Das Surface Go 2 im Test: Sinnvolle Evolution

Das Surface Go 2 im Test: Sinnvolle Evolution

Das erste Surface Go kam im Herbst 2018 als kleiner Bruder des Surface Pro auf den Markt und wurde erfolgreicher, als Microsoft das vielleicht selbst gehofft hatte. Nun ist das Surface Go 2 da, und ich sehe keinen Grund, warum es an den Erfolg des Vorgängers nicht anknüpfen sollte. Das ist die gute Nachricht. Einige Erwartungen an das Surface Go 2 haben sich im Test allerdings leider nicht erfüllt.

Ich könnte es mir einfach machen und fragen: Habt ihr mein Review zum Surface Go gelesen? Wenn nicht, tut es jetzt, wenn ja, lest es einfach nochmal – fertig. Ganz so ist es freilich nicht, dennoch möchte ich allen Lesern ans Herz legen, das „alte“ Review und die darin verlinkten Artikel für ein sauberes Gesamtbild zu lesen, denn was das Surface Go (2) ausmacht, ist weniger die verbaute Hardware, sondern der Formfaktor, und an diesem hat sich ja nichts geändert. In diesen Testbericht sind außerdem nicht nur meine Eindrücke eingeflossen, sondern auch die meines Kollegen Daniel Heithorn, der sich das Surface Go 2 gekauft hat. Ich bekam es von Microsoft leihweise zur Verfügung gestellt.

Surface Go 2 in Betrieb

Die Hardware

Das Surface Go 2 ist weiterhin das, was die erste Generation ausgezeichnet hat: Eine kleine Ausgabe des Surface Pro mit allen daraus resultierenden Vor- und Nachteilen. Das Gehäuse besteht aus der gleichen Magnesiumlegierung (VaporMg), die bei allen Surface-Geräten zum Einsatz kommt. Das sorgt für ein hochwertiges Look&Feel sowie für die gewohnte Robustheit. Der flexible Kickstand verzeiht auch eine gewaltsame Überdehnung, was ihn vor versehentlicher Beschädigung bewahrt. Mit 245 x 175 x 8,3 mm ensprechen die Abmessungen exakt dem Vorgängermodell.

Das Type Cover ist fast unverändert. Die einzige Neuerung ist ein kleiner Magnet am unteren rechten Rand neben dem Touchpad, der das Type Cover beim Zuklappen leicht am Tablet anhaften lässt. Für Daniel, der vom Surface 3 auf das Surface Go 2 umgestiegen ist, war der Sprung riesig, denn die Type Cover haben sich seither enorm weiterentwickelt. Im Gesamturteil sind wir uns einig: Das Tippgefühl auf dem Type Cover ist überragend, auf Dauer fühlt man sich wegen der kompakten Bauform aber dann doch eingeengt. Richtig lange Schreibsessions können auf dem Surface Go 2 also recht anstrengend werden.

Surface Go 2 Type Cover in Rot

Der Klang des Surface Go 2 ist durchaus zufriedenstellend, wenn man berücksichtigt, wie wenig Resonanzraum zur Verfügung steht. Die maximale Lautstärke dürfte gerne noch etwas kräftiger ausfallen.

Display

Das Display ist der größte Fortschritt beim Surface Go 2. Es wächst trotz identischer Außenmaße von 10 auf 10,5 Zoll, die Auflösung  steigt von 1.800 mal 1.200 auf jetzt 1920 x 1280 Pixel. Das hört sich nicht viel an, macht in der Praxis aber einen fühlbaren Unterschied. Gleichwohl muss ich zugeben, dass der gefühlte Effekt nicht ganz so groß ist, wie ich das erwartet hatte. Die angenehmste Wirkung der höheren Auflösung ist für mich, dass mit der 1920er Breite nun wesentlich seltener vertikale Scrollbalken auf Webseiten auftreten, die kein responsives Design haben.

Die Bildqualität ist gewohnt brillant, leider spiegelt es auch wie gewohnt. Kein Surface-Gerät lässt sich bei schönem Wetter im Freien sinnvoll nutzen, hier bildet das Surface Go 2 keine Ausnahme.

