so eingestellt werden, daß nur wenige Daten zur allgemeinen Betriebssicherheit von Windows gesammelt werden. Die ganz paranoiden können weiterhin den entsprechenden Dienst deaktivieren. Außerdem wird sich Microsoft kaum strafbar machen wollen und sammelt nur die Daten, die in den entsprechenden Datenschutzerklärungen erläutert wurden. Da sind aber keine privaten Daten dabei. Standorte nur, wenn man dem PC überhaupt eine Standortbestimmung erlaubt. Benutzerverhalten wird nur aufgezeichnet, wenn man das erlaubt. IP-Adresse taugt in Deutschland nicht zur Überwachung und Surfverhalten zeichnet aluhuttechnisch schon der Provider auf.
    Vorhin hat @pstar1988 in diesem Thema noch ein interessantes Detail beigesteuert.
    ... Bis vor kurzem konnte ich beim Installieren von Windows an der entsprechenden Stelle direkt "Offline-Konto" auswählen. Plötzlich wird diese Option nur noch angezeigt, nachdem man z.B. mit abgetrenntem LAN-Kabel installiert. Wohlgemerkt immer mit dem gleichen ISO Bootmedium.
    Wie kann das sein?

    Verursacht Microsoft das serverseitig?
    Big Eddie C.
    Verursacht Microsoft das serverseitig?

    Mit Gewissheit sagen kann ich das nicht, aber es spricht sehr viel dafür.
    Dieses "Man muß auch geben können ..." ist zwar richtig aber das dieses ungefragt passiert und mit der persönlichen generellen Verknüpfung passiert sollte diese Aussage gewaltig relativieren. Wem das Wurscht ist - macht. Wer sich eh schon bei Fatzebook , Twitter , Wasistab & Co. mit den privatesten Daten tummelt und deren Sammel- und Verknüpfungswut berfriedigt, dem kommt es auf das letzte Feigenblatt auch nicht mehr an.
    Startet einen Test: Sucht etwas unter Rollator, Treppenlift und Senioren- Sanitätsausstattung und dann wartet auf die Werbeangebote die euch in naher Zukunft auf fast allen Webseiten eingeblendet werden. Gänsehautfeeling garantiert. Das ist dann aber noch nicht mit der eigenen Onlinepräsenz verknüpft. Dieses wäre das "Sahnehäubchen" obendrauf.
    Dabei geht es nicht um etwas Pillepalle sondern um die Erstellung von persönlichen Profilen. Dann kommt noch das eine oder andere Datenleck, oder das eigene Einwohnermeldeamt braucht gerade etwas Geld, und man steht quasi nackt in Jena auf dem Markt.
    Wer dazu nur meint: "Was soll daran denn so schlimm sein?" stellt die falsche Frage. Die sollte lauten: "Wozu müssen angeblich anonymisierte Daten eigentlich unbedingt personalisiert werden?" Welches angeblich bessere Windowserlebnis funktioniert nur mit dem Aufgeben jeglicher Privatsphäre im Internet.
    Auswerten der riesigen Datenmengen ... woran arbeiten die Internetriesen derzeit mit Hochdruck - genau am Quantencomputer. Für Streamingdienste & Co. braucht man die nicht. Damit lassen sich Verschlüsselungen knacken die derzeit noch in astronomischen Zeiträumen zu bewältigen wären. Dann fast im Minutentakt und Alles das derzeit noch als (fast) absolut sicher gilt.
    Ich will damit nicht den Beelzebub an die Wand malen aber sich darüber jetzt einige Gedanken zu machen. ist besser als ein fröhliches "Weiter so!"
    Das betrifft die Anmeldung mit einem MS-Konto Vs. lokales Konto nur am Rande sollte deren Bedeutung aber etwas in den Mittelpunkt persönlichen Interesses rücken.
    Dieses "Man muß auch geben können ..." ist zwar richtig aber das dieses ungefragt passiert und mit der persönlichen generellen Verknüpfung passiert sollte diese Aussage gewaltig relativieren.

    Ich verweise mal auf die EULA, in der mit Sicherheit geregelt ist, inwieweit die Daten genutzt werden. Ich weiß, die liest sich niemand durch, das ist aber kein Grund diese zu ignorieren.
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