Bericht: Microsoft und Bethesda wollen im März über die gemeinsame Zukunft sprechen

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Redaktion
Bericht: Microsoft und Bethesda wollen im März über die gemeinsame Zukunft sprechen
Xbox und Bethesda


Dass Microsoft bei der Übernahme von ZeniMax Media und seiner Tochter Bethesda einige Sachen anders machen wird, darauf deuten in letzter Zeit einiger Berichte hin. Die geplante Aquisition für 7,5 Milliarden USD liegt momentan bei der EU-Kommission zur Prüfung und das Team um EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager will bis Freitag kommender Woche über die Sache entscheiden. Schon aus dem Antrag, den Microsoft am 29. Januar in Brüssel eingereicht hat, wird aber klar, dass Bethesda nicht wie Rare, Ninja Theory oder Obsidian Entertainment eine weiteres Mitglied der Xbox Game Studios wird, sondern mit Vault in ein eigenes Tochterunternehmen integriert werden soll.

Wie es nach der Entscheidung aus Brüssel tatsächlich weitergehen wird, dürfte schon auf einer Veranstaltung im kommenden Monat deutlicher werden. Wie der Journalist Jeff Grubb von GamesBeat, einer Untergruppe der Branchenseite VentureBeat, erläuterte, soll bereits Mitte März eine Veranstaltung von Microsoft geplant sein, auf der die Redmonder viele Details über die Zukunft von Bethesda und den anderen Mitgliedern wie MachineGames und den Arkane Studios verraten wollen. Unklar sei nur noch, ob die Veranstaltung hinter verschlossenen Türen stattfinden oder in aller Öffentlichkeit ähnlich einer Nintendo Direct abgehalten werden soll.

Sollte die EU-Kommission nächste Woche grünes Licht geben, dürfen wir die Ankündigung von Microsoft sicherlich schon kurz danach erwarten. Interessant dürften neben der Zukunft der einzelnen Franchises wie Fallout und Elder Scrolls vor allem zwei Fragen sein: Hat Microsoft eigene Pläne für Bethesdas Streaming-Technologie Orion, die durchaus Project xCloud zugute kommen könnte? Und wie geht es mit dem Bethesda.net Launcher weiter, mit dem Bethesda sich eine eigene Vertriebsplattform aufbauen wollte und bis jetzt damit eher mäßigen Erfolg hat? Microsoft dürfte jedenfalls trotz der Eingliederung in ein eigenes Tochterunternehmen ein Interesse daran haben, das Xbox-Ökosystem trotzdem möglichst nahe an Bethesda zu integrieren.


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