Performance

Der zweite wesentliche Unterschied beim Surface Go 2 außer dem größeren Display ist die neue CPU-Option. Statt mit dem Pentium Gold ist das Surface Go 2 nun auch mit einem Intel Core m3 zu haben. Ich habe viele vernichtende Kritiken über die Performance des Surface Go gelesen, die ich allesamt nicht nachvollziehen konnte. Vermutlich sind viele Reviewer in die Falle getappt, ihre eigenen Maßstäbe auf das Gerät anzulegen. Das sollte man nicht tun, sondern das Gerät nach seinem angedachten Einsatzzweck beurteilen. Seinen Job als ultramobiles Arbeitsgerät hat das Surface Go schon sehr gut gemacht.

Mit dem Intel Core m3 geht das Surface Go 2 zweifellos flotter zu Werke, wobei man allerdings anmerken muss, dass uns die Version mit dem neuen Pentium Gold nicht für einen Vergleich zur Verfügung stand. Ich möchte dennoch behaupten: Der Performancegewinn ist spürbar, aber nicht entscheidend. Ich würde sogar so weit gehen und sagen: Die 90 Euro Aufpreis für die Core m3-Variante kann man sich sparen. Die gefühlte Arbeitsgeschwindigkeit – und das ist das einzige Kriterium, welches für mich zählt, und nicht irgendwelche Benchmarks – ist nicht signifikant besser, als ich das vom ersten Surface Go noch in Erinnerung habe.

Surface Go 2 Seitenansicht

Akkulaufzeit

Bis zu 10 Stunden Akkulaufzeit verspricht Microsoft für das Surface Go 2, eine Stunde mehr als beim Surface Go, zudem nutzt Microsoft für die Ermittlung der Laufzeit inzwischen ein Verfahren, dass näher an der Realität liegen soll. In der Praxis kam ich beim ersten Surface Go auf etwa fünf Stunden, was sich auf Dauer dann doch negativer auswirkte, als ich das zu Anfang geglaubt hatte. Insofern erhoffte ich mir von der zweiten Generation eine signifikante Steigerung – und wurde leider enttäuscht.

Ob Arbeiten mit Office und Co. Surfen im Netz oder Video-Streaming – nach rund sechs Stunden muss das Surface Go 2 an die Steckdose. Dazu kommt, dass der „Modern Standby“ bisweilen für einen erhöhten Akkuverbrauch während der Nichtnutzung sorgen kann. Im schlimmsten Fall hat Daniel binnen zwei Stunden 30 Prozent Akkuverbrauch beobachtet, obwohl das Type Cover zugeklappt war. Das ist glücklicherweise nicht die Regel, ich blieb während meines Tests von solchen Effekten verschont. Im Zweifel ist es vielleicht besser, in den Energieoptionen den Ruhezustand als Aktion beim Zuklappen auszuwählen. Dann dauert es einen Moment länger, bis das Surface Go 2 wieder einsatzbereit ist, dafür verbraucht es aber so gut wie keine Energie.

Dank USB-C kann das Surface Go 2 wie schon sein Vorgänger über eine PowerBank aufgeladen werden, was den negativen Effekt der kurzen Akkulaufzeit ein wenig kompensiert. Es ist allerdings darauf zu achten, dass diese PowerDelivery unterstützt und mindestens 24 Watt liefert. Beim Kollegen Daniel hat das für einen Moment der Enttäuschung gesorgt, weil seine PowerBank diese Voraussetzungen nicht erfüllt und er sich somit eine neue anschaffen musste.

Windows 10 im S Modus

Das Surface Go 2 läuft mit Windows 10 im S Modus, kann also nur Anwendungen aus dem Microsoft Store installieren und jene, die Microsoft auf eine interne Whitelist gesetzt hat. Dazu gehören beispielsweise Microsoft Teams oder der neue Edge-Browser.

In meinen ersten Eindrücken zum Surface Go 2 schrieb ich: Ich werde mein Testgerät im S Modus belassen, aber machen wir uns nichts vor: Für beinahe jeden Nutzer wird es genau diese eine Anwendung geben, die er gerne nutzen möchte und die eben nicht im Store verfügbar ist. Die Bestätigung für diese These lieferte mir Kollege Daniel in weniger als 24 Stunden unfreiwillig. Er wollte auch im S Modus bleiben – bis er versuchte, die Sky Go App zu installieren, die es aber nicht mehr im Microsoft Store gibt und die nun von der Sky-Homepage heruntergeladen werden muss.

Ein echtes Problem stellt das nicht dar, denn der S Modus kann jederzeit kostenlos verlassen werden, eine Reaktivierung ist anschließend allerdings nicht möglich.

Fazit

Für das Fazit greife ich auf ein geklautes Zitat aus einem Artikel zurück, in dem ich beschrieb, wie das Surface Go meine Nutzungsgewohnheiten veränderte: Eine Woche mit dem Surface Go: Ein ganz neues Windows-Erlebnis (witzig: Am Ende des Beitrags habe ich das Surface Neo angeteasert, ohne zu diesem Zeitpunkt von dessen Existenz zu wissen):

Ist das Surface Go ein vollwertiger Windows-PC? Die Antwort ist: „Nein“. Ist es in der Lage, irgendein Windows-Gerät zu ersetzen? Die Antwort ist: „Nein“. Das Surface Go ist nichts, was du schon hast. Möglicherweise ist es auch nichts, was du haben willst. Vielleicht ist es aber genau das, was dir noch gefehlt hat.

Das Surface Go 2 ist ein Windows-Gerät wie kein anderes und hat alleine schon dadurch seine Daseinsberechtigung. Die Tatsache, dass die erste Generation das am dritthäufigsten verkaufte Surface-Gerät überhaupt ist, spricht für sich. Das Surface Go 2 liefert gute Gründe, warum das auch in Zukunft so bleiben kann. Der einzig echte Schwachpunkt bleibt die leider nach wie vor kurze Akkulaufzeit.

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare

  1. Mal nee Frage. Verfügt das Surface Go (2) über ein Akkumanagement im Netzbetrieb/an der Dockingstation ? Ich meine, gibt es eine Einstellung auf eingestellt werden kann auf wieviel % maximal geladen werden soll (Storage Modus) ?
    Dass sich ein Surface nicht sinnvoll im Freien nutzen lässt würde ich nicht unterschreiben. Ich mache mit meinem Surface 3 gerne mal im Garten Remote Desktop auf den richtigen PC und mache ganz normal Softwareentwicklung - Dunkle Schrift auf hellem Hintergrund. Klar, dabei ist die Helligkeit oft am oberen Rand, aber es geht. Pralle Sonne im Rücken ohne jeglichen Schatten geht aber natürlich auch nicht wirklich.
    @FZ61: Es gibt im UEFI eine Einstellung "Battery Limit", die man ein- und ausschalten kann. Es ist dort aber nicht näher dokumentiert, was sie tut.
    Ich werde mich in Zukunft weiterhin für die Surface Book Reihe entscheiden, weil diese eine unvergleichbare Akkulaufzeit hat. Mein aktuelles Surface Book 2 hat eine offizielle Akkulaufzeit von 17h, tatsächlich komme ich mit der dunkelsten Bildschirmeinstellung und Stromsparmodus auf ca. 15h. Der dunkle Bildschirm stört mich dabei nicht besonders, ich kann drauf trotzdem alles gut erkennen.
    https://support.microsoft.com/de-de/help/4483194/maximize-surface-battery-life
    https://support.microsoft.com/de-de/help/20443/windows-10-battery-saving-tips
    Ich rolle den ganzen Tag schon mit meinem Schreibtischstuhl nervös hin und her. Heute soll mein Go 2 (m3, wifi) via UPS geliefert werden, seit heute morgen ist es "in Zustellung".
    Ich vollziehe den selben Schritt wie Daniel, vom Surface 3 (4/128) zum Go 2. Man hat die letzten Jahre durchaus schon Abstriche gemacht beim S3 in Sachen Performance, lernte aber damit umzugehen. Die richtige Browserwahl war wichtig, keine Updates laden (weder store noch windows) während man damit arbeiten will, der eMMC war einfach ein Reinfall. Auch bei Sky Go und anderen Apps war immer viel Geduld mitzubringen. Liefen dann aber doch zuverlässig, sobald mal alles "offen" war. Dennoch habe ich nie bereut es 2016 als "defekt" zu ersteigern (simpler Boot loop, war sehr einfach zu beheben).
    Jetzt freue ich mich einfach auf das Go 2, welches ich im Prinzip genau für die gleichen Dinge nutzen kann und eben noch viel mehr. Mir wird es vorkommen wie ein Quantensprung. Jeder Surface Pro Nutzer der letzten 4 Jahre ist aber vermutlich völlig unbeeindruckt.
    @Blacker. Auch bei mir reicht der Akku mit ach und Krach für ein Spiel 90min. Mir ist er sogar schon mal dabei ausgegangen
    Hallo,hat das GO2 mit LTE auch WLAN? Also zu Hause am Router und unterwegs im Mobile Netz? Weiter so und Dankeschön für viele gute Tipps.
    Schade die, für meine Belange, leider miserable Akkuleistung ist erneut ein NoGo und macht das Surface Go2 als mobiles Arbeitsgerät untauglich.
    Und bevor das jemand falsch interpretiert, ich rede dabei von meinen ganz persönlichen Ansprüchen an ein mobiles Gerät dieser Klasse.
    Das nächste Ausschlusskriterium ist das noch das es draußen wegen des spiegelnden Displays nahezu unbrauchbar ist. Etwas das bei einem (Ultra-)mobilem Arbeitsgerät dieser Klasse einfach nicht sein darf.
    Im Vergleich zu meinem iPad Pro 11" leider mehr als ernüchternd.
    ...wobei man rein preislich gesehen in diesem Fall die Laufzeit von zwei Surface Go 2 mit der eines iPad Pro 11 vergleichen müsste :D.
    Ich hatte sie schon alle:
    Surface 3, Surface 4 Pro, Surface 6 Pro...
    Und sie wanderten immer wieder zu ebay.
    Ich kann mir einfach keinen Anwendungsfall für die Geräte vorstellen. Aber vielleicht bin ich auch ein wenig beschränkt und sehe es nicht. Klar finde ich die Teile sexy und cool. Aber die Tastaturen sind doch Schrott gegen jede Laptop-Tastatur. Und was soll ich mit den Geräten im Tablet-Modus? Es gibt doch gar keine sinnvollen Apps! Android hat welche, aber Windows eben nicht! Malen ist nicht mein Ding. Eigentlich will ich unterwegs Filme schauen. Also nehme ich die Tastatur ab und schaue mir einen Film an. Dann kommt eine Mail rein, auf die ich antworten möchte. Also klemme ich die Tastatur wieder an.
    Das ist doch hohl. Ein Laptop kann mehr. Und die albernen Werbevideos von irgendwelchen Mädels, die im Bett sitzend (!) Projekte auf einem Winzig-10-Zoll-Bildschirm bearbeiten. Wie doof darf es denn noch werden?
    Ich mag Microsoft. Und ich gönne ihnen den Erfolg. Aber das Surface-Gefrickel kommt mir nicht mehr ins Haus.
    @Caramba: ist doch ganz einfach - Surface Go, Pro und Book sind DREI in 1 Geräte. Tablet, Laptop UND mit dem Surface Dock auch Desktop.
    Wozu soll ich drei verschiedene Geräte haben und eine Datenabgleich-Arie (wobei dann laut Murphy genau das fehlt was man braucht) wenn man eben nur ein Gerät mit ALLEN Daten haben kann? Sprich: eine 400GB MicroSD o.ä. rein und "Ruhe ist" :-)
    Was die Apps angeht: es soll ja auch UWP-Apps geben. Und dank Project Reunion steht den "alten" Programmen in Zukunft auch das Fluid GUI was im Tablet-Modus besonders gut bedienbar ist zur Verfügung...
    BTW: Spracheingabe solls ja auch geben. Ist allerdings auch nicht mein Ding... ;-)
    PS: "Schrott gegen jede Laptop-Tastatur"? Ganz im Gegenteil - die Surface Tastaturen - sowohl Mobil als auch Desktop - gehören mit zu dem besten was es gibt. Und das sag ich als Ex-Apple User der mal gerne 100+ EUR für eine externe Apple Tastatur ausgegeben hat. Allerdings sind die Preise bei Microsoft halt auch Apple-like...
    -
    @Walhallas.Voice: bestimmt gibts auch entspiegelnde Schutzfolien die evtl. sogar das "Schreibgefühl" verbessern. Für letzteres gibts allerdings ja auch die Surface Pen Tips, wer da Bedarf hat kann evtl. zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen :-)
    Nochmal die Frage zum Windows 10 S auf diesem Gerät. Ist denn Office, und damit meine ich das vollwertige Office nicht die Apps, darauf installierbar? Ich könnte mich irren, vmtl tue ich das auch, aber ich habe es nicht auf der Whitelist gesehen und im Store werde ich ja nur weitergeleitet auf die Internetseite.?
    Martin
    ...wobei man rein preislich gesehen in diesem Fall die Laufzeit von zwei Surface Go 2 mit der eines iPad Pro 11 vergleichen müsste :D.

    Das stimmt leider nicht so ganz.
    Das Surface Go 2 LTE mit 128 GB kostet ca. 800,-€.
    Mein iPad Pro 11“ LTE mit 256 GB habe ich neu vor einem Jahr für genau 800,- € gekauft. 😉
    Wenn man das Surface Go 2 LTE für 350 Euro unter Neupreis kauft, kostet es aber nur 450 und dann passt der Vergleich schon fast wieder :p.
    Aber keine Sorge, ich will nicht trollen. Wenn ich mit iOS klar käme, dann hätte ich womöglich auch ein iPad. Aber wir beide passen einfach nicht zusammen, ich habe das so oft versucht....
    Ich benötige halt ein Gerät das einen kompletten Arbeitstag durchhält und da kann mir MS bisher leider nichts bieten.
    Das OS ist da für mich eher nebensächlich, das Gerät muss halt das abbilden was ich benötige.
    Erst war ich noch am überlegen, ob ich mir ein Surface GO 2 kaufen soll. Mein Surface Go konnte ich gut verkaufen und habe mir das Surface Go 2 mit LTE zugelegt. Type Cover, Maus und Pen kann ich weiterverwenden. Bisher entstandene neue Kosten 490,- €. Von Vodafone habe ich eine SIM-Karte mit 100 GB Datenvolumen, die ich im Rahmen der Übernahme von Unitymedia durch Vodafone bekommen habe. Es ist schon sehr nützlich sich unterwegs mit 4G ins Internet einloggen zu können. Mal sehen, was Vodafone nach aufbrauchen der 100 GB oder Ablauf der 12 Monate als Anschlußtarif bietet.
    Ich habe mein Go 2 (mit m3) am ersten Tag bekommen und bin sehr zufrieden damit - von gewissen Einschränkungen durch S-Mide mal abgesehen. Es ist flott unterwegs, gefühlt manchmal für normale Aufgaben sogar schneller als das Surface Book 1 mit i5. Für auf dem Sofa wie auch meinen Sohnemann ist der Formfaktor auch angenehmer als das Book. Mein altes iPad mini 2 schick ich jetzt in Rente, endlich Ende mit Apples goldenem Käfig...
    das Akkuproblem, welche hier manche mit dem Go1 haben, kann ich nicht ganz nachvollziehen.
    Vielleicht mal bei den Hintergrundanwendungen etwas einschränken.
    Ich habe übrigens eine Folie zwecks entspiegeltem Display drauf, da ich keine Lust auf Reflexionen habe und lieber auf etwas fancy Bildschirmdarstellungen verzichte.
    Alles in allem klingt der Test für mich aber danach: kein Grund zu wechseln, wenn man ein Go1 hat und damit halbwegs zufrieden ist.
    Mal sehen, was jemand zur Performance sagt, der beide noch nebeneinander stehen hat, weil das alte noch nicht verkauft wurde.
    ps: überragend würde ich übrigens das Tippgefühl nun wirklich nicht beschreiben, höchsten bezogen auf die Dicke der Tastatur. Ein SF Book hat für mich eine überragende Tastatur, Thinkpads ohnehin.
    @bx33 in der Tat: Für glückliche Besitzer eines Surface Go 1 sehe ich kaum einen Grund zu einem Wechsel, außer natürlich "will haben" :). Wer neu einsteigt, macht mit dem Go 2 aber auch garantiert nichts falsch.
    Beim Surface Book gebe ich dir Recht, das ist natürlich nochmal eine eigene Liga, was die Tastatur betrifft. Mit den Thinkpads komme ich dagegen nicht wirklich klar - als mutmaßlich einer von ganz wenigen Menschen auf dieser Welt :).
    @bx33: Kann ich nur bestätigen. Ich habe auch keine massiven Probleme mit der Akkulaufzeit, was vielleicht auch daran liegen mag das ich mein Surface eher mal so für zwischendurch oder nur zum surfen hernehme. Klar muss eben auch sein, das das Surface Go kein vollwertiger PC ist, und deswegen auch nicht diese reine Power hat.
    @Martin: Danke für diese Antwort, das wäre nämlich meine Frage gewesen ob sich ein Wechsel lohnt.
    Cryx
    Mein altes iPad mini 2 schick ich jetzt in Rente, endlich Ende mit Apples goldenem Käfig...

    So dramatisch ist das mit dem goldenen Käfig aber nun auch wieder nicht. Ich liebe mein iPhone X und die Apple Watch, nutze aber ansonsten auch lieber Windows 10 auf einem Pro 6 und Book 2. Besonders eingesperrt habe ich mich da von Apple nie gefühlt. Im Gegenteil, nach einem erfolglosen Versuch mit Mac OS X bin ich 2012 wieder zurück zu Windows und konnte mein iPhone problemlos damit verheiraten. Seitdem leben beide Systeme bei mir in friedlicher Koexistenz. Hatte es zwar 2018 noch mal mit einem iPad Pro 12.9 versucht, war aber letztlich doch nicht so ganz glücklich damit. Android als Tablet-OS fiel davor schon durch.
    In der Familie haben wir noch vier iPads, die sehr nützlich sind und sich für die angedachten Aufgaben besser eignen, als jedes Tablet mit Windows oder Android. Das betrifft vor allen Dingen die Familienfreigabe, die so weder mit Windows noch mit Android umsetzbar ist. Da ist selbst noch ein sehr betagtes iPad 1 mit iOS 9.x dabei, das aber so langsam ausgemustert wird.
    Wieso ist beim Surface Go 2 eigentlich noch der alte Edge-Browser vorinstalliert. Es gab Vergleichsvideos mit einem iPad, wo auf dem Surface Go 2 versucht wurde ein YouTube-Video im alten Edge-Browser zu laden (mit entsprechender schlechten Performance). Ich dachte der Edge-Browser auf Chromium-Basis sollte mittlerweile Standard bei Microsoft sein?
    Ist die Info bezüglich des Type-Covers "Das Type Cover ist fast unverändert. Die einzige Neuerung ist ein kleiner Magnet am unteren rechten Rand neben dem Touchpad, der das Type Cover beim Zuklappen leicht am Tablet anhaften lässt." tatsächlich korrekt?
    Danke fürs Feedback.
    Ich gehe davon aus :).
    Welchen Teil der Information zweifelst du denn an?
    Die Größe ist auf jeden Fall 1:1 die selbe.
    Es geht nicht darum dass ICH das anzweifle, nur habe ich das Go 2 + Signature Type Cover bestellt und da ist kein Magnet enthalten. Es ist dasselbe wie bereits an meinem Go 1.
    Der Vertrieb von einen grossen Systemhaus mit sieben Buchstaben sagte, dass die Type Cover Modelle dieselben wie beim Go 1 sind.
    Daher meine Frage nochmals explizit hier :-)
    Also ich hatte zum Test eines der neuen Type Cover (in rot) und da war der Magnet drin. Ich war dann eher unsicher, ob das nicht vielleicht sogar schon bei den alten Modellen so war und ich das nicht bemerkt hatte.
    Der Magnet ist allerdings recht schwach. Wenn du das Go quasi kopfüber und nur am Tablet festhälst, klappt das Type Cover trotzdem weg. Es ist auch nicht so, dass das Cover regelrecht zuschnappt, es wird nur ganz leicht angezogen.
    Danke fürs Feedback.
    Okay, ich prüfe das gerne nochmals nach. Ich habe das Go 1 und 2 da...je mit einem Signature Type Cover (alt & neu).
    Beste Grüsse!
    UPDATE:
    Also Sie hatten Recht, das neue Type Cover des Go 2 hat tatsächlich zwei kleine Magnete verbaut, um das Cover am Gerät zu halten.
    Ich habe nun bemerkt, dass es das Pro X auch hat. Der Halt ist aber nicht so fest, dass man das Gerät quasi kopfüber halten kann, ohne dass das Type Cover (das mit dem Pen-Holder) daran "kleben" bleibt.
    Danke jedenfalls für den Hinweis :-)
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